Montag, 9. Februar 2009
In der aktuellen Ausgabe 2/2009 von Camping, Cars & Caravans wurden neun verschiedene Camping-Plattformen im Internet
verglichen. Rentocamp wurde dabei von der Redaktion als einer von 3 Anbietern mit dem besten Urteil “stark” ausgezeichnet. Von den Besucherzahlen betrachtet musste sich Rentocamp lediglich eurocampings.net geschlagen geben.
Wir freuen uns für Rentocamp sehr über das Ergebnis und das Resümee “Insgesamt macht der Auftritt von Rentocamp echt Laune.” Hier kann man den kompletten Artikel (pdf, 5 MB) nachlesen.
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Die Messgenauigkeit von Auto-Bordcomputern in Bezug auf den Durchschnittsverbrauch sind häufig so ungenau, dass Autofahrer sich besser nicht darauf verlassen sollten. Bei einer stichprobenartigen Untersuchung von 23 Automodellen hat der ADAC bei fast allen Anzeigen Fehlmessungen festgestellt. Nur bei zehn getesteten Fahrzeugen lag die Abweichung mit maximal fünf Prozent plus oder minus im Toleranzbereich. In einem Fall wurde sogar ein Mehrverbrauch von 29 Prozent angezeigt. Durch die digitalen Anzeigen mit einer Kommastelle wird dem Autofahrer eine Genauigkeit vorgetäuscht, die es so gar nicht gibt.
Bordcomputer errechnen die Verbrauchswerte aus verschiedenen Daten, die im Fahrzeug meist für andere Zwecke gebraucht werden, zum Beispiel aus der Öffnungszeit der Motor-Einspritzventile und der Fahrstrecke. Messungenauigkeiten sind dadurch systembedingt. Bei vielen Fahrzeugen ist eine Korrektur (Kalibrierung) mittels eines Servicecomputers beim Vertragshändler möglich. Für die Verbrauchsanzeige gibt es, wie für andere Messeinrichtungen im Auto auch, keine konkreten gesetzlichen Vorgaben für die Anzeigegenauigkeit.
Aber auch ungenau arbeitende Verbrauchsanzeigen können sinnvoll genutzt werden. Sie helfen dem Fahrer einen möglichst spritsparenden Fahrstil zu finden. Trotzdem fordert der ADAC die Fahrzeughersteller auf, dafür zu sorgen, dass Verbrauchsanzeigen nicht mehr als fünf Prozent von den tatsächlichen Werten abweichen. Auch sollten bei der Messung alle für den Verbrauch relevanten Faktoren berücksichtigt werden – also auch der Mehrverbrauch durch Zuheizsysteme oder der Verlust über die Tankentlüftung (Aktivkohlefalle). Eine Korrektur der Verbrauchsanzeige sollte ohne Werkstatthilfe möglich sein.
Foto: Maren Beßler/Pixelio
Freitag, 14. November 2008
Der ADAC hat zwölf aktuelle mobile Navigationsgeräte getestet. Kein Produkt erhält die Bestnote “sehr gut”. Das beste Ergebnis erzielte das Navigon 7210 ((Foto) mit der Note “gut” (2,3) in der ADAC-Bewertungsskala von “sehr gut” bis “mangelhaft”. Die negative Beurteilung “ausreichend” (3,6) gab es für das Navigationsgerät GO 630 Traffic von TomTom und für das Chicago 9000 Europa des Herstellers Route 66. Die Tester kritisierten unter anderem, dass sich das technisch gute TomTom mehrmals von der Scheibe löste. Bei den beiden mit “befriedigend” bewerteten Produkten StreetMate GT-43 von NavGear und PN 6000 von VDO Dayton fiel die instabile Halterung auf. Darüber hinaus stellten die ADAC-Experten bei einigen Geräten veraltetes oder unvollständiges Kartenmaterial fest. Positiv: Die meisten Navigationshilfen verfügen inzwischen über einen TMC (Traffic Message Channel). Dieser Funkempfänger zeigt Staus und Verkehrsbehinderungen an und berechnet automatisch Ausweichstrecken.
Das Navigon 7210 erreicht durchweg gute Ergebnisse. Es verfügt beispielsweise über viele Einstellungsmöglichkeiten sowie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Das TomTom GO 630 überzeugt durch großen Funktionsumfang und Benutzerfreundlichkeit, wurde allerdings aufgrund des schlechten Halts an der Scheibe nur mit “ausreichend” bewertet. Beim zweiten Kandidaten mit der Note “ausreichend”, dem Chicago 9000 Europa, wurde vor allem die umständliche Aktivierung über das Internet und die zum Teil fehlerhafte Routenführung moniert. Bemängelt wurde außerdem, dass einigen Geräten keine vollständige Bedienungsanleitung beilag.
Alle Navigationsgeräte wurden in den Kategorien “Lieferumfang und Vielseitigkeit”, “Handhabung”, “Navigation”, “Routenberechnung”, “Kartenumfang und -qualität” getestet. Der ADAC weist darauf hin, dass Navis vor Fahrtantritt programmiert werden sollten, um jegliche Ablenkungen während der Fahrt zu vermeiden.
Foto: ADAC
Freitag, 20. Juni 2008
Die Aufholjagd der deutschen Autohöfe gegenüber den Raststätten hat sich gelohnt: Erstmals in der zehnjährigen Geschichte des ADAC-Raststättentests steht mit Burghaslach an der A 3 zwischen Nürnberg und Würzburg ein Autohof ganz oben auf dem Siegertreppchen (Foto). Als beste deutsche Raststätte findet sich auf Platz drei die an der A 4 bei Chemnitz gelegene Anlage Auerswalder Blick Nord. Testverlierer ist der Autohof Spreenhagen an der A 12 Berlin – Frankfurt/Oder.
Zwei der insgesamt 65 Testkandidaten aus fünf Ländern erhielten die Note „sehr gut“, jeweils etwa 40 Prozent wurden mit “gut” und “ausreichend” bewertet. Zehn Anlagen und damit 15 Prozent sind durchgefallen. Im Vergleich der Konkurrenten an der Autobahn haben sich die Autohöfe insgesamt zwar stark verbessert, konnten aber immer noch nicht ganz zu den Raststätten aufschließen.
Der Testsieger, der Autohof Burghaslach, lässt kaum Wünsche offen. Die gepflegte und gut beschilderte Anlage bietet fast alles, was eine Pause erholsam macht. Das Restaurant bietet eine große Auswahl an warmen und kalten Gerichten und Kinder kommen im Innen- wie im Außenbereich auf ihre Kosten.
Welch ein Unterschied dagegen beim Verlierer: Besucher werden im Autohof Spreenhagen in einem winzigen Bistro abgespeist, im Restaurant selbst wurde ein Reifenhändler einquartiert. Eine Zumutung auch deshalb, weil Besucher aufgrund der Beschilderung an der Autobahn von einem kompletten Service-Angebot ausgehen müssen. Einzige Pluspunkte im ADAC-Urteil gab es für die optisch sauberen Toiletten und die günstigen Preise.
Als größter Mangel im Test hat sich die Familienfreundlichkeit herausgestellt – knapp zwei Drittel aller Anlagen sind in dieser Kategorie durchgefallen. Am wenigsten mit Ruhm bekleckert haben sich dabei die italienischen und französischen Raststätten sowie die Autohöfe. Erfreulich: Acht der insgesamt neun Mal vergebenen “sehr gut” gingen an deutsche Raststätten.
Foto: ADAC
Samstag, 14. Juni 2008
Noch immer werden im Handel Kindersitze angeboten, die den anspruchsvollen Prüfkriterien des ADAC nicht standhalten. Bei dem aktuellen Kindersitztest, den der Automobilclub zusammen mit der Stiftung Warentest durchgeführt hat, fielen vier von 28 Sitzen durch und mussten mit “mangelhaft” bewertet werden.
Drei dieser Sitze (Eitel Plastic Luftikid, Kids im Sitz Ferrari Teko und IWH Trade Max Vario Max) erfüllten beim Seitenaufprall ihr Soll nicht. Abgewertet wurde auch der Cockpit von Michelin, der als einziger im Frontcrash versagte. Mittlerweile wurde er vom Hersteller zurückgerufen.
Aber der ADAC-Kindersitztest hat auch beruhigende Ergebnisse gebracht. Am einfachsten ist es, einen wirklich brauchbaren Sitz für die ganz Kleinen bis 18 Monate zu finden. Hier ist mit dem Römer Baby-Safe Isofix plus ein Produkt auf dem Markt, das mit einem Doppelplus sowohl bei der Sicherheit als auch bei der Bedienung belohnt wird. Urteil: “sehr gut”. Kaum schlechter abgeschnitten hat der Jané Strata, der bei der Sicherheit ein Doppelplus erhält und insgesamt mit “gut” abschneidet.
Aber auch für die größeren Kinder gibt es sichere Sitzgelegenheiten. Die Hälfte aller Testkandidaten erhält die zweitbeste Beurteilung im Test, ein “Gut”. Neun Mal schafften die Testkandidaten die Note “Befriedigend”, was meist auf Schwächen bei der Sicherheit zurückzuführen ist.
Der ADAC kritisiert, dass für die 2005 überarbeitete Norm (ECE-R44), nach der Kindersitze zugelassen werden, noch immer kein Seitenaufpralltest vorgeschrieben wurde. Da das Verletzungsrisiko beim seitlichen Anprall mindestens genau so hoch ist wie bei Frontalunfällen, fordern die europäischen Automobilclubs seit Jahren eine Verbesserung des Seitenaufprallschutzes. Viele Markensitzhersteller haben die Wichtigkeit dieser Forderung erkannt und verbessern ihre Kindersitze ohne gesetzlichen Zwang konsequent in diese Richtung.
Foto: ADAC
Donnerstag, 24. April 2008
Rund eine Million Deutsche besitzt eine Zweitwohnung auf Rädern. Und viele hängen zum Start in die Frühlingsferien wieder ihren Caravan an den Haken oder schwingen sich hinters Lenkrad des Wohnmobils. Bevor es jedoch auf große Fahrt geht, sollten Urlauber ihr Gefährt gründlich inspizieren lassen. “Das Hantieren an der Flüssiggasanlage ist für Laien absolut tabu”, warnt Hans-Ulrich Sander, TÜV Rheinland-Kraftfahrt-Experte. Jedes Leck könne zur Explosion führen. Deshalb gilt: Reparaturen unbedingt den Fachwerkstätten überlassen.
Darüber hinaus checken die TÜV Rheinland-Spezialisten in den Prüfstellen alle zwei Jahre das empfindliche Bauteil – in der Regel bei der Hauptuntersuchung. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann jedoch auch vor Fahrtantritt die Anlage auf Dichtheit und Funktionsfähigkeit überprüfen lassen. Damit schwer bepackte Gespanne oder Wohnmobile bei Bodenwellen nicht ins Schlingern geraten, bietet TÜV Rheinland außerdem einen Stoßdämpfer-Test für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 2,8 Tonnen an. Darüber hinaus sorgt die Kontrolle der Bremsflüssigkeit bei Wohnmobilen für mehr Sicherheit.
An ausgewählten TÜV Rheinland-Prüfstellen können Camper außerdem das Gewicht ihrer Fahrzeuge ermitteln lassen. Denn: Bei Übergewicht drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg. Das zulässige Gesamtgewicht steht im alten Kfz-Schein unter Ziffer 15 oder in Feld F2 des neuen Zulassungsdokuments Teil 1. “Zu beachten ist außerdem die korrekte Stützlast, also das Gewicht, das auf die Anhängerkupplung drückt”, sagt Sander.
Dienstag, 18. März 2008
Bei Regen verrichten sie Schwerstarbeit: Scheibenwischer “schaufeln” bei starkem Niederschlag in kürzester Zeit literweise Wasser und Schnee von der Frontscheibe, damit Lenker den Durchblick behalten. Jetzt hat der Auto Club Europa (ACE) sieben handelsübliche Wischer aus unterschiedlichen Preiskategorien einem harten Test unterzogen. Fazit: Billigprodukte taugen nichts.
Zwei Wischerprodukte von Kaufland für 3,99 und 6,99 Euro fielen daher mit dem Urteil “Nicht empfehlenswert” durch. Als “Sehr empfehlenswert” bewertet wurden zwei Wischer von Bosch, wovon der Aero Twin A533S mit der höchsten Punktzahl als “Testsieger” hervorging. Mit einem “Empfehlenswert” schnitt der Wischer Duotec+ von SWF ab. In Preis und Leistung “überzeugt” haben Wischer von Valeo und Volkswagen. Sämtliche Produkte die den Test bestanden kosten im Handel zwischen 16,99 und 35,99 Euro.
Die Reinigungswirkung der Scheibenwischer wurde doppelt untersucht: Um das Wischbild zu prüfen, wurden unter einer Beregnungsanlage im Labor 100.000 Waschzyklen (zwei Minuten nass wischen, vier Minuten trocken, eine Minute Pause) absolviert. Beim Hochgeschwindigkeitstest wurden bis maximal 170 Kilometer pro Stunde auf der Autobahn (Regenwetter) Wischbild und Geräusche bewertet.
Weitere Tests im Labor: Bei der Anfrierprobe wurden die Wischer auf einer Eisplatte mittels eines Wasserfilms fixiert und eingefroren. Anschließend fand eine Zugprüfung (Kraftdose mit max. 270 N) statt. Bei der Korrosionsprüfung mussten die Wischer einen 140 Stunden dauernden Salznebel-Test überstehen. Das Kriterium Abrieb wurde mittels 40.000 Zyklen mit 720 Gramm Anpressdruck (dies entspricht den Werten des Testfahrzeugs) auf einer Glasplatte überprüft, das Wischen erfolgte trocken. Und die Montage: Verständlichkeit der Anleitung und die Handhabung wurden genau gecheckt.
Mittwoch, 27. Februar 2008
Von O bis O, also von Oktober bis Ostern lautet die Faustregel für das Fahren mit Winterreifen. Umgekehrt bedeutet dies, dass ab Ostern weder die Somerreifen aufgezogen werden sollten. In diesem Jahr liegt das Fest um Christi Auferstehung besonders früh im Kalender, bereits in gut drei Wochen werden die bunten Eier gesucht. Damit die Suche nach dem passenden Somerreifen etwas einfacher wird, gibt der ADAC mit einem aktuellen Test Hilfestellung. Und kommt dabei zu erfreulichen Ergebnissen.
28 von 37 untersuchten Modellen haben beim aktuellen Test mit “besonders empfehlenswert” oder “empfehlenswert” abgeschnitten. Zur Gruppe der “nicht empfehlenswerten” Reifen gehören ausschließlich Billigprodukte von Zweit- und Drittmarken der großen Hersteller sowie bei uns relativ unbekannte Marken aus Fernost.
Testsieger in der Klasse der breiteren Reifen (195/65 R 15 V), wie sie auf vielen Fahrzeugen der Mittelklasse montiert sind, wurden der Pirelli P 6, der Bridgestone Turanza ER 300, der Vredestein Sportrac 3 und der Dunlop SP Sport Fastresponse. Das Prädikat “besonders empfehlenswert” erhielten sie, weil sie in den sicherheitsrelevanten Disziplinen keine Schwächen zeigten. Nur ein “empfehlenswert” gab es für die Neuentwicklung von Michelin, den Energy Saver. Schlechtester im Test wurde der chinesische Reifen Wanli S1095: Sein katastrophal langer Bremsweg auf Nässe stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
In der kleineren Reifendimension (175/65 R 14 T) heißen die Sieger Pirelli Cinturato P4, Continental EcoContact 3, Fulda EcoControl und Kumho Solus KH17. Der Pirelli knüpft damit an die Erfolgsgeschichte des Vorgängermodells P3000 an. Rasant aufgeholt haben die Koreaner: War der alte Kumho KH15 in früheren Tests “nicht empfehlenswert”, steht der Solus KH17 jetzt mit an der Spitze. Auch der ebenfalls neue Yokohama C.drive und der Maloya Crono 465t hätten sich ganz vorne platziert, wurden allerdings wegen eines höheren Verschleißes abgewertet. Am Schluss des Feldes: die Preiswert-Alternativen von Sava, Tigar und Trayal. Mangelhafte Leistungen auf Nässe – vor allem beim Bremsen – ließen im Test nur ein Urteil zu: „nicht empfehlenswert“.
Foto: ADAC
Sonntag, 19. August 2007
Sechs Fahrzeuge der Mittelklasse untersuchte der ADAC in seinem aktuellen Test. Den perfekten Zugwagen haben die Tester des Automobilclubs dabei nicht gefunden. Immerhin zwei Mal wurde das Prädikat “gut” verliehen”, die anderen vier Fahrzeuge bekamen ein Befriedigend. Als Testanhänger diente ein 1600 Kilogram schwerer Reise-Caravan. Damit wurde die zulässige Anhängelast bei keinem der sechs Vans überschritten.
Am besten schnitten der Ford Galaxy und der S-Max ab. Sie schwächelten lediglich am Berg, wo 18 Prozent Steigung überwunden werden mussten. Im Kriterium Fahrstabilität machten alle getesten Zugwagen keine gute Figur, am schlechtesten schnitt mit Ausreichend der Mitsubishi Grandis ab. Besonders enttäuscht zeigten sich die Tester von der Verkabelung der Kandidaten, die allesamt in der Preisklasse über 30.000 Euro liegen.
Negativ fiel außerdem die Kupplung des VW Sharan auf, die beim Anfahren aus 12 Prozent Steigung völlig überfordert war. Der Mitsubishi patzte nicht nur bei der Fahrstabilität, sondern auch beim Fahrkomfort und der Kia Carnival fiel durch seinen hohen Spritverbrauch unrühmlich auf. Insgesamt ebenfalls nur mittelmäßig schnitt der Peugeot 806 im Test ab.