Sonntag, 3. August 2008
Caravaner, die im Sommer und Herbst häufig auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen unterwegs sind, sollten sich keine Jahres-Vignette mehr kaufen. Wesentlich günstiger fahren sie seit dem 1. August mit dem Kauf des so genannten “Zwei-Monats-Pickerl”.
Die Jahres-Vignette für Österreich kostet 73,80 Euro. Für eine Zwei-Monats-Vignette sind 22,20 Euro zu bezahlen. Da ab 1. Dezember bereits die neue Jahres-Vignette 2009 gekauft werden kann, können Vielfahrer bis dahin auch mit zwei “Zwei-Monats-Pickerl” die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen benutzen. So spart man problemlos 29,40 Euro.
Die Jahres-Vignette gilt maximal 14 Monate – vom Dezember vor bis einschließlich Januar nach einem Jahr. Die Zwei-Monats-Vignette ist ab einem freien wählbaren Einreisetag zwei Monate, die Wochen-Vignette zehn Tage lang gültig. Die Aufkleber, die gelocht an der Windschutzscheibe des Autos anzubringen sind, kann man in allen ADAC-Geschäftsstellen und -Vertretungen oder auf der Website erwerben. Detaillierte Maut-Infos sind beim Automobilclub abrufbar.
Foto: Asfinag
Sonntag, 15. Juni 2008
An vieles denkt man, bevor es in den wohlverdienten Urlau geht. Zeitung abbestellen, den Nachbarn den Schlüssel für den Briefkasten geben und den Stammtisch für die näcsten zwei Wochen absagen. Doch noch längst nicht jeder denkt an eine Vorbereitung, die nicht nur das Geld wiederbringen kann, die der Urlaub ins Budget reißt, sondern auch so ganz nebenbei der Umwelt hilft. Reisezeit ist nämlich auch Stromsparzeit.
In vielen deutschen Haushalten wird auch dann unbemerkt Strom verbraucht, wenn Haus oder Wohnung tagelang leer stehen. Da kommt einiges zusammen: Rund 140 Millionen Euro Stromkosten würden sich einsparen lassen, wenn nur die Hälfte der rund 39 Millionen deutschen Haushalte während einer zweiwöchigen Urlaubsreise auf unnötigen Stromverbrauch ihrer heimischen Elektrogeräte verzichten. Vor allem der Stand-by-Betrieb von Fernseher, DVD-Player und Co. sorgt dafür, dass sich der Stromzähler weiter dreht. Auch der PC und alle an ihn angeschlossenen Geräte verbrauchen unbemerkt Energie, wenn sie nicht komplett vom Stromnetz getrennt werden. Eine schaltbare Steckerleiste oder der direkte Griff zum Stecker vor Reisebeginn schaffen Abhilfe und sparen bares Geld.
Auch Kühl- und Gefriergeräte sollten ruhig mal Urlaub machen. Denn sie gehören meist zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Wer in seiner Abwesenheit unnötige Kosten verhindern will, sollte Kühl- und Gefrierschrank für die Reisezeit abtauen und abschalten. Dabei die Gerätetüren offen lassen, damit sich kein Schimmel bildet. Ein weiterer oft vergessener Stromverbraucher ist der Elektroboiler. Da niemand zu Hause ist, der warmes Wasser braucht, kann er einfach abgeschaltet werden. Es gibt noch weitere heimliche Stromverbraucher, die vor dem Urlaub abgeschaltet werden sollten. Die Initiative Stromeffizienz bietet eine Checkliste an, damit auch sie keine Energiekosten mehr fressen.
Foto: Initiative Energieeffizienz
Montag, 31. März 2008
Keine Parkgebühren für Urlauber, keine Extrakosten für Bergbahnen, kostenlose Busfahrten, kein Euro extra für die Abfahrt auf der Sommerrodelbahn, kein Eintritt fürs Freibad, kein teures Ticket fürs Spaß- und Erlebnisbad, keine Eintrittsgebühren für Museen, kein Greenfee für eine Runde auf dem Golfplatz – Urlaub in Deutschland wird endlich kalkulierbar. Alle Nebenkosten, die bisher mit ärgerlicher Regelmäßigkeit das Urlaubsbudget sprengten oder den Familienfrieden gefährdeten, gehören ab dem 1. April der Vergangenheit an – jedenfalls in Oberstaufen.
Hoteliers, Vermieter, die Chefs der Dienstleistungsbetriebe und Touristiker haben sich zusammengetan, um den Urlaub nicht nur attraktiv, sondern auch kalkulierbar zu machen. Nutznießer sind die Gäste, allen voran Erlebnisurlauber, Golfer, Familien, Kinder: Alle, die das Freizeitangebot des Ferienortes auch wirklich nutzen wollen ohne immer über das liebe Geld nachdenken zu müssen.
Der Allgäuer WellVital-Ort unweit des Bodensees zeigt, dass Familien selbst während der Hauptferienzeit sparen können: Die andernorts ausufernden Nebenkosten fallen hier erst gar nicht an! Die Gästekarte “Oberstaufen Plus” von mehr als 250 Gastgebern gilt als Freiticket bei den drei Bergbahnen, auf der Sommerrodelbahn, im Erlebnisbad, im Sommerbad, auf dem Minigolfplatz, im Gästebus und sogar für den Parkplatz der Familienkutsche. Eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern spart in Oberstaufen so leicht um die 230 Euro pro Woche allein an den Nebenkosten.
Samstag, 22. März 2008
Nach der Abschwächung in den Wintermonaten sind die Kraftstoffpreise pünktlich zu den Osterfeiertagen erneut angestiegen. Damit folgen sie dem Muster der vergangenen Jahre und füllen die Kassen der Mineralölkonzerne, die bereits 2007 Rekordgewinne einfahren konnten. Darauf macht der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Berlin aufmerksam. “Die Ölmultis erwirtschaften ihren Profit auf dem Rücken der Verbraucher”, kritisiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand.
Doch wie viel Geld in den Tank wandert, können Autofahrer zum Teil selbst bestimmen. Wer als Caravaner oder Reisemobilist unterwegs ist, kann durch verschiedene Maßnahmen Verbrauch und Kosten senken und so auch die Umwelt entlasten. Der VCD empfiehlt, auf eine spritsparende Fahrweise achten. Die wichtigsten Regeln in Kürze:
- vorausschauend fahren und unnötiges Beschleunigen und Bremsen vermeiden
- früh in den nächsten Gang hochschalten und niedrigtourig fahren
- Motor bei Stopps, die länger als zehn Sekunden dauern, ausschalten
- mit maximal empfohlenem Reifendruck fahren
- unnötigen Ballast aus dem Kofferraum und nicht benötigte An- und Aufbauten entfernen
- Tempo drosseln und auf Landstraßen maximal 90 km/h, auf Autobahnen nicht schneller als 120 km/h fahren