Ratatouille – So heißt der aktuelle Erfolgsfilm aus den Disney-Studios. Erzählt wird die Geschichte von der Ratte Remy, die gerne Küchenchef werden möchte und dafür in einer Küche von Paris allerlei Abenteuer erlebt. Natürlich handelt es sich bei Ratatouille eigentlich um ein Gemüsegericht. Die Übersetzung ist allerdings typisch provenzalisch-rustikal und passt so ein bisschen zu der Rattenunterwelt. Rata heißt nämlich Fraß und touille bedeutet rühren. Was aber steckt hinter dem “gerührten Fraß”?
Ratatouille ist eines der klassischen Rezepte aus der Provence. Dort hat natürlich jede Familie ihr “echtes” Rezept. Das geschmorte Gemüsegericht ist dort ebenso typisch wie die Bouillabaisse oder die Rouille, eine dazu und anderen Fischgerichten passende Sauce.
Die wichtigsten Bestandteile sind Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten und Knoblauch. Sie werden in Stücke geschnitten, angebraten und dann geschmort. Den besonderen Pfiff bekommt die Ratatouille dadurch, dass die verschiedenen Gemüsesorten separat angebraten werden. Kräuter wie Basilikum, Thymian, Oregano und Rosmarin sorgen für die individuelle Note, Öl, Salz und Pfeffer gehören immer dazu.