Mittwoch, 26. November 2008

taxiAuch ein Reisemobilist oder Caravanfahrer ist mal mit dem Taxi unterwegs. Deshalb finde ich die Studie, die der ADAC über Taxifahrer betrieben hat höchst interessant. Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, zumal viele Taxifahrer nicht aus Deutschland kommen, die Frage “Wo kommen Sie her?” zu viel interessanteren Gesprächen führt, als der Smalltalk übers Wetter oder die mehr oder weniger guten Geschäfte und das Trinkgeld. Probierts einfach mal.

Das deutsche Taxigewerbe ist besser als sein Ruf. Bei einem aktuellen ADAC-Test von 200 Taxifahrten in zehn deutschen Städten wurden 70 Prozent der Fahrten mit der Note ’gut’ oder ’sehr gut’ bewertet. Knapp 13 Prozent fielen durch, 16 Prozent erhielten von den Testern ein dürftiges ’ausreichend’. Testsieger wurde Nürnberg mit seinem Taxiangebot vor Leipzig und Köln, Verlierer ist Frankfurt. Pro Stadt waren fünf Routen vorgegeben. Jede Strecke wurde vier Mal befahren, zweimal bei Tag und zweimal nachts. Auf dem Prüfstand waren der Fahrer, das Fahrzeug sowie die Routentreue und der Tarif.

Wie der Test zeigt, steht und fällt jede Fahrt mit dem Taxifahrer. Fast jede fünfte Fahrt fiel wegen Defiziten der Fahrer durch. Minuspunkte erhielten Fahrer, wenn sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten, Umwege fuhren, bei Rot über die Ampel brausten oder in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung unterwegs waren. Mangelnde Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Deutschkenntnisse schlugen ebenso negativ zu Buche. Verbesserungsbedarf sahen die ADAC-Tester besonders in Frankfurt und Stuttgart, wo fast die Hälfte aller Fahrer mangelhafte oder sehr mangelhafte Wertungen einfuhren. So hatte in Frankfurt ein Drittel der Fahrer Sprachprobleme, jeder vierte nahm es mit den Verkehrsvorschriften nicht so genau und ebenso viele wichen vom rechten Weg ab. Anders beim Testsieger Nürnberg, wo die ADAC-Experten ausschließlich positive Noten vergeben konnten. Die dortigen Taxifahrer waren freundlich und hilfsbereit, sie beachteten am genauesten die Verkehrsregeln und kamen in puncto Routentreue nicht auf Abwege.

Insgesamt schloss die Kategorie Routentreue und Tarif im Test am besten ab. Nur 19 der 200 Fahrten gaben Anlass zur Kritik. Trauriges Schlusslicht ist beim Thema Umweg Berlin, wo eine Routenabweichungsquote von 45 Prozent ermittelt wurde. Für Fahrgäste oft nicht nachvollziehbar sind die unterschiedlichen Tarife in Deutschland. So zahlt man in München Zuschläge fürs Gepäck, in Köln und Berlin bei Kreditkartenzahlung. Der Preis für eine sieben Kilometer lange Route beträgt in Dresden 13,35 Euro, eine vergleichbare Strecke in Stuttgart kostet 17,55 Euro.

Damit alle Fahrer in Deutschland dieselben Voraussetzungen und Pflichten haben, fordert der ADAC, bundeseinheitliche Standards zu schaffen. Dazu gehört auch, dass die unterschiedlichen Tarife vereinfacht und angepasst werden  und  das Zahlen mit Kreditkarten durchgehend ermöglicht wird.

Grafik: ADAC



Samstag, 30. August 2008

fotowettbewerb

“Wandern Sie in den Kalender”. Unter diesem Motto hat die Thüringer Tourismusgesellschaft einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Wer in Thüringens Natur unterwegs ist, braucht einfach nur die Digitalkamera mitzunehmen und auf den Auslöser zu drücken. Der Clou daran: Die schönsten Bilder kommen in den neuen Thüringen-Kalender,

Allen Teilnehmern, die ihr Foto hochgeladen haben, winken tolle Preise. Wer gewinnt, bestimmen die INternetnutzer, die die Bilder bewerten. Die drei Fotos mit den besten Noten und meisten Stimmen gewinnen. Der erste Preis ist eine einwöchige Thüringen-Fotoreise im Juni 2009. Als zweiter Preis winkt eine Nordic-Walking-Tour rund um Oberhof mit einem Wintersport-Prominenten. Der dritte Preis bedeutet hautnah Biathlon in Oberhof miterleben.

Am Ende unseres Fotowettbewerbes schließlich bewertet eine Fachjury aus Thüringer Tourismus- und Fotoexperten alle eingesendeten Bilder und wählt 53 Fotos aus, die im neuen Thüringen Kalender glänzen dürfen. Auch die Foto-Bewerter im Internet können etwas gewinnen, einen Bildband vom Nationalpark Hainich. Teilnahmebedingungen und weitere Infos gibt es bei der Tourismusgesellschaft.



Mittwoch, 25. Juli 2007

05-09-18-tankstelle.jpgWer mit dem eigenen Auto in den Urlaub fährt, wird wohl oder übel auch tanken müssen. Von zu Hause ist man ja schon einigen Kummer gewöhnt, was die Benzinpreise angeht. Merkwürdigerweise steigen die zur Ferienzeit in schöner Regelmäßigkeit. Glaubt man den Mineralölkonzernen hat das natürlich rein gar nichts mit der Urlaubszeit zu tun, sondern ganz andere Gründe. Welche Erklärung auch immer stimmt, bezahlen muss der Autofahrer.

In manchen Urlaubsländern fällt einem das nicht so schwer. So kostet der Liter Superbenzin in Spanien laut ADAC 1,09 Euro, Diesel ist mit 94 Cent in Luxemburg sogar für unter einen Euro zu bekommen. Preisdimensionen, die für das deutsche Portmonee geradezu nostalgisch anmuten. Aber es geht auch anders: In den Niederlanden rauschen pro Liter Superbenzin 1,50 Euro durch die Zapfpistole, an dänischen Tankstellen sind für den Liter Dieselkraftstoff 1,26 Euro fällig.

Eine Auswahl der Super-/Dieselpreise pro Liter (in Euro):

  • Belgien: 1,42/1,11
  • Dänemark: 1,45/1,26
  • Frankreich 1,33/1,10
  • Italien: 1,35/1,22
  • Kroatien: 1,09/1,00
  • Luxemburg: 1,18/0,94
  • Niederlande: 1,50/1,11
  • Österreich: 1,17/1,07
  • Schweiz: 1,12/1,11
  • Spanien: 1,09/0,97