Sonntag, 14. Dezember 2008

zollMit dem Jahreswechsel gibt es für Auslandsreisende einige Neuerungen zu beachten, damit im Urlaub keine Überraschungen warten. Reisende in die Slowakei haben es durch die dortige Euro-Einführung ab dem 1. Januar 2009 deutlich leichter. Der Umtausch in die Landeswährung entfällt und auch Wechselkursverluste müssen nicht mehr in Kauf genommen werden. Slowakei-Urlauber, die noch die alte Landeswährung zu Hause haben, sollten laut ADAC diese rechtzeitig umtauschen, bei deutschen Banken ist dies nur bis 31. Dezember 2008 möglich. Auch in der Türkei gibt es 2009 neue Geldscheine und Münzen. Die neue Türkische Lira bleibt im Wert gleich und entspricht rund 52 Cent.

Neben der Währung ändern sich 2009 in der Slowakei auch einige Verkehrsregeln. Die bisherige Verpflichtung, während der Winterzeit von Mitte Oktober bis Mitte März tagsüber mit Licht zu fahren, wird auf eine Ganzjahreslichtpflicht ausgeweitet. Lichtmuffeln droht dann ein Bußgeld von bis zu 135 Euro. Ab dem 1. Februar ändern sich unter anderem noch folgende Verkehrsbestimmungen: Innerhalb geschlossener Ortschaften darf dann statt 60 km/h nur noch 50 km/h gefahren werden. Auf Stadtautobahnen wird das Tempolimit von 80 km/h auf 90 km/h angehoben. Mobiltelefonieren am Steuer wird verboten und mit einer Geldbuße von 135 Euro bestraft.

Für Autoreisende nach Slowenien ist auch für das neue Jahr noch keine Kurzzeit-Vignette in Sicht. Nach Angaben des slowenischen Verkehrsministers ist mit Vorschlägen für eine neue Staffelung der Vignetten nicht vor Mitte 2009 zu rechnen. Bisher stehen Autofahrern nur eine Halbjahres- und eine Jahresvignette zum Preis von 35 beziehungsweise 55 Euro zur Auswahl.

Deutsche Urlauber dürfen ab dem neuen Jahr aus Polen, der Slowakei und Ungarn statt bisher 200 Zigaretten 800 Stück zollfrei einführen. Damit endet für diese Länder die Übergangsregelung, die seit ihrem Beitritt zur Europäischen Union galt. Für die EU-Staaten Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen und Rumänien bleibt die Einfuhr auf 200 Stück beschränkt.

Foto: adel/Pixelio



Dienstag, 15. Juli 2008

tempoDie Tempolimits auf europäischen Straßen sind von einer einheitlichen Regelung weit entfernt. Innerorts variieren die Geschwindigkeitsgrenzen von 48 bis 60 km/h, außerorts kann, je nach Land, sogar zwischen 80 und 100 km/h gefahren werden. Der ADAC hat deshalb eine Übersicht über die Temporegeln im europäischen Ausland zusammengestellt.

In Deutschland sind die 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften allgemein bekannt. Auch in den meisten anderen europäischen Ländern, wie in Italien, Kroatien, Spanien oder Österreich liegt der Autofahrer mit 50 km/h im Ort genau richtig. Nur in Großbritannien heißt es bei 48 km/h (30 mp/h) Fuß vom Gas, in Serbien und der Slowakei hingegen sind 60 km/h erlaubt.

Außerorts schwanken die Höchstgeschwindigkeiten zwischen 80, 90 und 100 km/h. Auf Autobahnen kommen Autofahrer in Norwegen nur mit 90 km/h voran, in Schweden geht es mit 110 km/h schneller. Sonst liegt die Höchstgeschwindigkeit in den meisten Fällen zwischen 120 km/h, wie etwa in Belgien, Finnland, den Niederlanden, Portugal oder der Türkei, und 130 km/h in Dänemark, Frankreich, Italien, Polen oder Ungarn.

Vor dem Antritt der Reise lohnt es sich, sich über die Geschwindigkeitsbeschränkungen des Urlaubslandes zu informieren. Denn bei einer Überschreitung des Tempolimits von 20 km/h drohen vielerorts empfindliche Strafen. In Dänemark wären zwischen 70 und 270 Euro fällig, in Norwegen ist der Autofahrer ab 395 Euro dabei. Auch in Schweden (ab 260 Euro), Slowenien (bis 130 Euro) oder in Ungarn (bis 230 Euro) kann der Fuß auf dem Gas teuer werden.

Grafik: ADAC