Donnerstag, 10. Juli 2008

sicherheitneuAlle Jahre wieder in der Urlaubszeit warnen Polizei und Automobilverbände vor Überfällen und Übergriffen auf Reisende. Betroffen sind oft Campingurlauber, die auf der Fahrt in den wohl verdienten Urlaub auf Raststätten, Parkplätzen oder am Straßenrand übernachten. Kein Wunder: Wohnwagen und Wohnmobile sind heute ebenso gut ausgestattet, aber wenige gut gesichert wie Häuser und Wohnungen. Computer, Kameras und andere Wertsachen reisen im mobilen Heim mit. Das weckt Begehrlichkeiten. 

Wer seinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringt, braucht sich um sein Hab und Gut und seine Sicherheit keine Sorgen zu machen. “Deutsche Campingplätze sind sicher”, erklärt Anton Harms vom Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD). Die Kriminalitätsrate tendiere gegen Null: Straftäter, so die Erfahrung des BVCD-Präsidenten und seiner Kollegen, machen um Campingplätze meist einen weiten Bogen. Das Risiko, gesehen und auf frischer Tat ertappt zu werden, ist potenziellen Straftätern zu hoch.

Mit gutem Grund: Sicherheit wird auf Campingplätzen groß geschrieben. So verhindern Schranken am Eingang, dass ungebetene Gäste den Campingplatz unbemerkt betreten. Für die Aufbewahrung von Wertsachen stehen auf vielen Plätzen Mietsafes zur Verfügung. Und auch die “soziale Kontrolle” funktioniert: Ein Campingplatz ist wie ein Dorf – man kennt sich und bemerkt Fremde, die sich am Wohnwagen oder Wohnmobil der Nachbarn zu schaffen machen. Nachts sind die Wege auf den Plätzen gut beleuchtet. Zudem beschäftigen viele Campingunternehmer Bewachungsunternehmen, um die Ruhe und Sicherheit ihrer Gäste zu gewährleisten.
 
Und so rät die Kriminalpolizei Campingurlaubern in dem Faltblatt “Langfinger machen niemals Urlaub”, schon vor Einbruch der Dunkelheit einen  Campingplatz zu wählen. Wohnwagen und Zelte dürfen nur auf offiziellen Campingplätzen aufgestellt werden. “Wildes Campen ist”, so das Faltblatt der Polizei  “meist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich.”



Montag, 30. Juni 2008

diebeJährlich werden nach Angaben des ADAC tausende Reisende Opfer von Diebstählen, Überfällen oder dreisten Betrügereien. Vor allem Urlauber in Italien, Spanien und Frankreich berichten immer wieder von Übergriffen. Besonders dreist treten Reifenstecherbanden auf. Sie zerstören die Autoreifen und machen die Autofahrer anschließend auf die Panne aufmerksam. Unter dem Vorwand zu helfen, stehlen währenddessen Komplizen Geld und Wertsachen aus dem Fahrzeug.

Deshalb sollten Autofahrer immer misstrauisch reagieren, wenn ihnen eine Panne angezeigt oder sie zum Anhalten aufgefordert werden. Im Zweifel ist es ratsam bis zur nächsten Raststätte weiterzufahren. Falls ein Halt nicht zu vermeiden ist, empfiehlt der ADAC das Fahrzeug abzusperren und mit dem Handy Hilfe zu rufen. Ein Insasse sollte dabei immer beim Fahrzeug bleiben.

Beim Ampelstopp in den Innenstädten der Touristenmetropolen melden Reisende immer wieder Mopedfahrer, die mit schnellem Griff Taschen und Wertsachen aus dem Wagen reißen. ADAC-Tipp: Auch während der Fahrt Türen und Kofferräume verriegeln und die Fenster geschlossen halten.

Um sich vor Gaunern zu schützen, die Wertsachen aus geparkten Fahrzeugen stehlen, rät der ADAC Urlaubern dringend, ihr Fahrzeug immer abzuschließen und nicht an dunklen und einsam gelegenen Parkplätzen zu halten. Im Auto ist generell darauf zu achten, Wertsachen nie direkt sichtbar, sondern, wenn überhaupt versteckt im Handschuhfach oder im Kofferraum abzulegen. Besser ist es Geld oder wichtige Papiere nah am Körper, beispielsweise in einem Brustbeutel oder einer Gürteltasche zu tragen.

Generell gilt es auch bei Überfällen oder Betrugsversuchen, die Ruhe zu bewahren. Andere Verkehrsteilnehmer können beispielsweise durch Hupen oder Rufen aufmerksam gemacht werden. Außerdem sollte man die Täter nie provozieren und ihnen im äußersten Notfall lieber Geld, Wertsachen oder das Auto überlassen, als sich selbst zu gefährden.



Donnerstag, 9. August 2007

2004_06_082kb.jpgCamper wollen zumeist zurück zur Natur und ihren Urlaub in Ruhe genießen. Da haben Diebe in der Region Bodensee offenbar etwas dagegen. Die Diebstahlserie auf Campingplätzen um Konstanz reißt nicht ab. Bereits sieben Überfälle hat die örtliche Polizei registriert.

Während die Urlauber schlafen, dringen die Diebe in Wohnwagen und Zelte ein. Dort werden Taschen und Rucksäcke durchwühlt, Gestohlen wurden Bargeld, Handys und Digitalkameras. Bislang blieben die Camper unversehrt, aber der entstandene Sachschaden ist beträchtlich. Gerüchten zufolge soll teilweise auch Betäubungsgas eingesetzt worden sein.

Camper sollten also unbedingt daran denken, ihr Zelt von innen zu sichern. Handliche Alarmanlagen erzeugen einen ohrenbetäubenden Lärm, der die Diebe vertreibt. Das passt zwar nicht in die Zeltplatzidylle mit Vogelgezwitscher und zirpenden Grillen, aber ein leergeräumtes Zelt und ein verdorbener Urlaub erst recht nicht.