Sonntag, 31. August 2008

tuttutDer Sommer neigt sich dem Ende entgegen und in den Supermarktregalen machen sich schon wieder die Weihnachtsleckereien breit (ja, wirklich!). Finde ich viel zu früh, brachte mich aber auf den Gedanken an die kalte Jahreszeit, die auch immer irgendwie mit Spielzeug verbunden ist. Und da stieß ich auf das sehr interessante Spielzeugmuseum in Klessen. Den Ort kennt wahrscheinlic kaum jemand, aber der richtige Name des Museums verrät schon, in welche Ecke es geht.

Das “Spielzeugmuseum im Havelland” zeigt die ganze Vielfalt aus 200 Jahren deutscher Spielzeugindustrie. Holz- und Blechspielzeug sind dabei ebenso vertreten wie Puppen und Teddybären, Reit- und Plüschtiere, Kaufläden und Puppenstuben. Natürlich fehlen auch Eisenbahnen und Autos nicht, Metall-, Stein- und Holzbaukästen können bewundert werden, genauso wie Dampfmaschinen und Antriebsmodelle, Zinnfiguren und Ritterburgen.

Ganz besonders spürt das Museum der Geschichte der bedeutenden Brandenburger Fabriken nach und zeigt herausragende Beispiele historischer Spielzeuge. Orientiert am Zeitgeist und der technischen Entwicklung zeugen sie von der Phantasie und der Findigkeit ihrer Hersteller. Die Ausstellung versteht sich auch als Hommage an die Spielzeugstadt Brandenburg, so wie Ernst Paul Lehmann seinerzeit seinen Prototypen des deutschen Autofahrers “TUT-TUT” (Foto) mit der Losung versah „Brandenburg voran”. 

Das Spielzeugmuseum im Havelland ist Teil des privaten Gutshaus Ensembles Klessen, zu dem Schloss, Märkischer Gutsgarten mit Orangerie, Stallungen sowie die alte Dorfschule gehören. Ergänzt wird das Ensemble durch den Englischen Park Klessen, der auf dem Weg vom Schloss zum See liegt.

Foto: Spielzeugmuseum im Havelland