Montag, 8. Dezember 2008
Das bevorstehende Wochenende wird nach Einschätzung des Auto Club Europa (ACE) das verkehrsreichste im Advent 2008 werden. Bereits am Freitagnachmittag und den ganzen Samstag werden Weihnachtsgeschenkkäufer die Geschäftszentren der Innenstädten und Shoppingmalls auf der grünen Wiese stürmen. Damit sindStaus in Richtung Innenstädte vorprogrammiert. Rund um die gut besuchten Advents- und Weihnachtsmärkte herrsche wieder Parkplatzmangel. Wer dann wegen Falschparkens abgeschleppt werde, müsse sowohl mit Verwarnungs- oder Bußgeld, aber auch mit happigen Abschleppkosten rechnen.
Stark befahren sein dürften die Autobahnstrecken in die Wintersportgebiete: Die für die Jahreszeit ungewöhnlich gute Schneesituation hat laut ACE viele Liftbetreiber veranlasst, ihre Skigebiete früher zu öffnen. Hier ist in den Morgenstunden und spät abends mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Auf folgenden Strecken rechnet der ACE mit erhöhtem Reiseverkehr auf den Autobahnen:
- A1 Richtung Hamburg + Richtung Köln
- A2 Richtung Hannover + Richtung Dortmund
- A3 Richtung Nürnberg + Richtung Köln
- A4 Richtung Aachen + Richtung Görlitz
- A6 Richtung Nürnberg + Richtung Heilbronn
- A7 Richtung Kempten + Richtung Hannover
- A7 Grenztunnel Füssen bis 05.12.2008 gesperrt, örtliche Umleitung vorhanden
- A8 Richtung Salzburg + Richtung Karlsruhe
Montag, 4. August 2008
Vom nächsten Wochenende, 8. bis 10. August, an schwappt die große Ferienreisewelle langsam zurück. Das bedeutet vielerorts stockender oder gar stehender Verkehr, prognostizierte der Auto Club Europa (ACE). Auf allen Strecken in Richtung Süden, Norden und auch in den Urlaubsgebieten selbst ist bereits ab diesem Donnerstag mit starkem und ab Freitag mit sehr starkem Verkehr zu rechnen.
In den Alpen müssen sich Autofahrer wegen der so genannten Blockabfertigung vor den großen Straßentunnels auf längere Wartezeichen einstellen. Der ACE geht von hohem Verkehrsaufkommen und Staus insbesondere auf folgenden Strecken aus:
Deutschland
- A3 Richtung Nürnberg + Richtung Köln
- A4 Großraum Köln
- A5 Richtung Basel + Richtung Frankfurt
- A6 Richtung Nürnberg + Richtung Heilbronn
- A7 Richtung Kempten + Richtung Hannover
- A8 Richtung Salzburg + Richtung Karlsruhe
- A9 Richtung München + Richtung Berlin
- A61 Richtung Ludwigshafen
- A93 Richtung Kufstein + Richtung München
- A99 Umfahrung München
Auf folgenden Strecken gibt es wegen mehrerer Baustellen voraussichtlich zusätzliche Verkehrsbeeinträchtigungen:
A3, A4, A6, A7, A8, A9, A61 so dass hier mit erhöhtem Staurisiko zu rechnen ist.
Frankreich
- A4 Richtung Strasbourg
- A35 Richtung Basel
Österreich
- A10 Tauernautobahn (Foto, Salzburg–Villach) Blockabfertigung Richtung Nord und Richtung Süd. Mit Wartezeiten von bis zu 4 Std. ist zu rechnen. Die Rekordmarke in 2008 lag bei 24 Kilometern Stau vor dem Tunnelportal. Alternative für Wohnmobil und Pkw mit Caravan: Fahrt mit der ÖBB-Autoverlandung „Tauernschleuse“ Böckstein-Mallnitz. Die Züge verkehren im 45-Minuten-Takt und bei Bedarf auch in kürzeren Intervallen. Die einfache Fahrt mit dem Pkw kostet 17 €. In weiterer Folge ist natürlich auch mit Staus auf Umfahrungsstrecken zu rechen.
- A13 Brennerautobahn
- Alternative: Fahrt über den Reschenpass, zurzeit durch Baustellen belastet
- B108 Felbertauernbundesstraße
Schweiz
- A2 (Gotthardroute):Blockabfertigung am Tunnel Richtung Nord und Richtung Süd. Mit Wartezeiten bis zu 3 Std. ist zu rechnen.
Foto: Thommy Weiss
Mittwoch, 9. Juli 2008
Auf der Fahrt in den Urlaub müssen Caravaner und Reisemobilisten auch in diesem Sommer mit Behinderungen im Ausland rechnen. Besonders an den Wochenenden wird es laut ADAC auf den wichtigen Routen eng. Die Gründe: chronische Überlastung und Baustellen. Zum ungewollten Parkplatz wird die österreichische Tauernautobahn A 10 insbesondere vor Tauern- und Katschbergtunnel. Ausweichen kann man über die Felbertauernstraße oder die Autoverladung Tauernschleuse. Weitere Problemstrecken sind die Inntalautobahn A 12, Brennerautobahn A 13, die Fernpass-Route sowie die Westautobahn A 1 Wien – Salzburg.
In der Schweiz wird man lange Aufenthalte auf der Gotthard-Route A 2 vor dem Gotthardtunnel – insbesondere in Richtung Süden – einkalkulieren müssen. Die Ausweichroute über den San Bernardino (A 13) ist ebenfalls staugefährdet. Die Lötschberg-Autoverladung ist eine gute Alternative. Eng wird es auf der A 1 St. Gallen – Zürich – Bern. Genügend Zeit sollten auch Italien-Besucher für ihre Urlaubsfahrt einkalkulieren. „Nichts geht mehr“ könnte es häufig auf der Brennerautobahn A 22; der A 23 (Villach – Udine), der A 4 (Brescia – Verona – Venedig – Triest), der A 7 (Mailand – Genua) sowie im Großraum Mailand heißen.
In Frankreich kommt es zu Behinderungen auf folgenden Urlauberstrecken: A 36 / A 6 / A 7 Mühlhausen – Dijon – Lyon – Orange, A 9 Orange – Nimes – Montpellier – spanische Grenze und A 8 an der Côte d`Azur von Ventimiglia nach Aix-en-Provence.
Die schlimmsten Staufallen in Kroatien sind die Mautstellen sowie die Tunnel Mala Kapela bei Josipdol und Sveti Rok nördlich von Zadar auf der A 1. Wer über Slowenien anreist, braucht auf der noch nicht komplett durchgängigen slowenischen A 2 zwischen Karawankentunnel und Ljubljana starke Nerven und viel Zeit. Die rund 10 km lange Lücke zwischen Vrba und Peracica südöstlich von Bled wird auch in dieser Reisezeit noch nicht geschlossen sein.
Etwas länger brauchen Reisende schließlich auch an den Grenzübergängen. Besonders die Fahrt von Kroatien nach Serbien, von Slowenien nach Kroatien und zurück sowie die Ausreise von Bulgarien in die Türkei kann zum Geduldsspiel werden. Laut ADAC sollte der Grenzübergang Svilengrad – Kapikule zwischen Bulgarien und der Türkei vermieden werden. Dort verursachen Dauerbaustellen lange Wartezeiten. Als Ausweichrouten empfiehlt der Club die bulgarisch-türkischen Grenzübergänge Hamzabeyli und Dereköy sowie die griechisch-türkischen Grenzübergänge Kipi-Ipsala und Pazarkule.
Montag, 10. März 2008
Auf fast allen deutschen Autobahnen – vor allem in Richtung Süden – werden Urlauber laut dem ADAC am kommenden Wochenende (14. bis 16. März) die Osterreisewelle spüren. Auch der Verkehr in die Wintersportgebiete der Alpen zieht noch einmal an. In Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Bayern beginnen die Ferien. Am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstag sind Staus auf den folgenden Strecken programmiert:
- A 1 Hamburg – Bremen – Köln
- A 10 Berliner Ring
- A 7 Hannover – Würzburg – Kempten
- A 9 Berlin – Nürnberg – München
- A 3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
- A 6 Mannheim – Nürnberg – Heilbronn
- A 61 Mönchengladbach – Koblenz
- A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
- A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A 99 Umfahrung München
- A 95/ B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A 93 Inntaldreieck – Kufstein
Auch die wichtigsten Verbindungen im Ausland werden durch Osterurlauber stark belastet sein. In Österreich wird es eng auf Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn sowie auf der Fernpass-Route, in der Schweiz vor allem auf den Strecken Basel – Gotthard – Chiasso, St. Gallen – Zürich – Bern und der San-Bernardino-Route. In Italien muss man auf Brennerautobahn und -staatsstraße sowie auf den Zufahrten ins Vinschgau und ins Puster-, Gader-, Grödner- und Eisacktal mehr Zeit einplanen.
Grafik: ADAC
Sonntag, 17. Februar 2008
Wenn Deutschlands Schüler in die Ferien starten, müssen sich Autofahrer in Geduld üben. Bereits im nächsten Monat wird es laut ADAC am Wochenende des 15./16. März eng auf den Autobahnen. In sieben Bundesländern beginnen gleichzeitig die Osterferien. Viele Familien unter anderem aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg strömen in den Süden. Da die Osterferien dieses Jahr besonders früh starten, werden viele Skiurlauber und Sonnenhungrige gleichzeitig auf den Hauptverkehrsrouten unterwegs sein.
Den Auftakt im Sommer bestreiten in diesem Jahr Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort beginnt die schulfreie Zeit am 23. Juni. Nordrhein-Westfalen – das bevölkerungsreichste Bundesland – folgt am Donnerstag, 26. Juni. Am 30. Juni freuen sich die Schüler im Saarland über die sechswöchige Pause.
Der zweite Samstag im Juli (12.) ist besonders staugefährdet. Fünf Bundesländer gehen beinahe gleichzeitig in die Sommerpause: Am 10. Juli jubeln die Schüler in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Am 14. Juli heißt es dann auch in Sachsen: „Endlich Ferien!“. Da laut einer aktuellen ADAC-Studie über 40 Prozent der Deutschen im eigenen Land Urlaub machen, wird es dann auf Deutschlands Straßen eng.
Eine weitere große Reisewelle wird am Samstag, den 19. Juli erwartet. Ab dem 17. Juli bleiben die Klassenzimmer in Berlin, Brandenburg und Hamburg leer. Hinzu kommen Urlauber aus Mecklenburg-Vorpommern (21. Juli) und Schleswig-Holstein (21. Juli). Somit geht fast der gesamte Norden der Republik gemeinsam in Urlaub.
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Für so manchen Campingfreund wird das nur die Bestätigung in Zahlen sein, was er in diesem Sommer leidvoll erfahren musste. Der ADAC hat die Staubilanz für den vergangenen Sommer veröffentlicht. 930 Staus mit einer Länge von zehn Kilometern und mehr registrierte der Automobilclub. Damit standen die Urlauber aber immerhin 37 Mal weniger im Stau als im vergangenen Jahr.
Insgesamt summierten sich die Blechkolonnen in der diesjährigen Reisesaison auf eine Länge von 13.147 Kilometern. Das entspricht in etwa der Entfernung von Düsseldorf bis ins australische Darwin oder der doppelten Strecke von München nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals.
Die annähernd gleiche Zahl der Staus wie im WM-Jahr führt der ADAC auf den gleichzeitigen Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg zurück. 2006 lagen die Termine eine Woche auseinander. Außerdem gab es in diesem Jahr 17 Baustellen mehr auf den Fernstraßen. Gab es auch keinen Superstau von mehr als 50 Kilometern Länge, standen aber die Fahrzeuge an sechs Freitagen in einer 40 Kilometer langen Schlange. Am häufigsten, 155 Mal, stockte es auf der A8 (Karlsruhe-Stuttgart-München-Salzburg).