Deutschlands größte und möglicherweise schönste Tropfsteinhöhle liegt im südlichen Sauerland. Mehr als 40 Millionen Besucher aus aller Welt haben sich von der Atta-Höhle schon in ihren Bann ziehen lassen. Hunderttausende steigen jährlich durch den 80 Meter langen Zugangsstollen hinunter in die farbenprächtige Welt von Stalagtiten, Stalagmiten und Stalagmaten.
Eine knappe Dreiviertelstunde dauert die Führung durch die leicht begehbare Höhle. Dort herrscht das ganze Jahr über eine Temperatur von 9 Grad Celsius, egal wie das Wetter oben ist. Ihre Gesamtlänge misst 6670 Meter, für die Öffentlichkeit sind knapp zwei Kilometer zugänglich. Höhlenforscher entdeckten 1986 einen weiteren, bis dahin völlig unbekannten Teil der Atta-Höhle. Für Besucher ist der Zugang zum 5000 Meter langen Labyrinth allerdings nicht möglich.
Die Entdeckung der Höhle selbst war vor 100 Jahren ein reiner Zufall. Steinbrucharbeiter der Biggetaler Kalkwerke legten bei Sprengarbeiten einen Felsspalt frei. Sie krochen hinein und was sie entdeckten, verschlug ihnen die Sprache. Sie hatten den Eingang zu einem der größten Naturwunder der Erde geschaffen. Die Höhle ist übrigens nach Atta, der Fürstin Atta benannt, die auch der Stadt Attendorn ihren Namen gab.
Während auf anderen Plätzen das Abcampen zelebriert wird, macht man sich im Feriencamp Biggesee – Vier Jahreszeiten bereit fürs Wintercampen. Denn der Name ist Programm. Auch in der Zeit von Oktober bis März kann dort gecampt werden. Beim Tag der offenen Tür am 3. Oktober stellt sich die Anlage im Herzen des Naturparks Ebbegebirge am südwestlichen Zipfel des Sauerlandes vor.
Außerdem findet ab 15 Uhr ein großer Herbstmarkt statt. Dort gibt es herbstliche Dekorationen wie Blumenschmuck und viele andere Geschenk- und Dekoideen für die Jahreszeit. Eine große Verlosung lockt mit schönen Preisen. Auch an die Kinder wurde gedacht. Der Kinderclub ist geöffnet und ab 19 Uhr kehrt Abenteuerstimmung ein, wenn am Lagerfeuer Stockbrot gebacken wird. Die Erwachsenen brauchen sich m ihr leibliches Wohl ebenfalls nicht zu sorgen. Es gibt Kaffee und Kuchen ebenso wie Spezialitäten vom Grill und erfrischende Getränke.
Sicherlich lässt sich auch noch ein Arrangement für die Wintersaison abschließen. Denn auch dann ist das Feriencamp ein reizvolles Ziel. Die Landschaft mit ausgedehnten Wäldern, weiten Feldern und kilometerlangen Wanderwegen versprüht in Schnee und Eis gekleidet ihren ganz besonderen Charme. Zudem locken die nahen Wintersportgebiete.