Samstag, 17. Mai 2008

ideenparkFür Technik begeistern und Nachwuchs fördern ThyssenKrupp und das Land Baden-Württemberg präsentieren den dritten IdeenPark bis zum 25. Mai auf der Messe Der IdeenPark kommt nach Stuttgart. Zum größten Technikerlebnis Deutschlands werden 250.000 Besucher erwartet. Ziel des Parks ist es, für Technik zu begeistern. Vor allem junge Menschen sollen dadurch angeregt werden, eine technische Berufslaufbahn einzuschlagen oder sich für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu entscheiden.

Rund 500 Ingenieure, Forscher und Studierende stellen persönlich ihre Ideen vor und präsentieren neueste Technologien. An 200 oft interaktiven Exponaten können die Besucher Technik kennen lernen und ausprobieren. Die Besucher begeben sich auf eine Entdeckungsreise durch sieben Lebenswelten. Vorgestellt werden konkrete Lösungsmöglichkeiten für spannende aktuelle Herausforderungen, zum Beispiel: Wie gewinnt man Öl aus Sand und begegnet damit der zunehmenden Erdölknappheit? “Ideen und Innovationen sind unverzichtbar für unser Land”, sagte Schulz. “Es waren und sind die Ingenieure, die Techniker, die Naturwissenschaftler, die für innovative Produkte sorgen. Von diesen haben wir in Deutschland mittlerweile leider deutlich zu wenig.”

Wie macht man mit neuen Werkstoffen Meerwasserentsalzungsanlagen effizienter und schafft so für mehr Menschen als bisher Zugang zu lebensnotwendigem Trinkwasser? Welche Tricks kann die Technik der Natur abschauen? Welche neuen, umweltschonenden Methoden zur Energiegewinnung oder der Fortbewegung gibt es? Ob Schlangenroboter oder Rotorlibelle, ob Wüstenschiff oder Unterwasserarchäologie: Alles ist zum Anfassen und Ausprobieren auf der 40.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche.



Dienstag, 16. Oktober 2007

universum.jpgIm Universum Bremen wird Wissenschaft zum wahren Abenteuer. Fragen wie “Wie leben Schlammspringer?” oder “Was ist ein Himmelsfenster?” werden dort anschaulich beantwortet. Seit dem Wochenende finden Besucher auch die Antwort auf die Frage “Macht Schokolade glücklich?”

Nicht nur lesen und gucken, sondern an zahlreichen Stationen auch selbst experimentieren, staunen und begreifen, das alles ist im Science Center möglich. Auf ihrem Rundgang tauchen die Besucher auf 4000 Quadratmetern Erlebnisfläche und an rund 250 Stationen in die drei Themenbereiche Mensch, Erde und Kosmos ein. Am Ruderskelett Freddy kann man beispielsweise genau erkennen, was beim Sport mit dem eigenen Knochengerüst geschieht, im Erdbebenraum auf Knopfdruck die Wände erzittern lassen.

Der EntdeckerPark bietet verschiedene Landschaftselemente und 25 Mitmachmöglichkeiten. Besonders spektakulär ist die Mondspringer-Station. An zwei Griffen hängend sind dort bis zu vier Meter hohe Sprünge möglich, die dem Besucher das Gefühl eines Spazierganges auf dem Erdtrabanten vermitteln.

Eine Schokoladenschau ist die erste Sonderausstellung in der neuen SchauBox. Dabei werden alle Facetten der Schokolade dargestellt, von der Herkunft der Kakaobohnen über die Zubereitng bis zur Wirkung auf den menschlichen Körper. Wie in allen anderen Bereichen des Bremer Universums geschieht dies erlebnisreich, etwa beim eigenhändigen Mahlen von Kakaobohnen oder dem Beobachten der Haut mit einer Spezialkamera vor und nach dem Einreiben mit Kakaobutter.

Foto: Universum Bremen



Dienstag, 2. Oktober 2007

feuer-wasser-erde-luft_180319.jpgIn München gibt es mehr als das Oktoberfest. Beispielsweise die Wissenschaftstage. Sie finden vom 20. bis 23. Oktober in der Ludwig-Maximilians-Universität statt. Im Jahr der Geisteswissenschaften stehen sie unter dem Motto “Leben und Kultur – Von der biologischen Evolution zur kulturellen Entfaltung”. Eingeladen sind alle Interessierten, vom Laien bis zum Experten.

Anschaulich und allgemein verständlich präsentieren engagierte Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungen. Im Zentrum stehen dabei Themen, die Brücken von den Bio- zu den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften schlagen. Die Wissenschaftstage machen Evolutionsprinzipien, Kulturentwicklung und Traditionen begreifbar.

In Vorträgen und Podiumsdiskussionen, auf Marktständen und bei Führungen wird zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vermittelt. Für Familien mit Kindern gibt es zudem ein anspruchsvolles Kinderprogramm. Die Münchner Wissenschaftstage sind mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden, die jedes Jahr bis zu 40.000 Besucher anzieht und zum Mitmachen, Nachdenken und Nachfragen anregt.