Dienstag, 25. März 2008

raststatte.jpgWenn es Nacht wird auf Deutschlands Autobahnen, entwickeln sich Parkplätze und Raststätten auf der Autobahn zu lebensgefährlichen Fallen. Die dort im Dunklen oft unbeleuchtet abgestellten Brummis stellen eine tödliche Gefahr für einfahrende Autofahrer dar. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) appelliert dringend an die Autofahrer, sich den Parkplätzen nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig zu nähern, oder ganz darauf zu verzichten.

Denn: Häufig reichen die Hänger der Trucks sogar bis in die Abbiegespur der Autobahn. Nach Beobachtungen des AvD- Institutes für Verkehrssoziologie  ist es heute keine Ausnahme mehr, dass dreimal so viele Lkws wie vorhandene Parkplätze auf den Autobahn-Raststätten stehen. Autobahnraststätten und –parkplätze seien zum Teil bis zu 100 Prozent mit Lastwagen überparkt. Laut EU-Kommission fehlen in der Bundesrepublik rund 18.000 Parkplätze, die nicht ausreichen werden, wenn man die Prognosen der Wirtschaftsinstitute hochrechnet, da sich die Zahl der LKW allein in den nächsten 10 Jahren verdoppeln oder gar verdreifachen werden.

Der AvD weist darauf hin, dass es gerade in der Urlaubszeit zu gefährlichen Begegnungen auf den Ein- und Ausfahrten der Raststätten mit parkenden Brummis kommt. Quengelnde Kinder und das ungewohnte Absolvieren großer Fahrstrecken bis zum Urlaubsort veranlassen die Fahrer häufiger als gewohnt die Rast- und Parkanlagen anzufahren. Wichtig sei es, langsam und besonders vorsichtig auf die Abbiegespur zum Rasthof einzufahren oder unter Umständen sogar ganz von der Autobahn abzufahren. Die großen Autohöfe rechts und links der Autobahnen haben sich auf den Verkehrszuwachs eingestellt und bieten vielfach speziell zugeschnittene Stellplätze.



Sonntag, 9. März 2008

pollen.jpg“Jeder vierte Unfall entsteht durch die Auswirkungen von Allergien”, bilanziert Alfred Fuhr vom Institut für Verkehrssoziologie des Automobilclub von Deutschland (AvD). Die milde Witterung der letzten Tage steigert bei Allergikern das Risiko tränender Augen und Niesanfällen. Speziell diese unkontrollierbaren Reflexe können dazu führen, dass ein Fahrzeug über eine nicht unerhebliche Wegstrecke ohne Einfluss des Fahrers bewegt wird. Bei Tempo 80 ist das Fahrzeug über rund 25 Meter unkontrolliert unterwegs.

Der AvD-Experte weist darauf hin, dass ein frühzeitiger Wechsel des Pollenfilters den Anteil der Fremdkörper im Auto nahezu völligständig reduziert. Freies Atmen und klare Augen sorgen für ein sicheres und entspanntes Fahren. Die verkehrsgefährdende Situation kann bei einem ausgelösten Unfall sogar den Versicherungsschutz gefährden.

Ohne Filter kann die Konzentration von Pollen, Ozon und Schadstoffen im Fahrzeug bis zu sechsmal höher sein als in der Außenluft. Die Abgase aus der Luft und von den vorausfahrenden Fahrzeugen werden in konzentrierter Form regelrecht in den Innenraum gesaugt. Dieser “Tunnel-Effekt” kann durch den regelmäßigen Austausch des Pollenfilters weitgehend ausgeschaltet werden. Die volle Leistungsfähigkeit der Innenraumfilter über einen längeren Zeitraum ist ein entscheidender Verkehrssicherheitsaspekt.

Der AvD rät daher dringend zu einem regelmäßigen Filterwechsel. “Eine AvD-Umfrage hat ergeben, dass sich nur sehr wenige Fahrer über die Vorzüge der Filter bewusst sind. Das gilt auch für Allergiker”, führt Fuhr aus. Gerade die Werkstätten sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und die Besitzer auf die Gefahr hinweisen.