Freitag, 23. Januar 2009
Die CMT 2009 läuft noch bis zum Sonntag, den 25. Januar 2009, auf dem Stuttgarter Messegelände. Die Buchstaben CMT stehen dabei für Caravan, Motor und Touristik. Die Messe ist sicherlich eine der Top-Veranstaltungen dieser Art in Deutschland und als solche ein Muss - zumindest für alle, die im Ländle wohnen.
In vier Hallen kann man sich ausgiebig zum Thema Wohnwagen und Reisemobil informieren und auch das eine oder andere Messeschnäppchen machen. Neben Fahrzeug-Händlern entdeckt man auch Fahrzeug-Vermieter, Caravan-Zubehör und reichlich Lesestoff. Die Palette der gezeigten Wohnwagen und Reisemobile reicht vom günstigen Einstiegsmodell bis hin zum über 1 Mio. Euro teuren Riesen-Reisemobil.
Drei weitere Hallen sind dem Bereich Touristik gewidmet. Hier findet man alles für den nächsten Urlaub von Abu Dhabi bis Zimbabwe. Als Partnerländer der CMT
präsentieren sich dieses Jahr Argentinien, Rumänien und Norwegen besonders ausführlich. In einer weiteren Halle dreht sich dieses Wochenend alles um Golf- und Wellness-Reisen. Ab und zu findet sich dort auch ein Stand für Kreuzfahrt- und Schiffsreisen.
Die letzte Kategorie Motor wird in Halle C2 behandelt. Dieser Bereich ist deutlich kleiner als die anderen und lockt mit Sportautos, die z.B. auch in Le Mans mitgefahren sind. Daneben gibt es auch Serien-PKW und Zweiräder.
Insgesamt also wieder mal eine starke Veranstaltung für alle Reisesüchtigen - für Motor-Fans aber kein Muss.
Donnerstag, 14. August 2008
Vom 27. August bis 7. September öffnet das Stuttgarter Weindorf seine Lauben auf dem Marktplatz, in der Kirchstraße und auf dem Schillerplatz. “Mehr Abwechslung zwischen Spätzle und Viertele”: In einer Reihe zum Teil neu eingeführter Veranstaltungen finden in den verschiedenen Weinlauben Weinproben, ein Mundart Dialog, ein Wengerter Chor-Gastbesuch, moderierte Infoveranstaltungen wie “Weißwein und Schokolade” und das traditionelle Traubenpressen an der Rathaustreppe statt.
Veranstalter Pro Stuttgart hat es sich auf die Fahnen geschrieben: trotz einer stolzen Bilanz von einer Million Besuchern und somit einem vorderen Platz im Besucherranking 2007 möchte man in diesem Jahr neben den traditionellen Merkmalen des Weindorfs und den unverwechselbaren Weinlauben den Gästen noch mehr Abwechslung bieten.
Wer sich direkt auf dem Weindorf von der Vielfalt und der Qualität der über 200 Badener und vor allem Württemberger Weine überraschen lassen möchte, wird vom Weindorfwirt persönlich beraten. Zum Probieren besucht man die Laube vier der Werbegemeinschaft Württemberger Weingärtnergenossenschaften. Uneingeschränkt ist der Genuss des kulinarischen Angebotes. Täglich ab 11 Uhr bieten alle Wirte warme Küche – und das durchgehend bis 23 Uhr (Do, Fr und Sa bis 24 Uhr). Die Besucher kommen in vielen Lauben in den Genuss handgemachter Live-Musik – eben typisch Weindorf.
Foto: Pro Stuttgart
Donnerstag, 3. Juli 2008
Bereits zum 5. Mal veranstaltet das Filmbüro Baden-Württemberg Deutschlands einziges indisches Filmfestival “Bollywood and beyond” in Stuttgart. Vom 16. bis 20. Juli wird die Stuttgarter Innenstadt zum Anziehungspunkt für Indienliebhaber und Filmschaffende aus aller Welt. Das rund 60 Filme umfassende Filmprogramm beinhaltet neben Bollywood Blockbustern eine Vielzahl an Arthouse-Produktionen und Dokumentationen, um einen Querschnitt durch die indische Filmszene zu geben.
Ebenfalls wieder im Programm die Sektion “Indian Shorts”. In diesem Jahr werden unter anderem die vier Kurzfilme des AIDS-Jaago Projekts von vier der bekanntesten Regisseure Indiens gezeigt. Ein weiteres Highlight der Jubiläumsausgabe von “Bollywood and beyond” ist die Deutschlandpremiere von ‚”Taare Zameen Par” von und mit Superstar Aamir Khan.
Auch außerhalb der Kinosäle hat “Bollywood and beyond” einiges zu bieten. Zahlreiche Musik- und Tanzveranstaltungen mit Künstlern aus dem In- und Ausland sowie Vortragsreihen zu Themen aus Politik, Kultur und Gesellschaft laden ein, Indien hautnah zu erleben. Auf der neuen “Street of India” kann indisches Essen gekostet werden und einige Bazaarstände bieten Schmuck, Kunsthandwerk, Kleider, Bücher und CDs an. Die offizielle Festivalparty bildet einen weiteren Höhepunkt und ist gleichzeitig die heißeste indische Party des Sommers, zumindest in Stuttgart.
Foto: Filmbüro Baden-Württemberg
Samstag, 17. Mai 2008
Für Technik begeistern und Nachwuchs fördern ThyssenKrupp und das Land Baden-Württemberg präsentieren den dritten IdeenPark bis zum 25. Mai auf der Messe Der IdeenPark kommt nach Stuttgart. Zum größten Technikerlebnis Deutschlands werden 250.000 Besucher erwartet. Ziel des Parks ist es, für Technik zu begeistern. Vor allem junge Menschen sollen dadurch angeregt werden, eine technische Berufslaufbahn einzuschlagen oder sich für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu entscheiden.
Rund 500 Ingenieure, Forscher und Studierende stellen persönlich ihre Ideen vor und präsentieren neueste Technologien. An 200 oft interaktiven Exponaten können die Besucher Technik kennen lernen und ausprobieren. Die Besucher begeben sich auf eine Entdeckungsreise durch sieben Lebenswelten. Vorgestellt werden konkrete Lösungsmöglichkeiten für spannende aktuelle Herausforderungen, zum Beispiel: Wie gewinnt man Öl aus Sand und begegnet damit der zunehmenden Erdölknappheit? “Ideen und Innovationen sind unverzichtbar für unser Land”, sagte Schulz. “Es waren und sind die Ingenieure, die Techniker, die Naturwissenschaftler, die für innovative Produkte sorgen. Von diesen haben wir in Deutschland mittlerweile leider deutlich zu wenig.”
Wie macht man mit neuen Werkstoffen Meerwasserentsalzungsanlagen effizienter und schafft so für mehr Menschen als bisher Zugang zu lebensnotwendigem Trinkwasser? Welche Tricks kann die Technik der Natur abschauen? Welche neuen, umweltschonenden Methoden zur Energiegewinnung oder der Fortbewegung gibt es? Ob Schlangenroboter oder Rotorlibelle, ob Wüstenschiff oder Unterwasserarchäologie: Alles ist zum Anfassen und Ausprobieren auf der 40.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche.
Samstag, 16. Februar 2008
Für Besucher, die des heimischen Dialekts nicht mächtig sind, ist allein das Verstehen der Stuttgarter schon ein Abenteuer. Aber die baden-württembergische Landeshauptstadt hat mehr im Angebot. Auch in diesem Jahr bietet die Stuttgart-Marketing GmbH wieder spannende Erlebnis- Besichtigungen an. Ob der enge Fluchtstollen des Heslacher Tunnels, das geheimnisvolle Krematorium auf dem Pragfriedhof, der Gewölbekeller des Weinguts der Stadt Stuttgart, lebensrettende Luftschutzbunker oder aufsehenerregende Bauprojekte – das Angebot der Reihen “Stuttgart unterirdisch” und “Stuttgart baut” ist einzigartig.
Den Höhepunkt im diesjährigen “Stuttgart-baut”-Programm bildet die Rundfahrt Stuttgart 21. Bei dieser Rundfahrt soll besonders die städtebauliche Dimension des Bauprojekts verdeutlicht werden. Die Tour startet im TurmForum Stuttgart 21 im Hauptbahnhof. Die Stadtführer der Stuttgart-Marketing erläutern anhand der Modelle in der Ausstellung Stuttgart 21 die bevorstehenden Veränderungen im Städtebau, den zeitlichen Ablauf der Bauabschnitte, die Baustellenplanung sowie die Bedeutung für den Bahnverkehr. Anschließend geht es durch den Hauptbahnhof mit Betrachtung des jetzigen Gleisfelds und der zukünftigen Baugrube. Wo werden die Gleise im neuen Bahnhof sein? Wohin werden die Prellböcke verlegt? Nach der Beantwortung dieser und weiterer Fragen geht es zu Fuß durch das Europaviertel bis zum Pariser Platz.
Immer wieder samstags (am 1. März, 3. Mai, 6. September und 6. Dezember) heißt es von 14 bis 15:30 Uhr „eintauchen in Stuttgarts belebte Geschichte“. Rund 46 Bauwerke für den Zivilschutz existieren heute noch in Stuttgart, zwei davon sind die Luftschutzbunker am Wilhelmsplatz/Leonhardsplatz. Sie sind Zeugen des Zweiten Weltkriegs und so Lebensretter von Tausenden Menschen. Die Tour führt nicht nur in die Vergangenheit dieser innerstädtischen Bunker, sondern informiert auch über die aktuelle Nutzung und Wartung der Bauten.
Rund 50.000 Fahrzeuge durchqueren täglich den Heslacher Tunnel, eine wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Autobahn. Doch kaum einer kennt das Fluchtstollensystem – eine 415 Meter lange Röhre, die auch von Rettungsfahrzeugen befahren werden kann. Bei zwei Führungen können Interessierte dieses Rettungssystem von Stuttgart zu Fuß erkunden und erleben.