Montag, 16. Juni 2008

istrienWarum in die Ferne schweifen? So denken offenbar auch viele Reisende. Urlaub im eigenen Land liegt nämlich auch in diesem Jahr wieder voll im Trend. Nach der Auswertung von 595.000 Urlaubsrouten, die von ADAC-Mitgliedern zum Sommerurlaub 2008 angefordert wurden, liegt Deutschland mit großem Abstand auf dem ersten Platz. 40,6 Prozent aller angeforderten Routenplanungen hatten Urlaubsorte in Deutschland zum Ziel, 2007 waren es 41,1 Prozent.

Auch sonst gibt es unter den Top 5 keine Veränderungen zum Vorjahr. Italien liegt mit 15,9 Prozent weiter auf dem zweiten Platz, vor Frankreich (5,9 Prozent), Österreich (5,7 Prozent) und Kroatien (4,5 Prozent). Weiter auf dem Vormarsch ist die Türkei, die um einen Platz auf Rang sechs vorrücken konnte. Danach folgen die Schweiz, Spanien, die Niederlande und Polen.

Neben den Ländern hat der ADAC auch die beliebtesten Urlaubsregionen ermittelt. Die ersten drei Plätze sind mit der Ostsee/Mecklenburger Seenplatte, Oberbayern/Allgäu und Schleswig-Holstein weiter in deutscher Hand, gefolgt von südlicheren Zielen wie Südtirol, dem Gardasee, Istrien, der Toskana und Venetien/Friaul. Nordsee/Ostfriesland und Tirol folgen auf den Rängen neun und zehn.

Für Campingfreunde, Wohnmobil- und Gespannfahrer ist Istrien ganz klar die erste Wahl in diesem Jahr. Außer nach Kroatien und Italien zieht es auch die Camper im Sommer in heimische Gefilde, beispielsweise nach Oberbayern, oder an die Ostsee.



Montag, 1. Oktober 2007

dsc00853_95199.jpgEuropas höchste toprope gesicherte Kletteranlage gibt es auf einer Ostseeinsel. Nun hat Fehmarn nicht gerade hohe Berge zu bieten, aber Getreidespeicher. Und so wurde kurzerhand Silo-Climbing als neue Trendsportart erfunden.

Seitdem können Kletter-Freaks an einem mit Graffiti verzierten Getreidesilo in Burgstaaken in luftiger Höhe herumturnen. Und ganz nebenbei den Blick auf die Ostsee genießen. Sofern er die Höhenangst überwunden hat. Doch das ist laut Betreibern kein Problem: Bei uns lernst du damit umzugehen, vorausgesetzt, du vertraust deinem Partner”, heißt es auf der Internetseite.

Den Sicherungspartner bringt man mit, die Ausrüstung kann vor Ort geliehen werden. 13 verschiedene Routen zwischen 5 und 40 Metern Höhe und verschiedener Schwierigkeitsgrade stehen für jeden Mutigen ab 1,15 Metern Körpergröße zur Verfügung. Und so ganz nebenbei hat das Ganze auch noch einen Lerneffekt. Klettern und Sichern erfordert nämlich gegenseitiges Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein.



Sonntag, 23. September 2007

provence.jpgLavendel ist die Trendfarbe der Saison. Macht ja auch keinen Sinn, nur weil die Tage trist werden, genauso rumzulaufen. Mit dem Lilaton kommt ein wenig Licht in die dunklere Jahreszeit und ganz unbewusst die Erinnerung an einen wunderbaren Duft.

Und die Pflanze Lavendel kann viel mehr als schön aussehen. Kleine Blütensäckchen verströmen im Kleiderschrank nicht nut einen angenehmen Duft, sondern schützen auch vor Motten. Aus den Blüten der für die Provence charakteristischen Pflanze wird vor allem in Südfrankreich ein ätherisches Öl hergestellt, das für seine beruhigende krampflösende Wirkung geschätzt wird und außerdem aseptisch wirkt.

Der Aromatherapeut Jean Valnet endeckte zudem die positive Wirkung der innerlichen Anwendung. Lavendelöl, in Honig oder Alkohol gelöst, hilft gegen Unruhezustände, Einschlafstörungen und Oberbauchbeschwerden. Lavendelbäder erfrischen bei niedrigem Blutdruck und sorgen gleichermaßen für einen guten Schlaf.



Mittwoch, 12. September 2007

ostfriesland_10.jpgCampen ist nach wie vor in, wird sogar immer beliebter. Wie der Bundesverband für Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) jetzt meldet, registrierte das Statistische Bundesamt im ersten Halbjahr 2007 auf deutschen Campingplätzen 2 Mio. Besucher. Das waren 11,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Zahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um 12,8 Prozent auf rund 7 Mio.

Über mehr Gäste konnten sich vor allem die Campingunternehmer in den neuen Bundesländern freuen. In Brandenburg wurde ein Zuwachs um 23,6 Prozent erreicht, in Thüringen betrug er 25,2 und in Sachsen sogar 28,2 Prozent. Der durchschnittliche Camper verbringt 3,5 Tage auf dem Platz. Das ist ein Tag mehr als die Gäste von Hotels und ähnlichen Unterkünften.

Besonders gut gefiel es den Campern laut Statistik in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dort verbrachten sie im Schnitt 4,1 bzw. 4,3 Tage. Die Campingplätze profitierten vom milden Frühling, litten allerdings etwas unter dem trüben Sommeranfang. Wer sich allerdings für einen Campingurlaub entschieden hatte, blieb auch länger als 2006. “Camping ist eben nicht nur Schön-Wetter-Urlaub”, so BVCD-Geschäftsführerin Sonja Glasmeyer.