Mittwoch, 5. November 2008
Das Poeler Piratenland ist ein brandneuer großer und schöner Indoor-Spielplatz direkt an der Ostseeküste auf der Insel Poel. Spiel und Spaß bei jedem Wetter für Kinder und Erwachsene. Tolle Spielgeräte zum Toben und Klettern erwarten die Besucher auf über 800 Quadratmetern Hallenfläche.
Zu den Attraktionen gehören ein großer Kletterturm mit einer acht Meter hohen Spiralrutsche und langer Wellenrutsche, eine Kindercartbahn und ein großes Trampolin. Für die Kleinkinder gibt es einen separaten Bereich. Außerdem können sich die Besucher an tollen Kletter- und Spielanlagen, beim Kicker und Airhockey sowie in der Ballschuss-Arena vergnügen.
Natürlich wurde auch an die Eltern gedacht. Für sie gibt es 40 gemütliche Sitzplätze drinnen und draußen, wo sie sich mit Kaffee, Kuchen, Eis und einem schönen Essen verwöhnen lassen können. Die Großen genießen ruhige Stunden, während die Kleinen spielen und sich müde toben.
Foto: Poeler Piratenland
Freitag, 22. August 2008
Zum neunten Mal präsentiert Wismar das Schwedenfest als traditionelles Volksfest mit authentischem geschichtlichen Hintergrund. In diesem Jahr wird gleichzeitig der 779. Geburtstag der Hansestadt gefeiert. Zahlreiche herausragende Programmhöhepunkte erwarten die Besucher bis zum 24. August. Der mittelalterliche Marktplatz der Unesco-Welterbestadt steht ganz im Zeichen des historischen Schwedenlagers, von buntem Markttreiben und Unterhaltungsshows. Zusätzlich wird die gesamte Altstadt und der Bereich des Alten Hafens in eine einzige Open-Air-Bühne verwandelt.
Das Schwedenfest in Wismar lockt jährlich über 100.000 Besucher in die historische Altstadt. Inmitten einer malerischen Kulisse von denkmalgeschütztem Stadtzentrum und Hafen erleben die Gäste und Einwohner der Hansestadt seit den 90er Jahren ein Volksfest, welches auf der langen Zugehörigkeit der Stadt zum Königreich Schweden beruht.
Denn infolge der direkten Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges gehörte Wismar noch bis zum Jahr 1903 hoheitlich zum Schwedischen Königreich. Erst am 19. August 1903 wurden Verträge unterzeichnet, nach denen Wismar an das Herzogtum Mecklenburg und damit zurück nach Deutschland gekommen ist. An diese geschichtlichen Zusammenhänge erinnert das jährlich stattfindende Wismarer Schwedenfest.
Foto: Hansestadt Wismar
Freitag, 11. Juli 2008
Viele Proben, ein Ergebnis: Das Badewasser in der Ostsee und den Seen in Mecklenburg-Vorpommern ist sauber. Das für die Kontrollen der Wasserqualität verantwortliche Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock untersucht alle vier Wochen rund 400 Badestellen des Urlaubslandes. Die Untersuchungen im Mai und Juni ergaben, dass kein einziges Mal einer der von der EU festgeschriebenen Grenzwerte überschritten wurde. 77 Prozent aller regelmäßig kontrollierten Badestellen im Land haben das Prädikat “bestens geeignet zum Baden” bekommen. Weitere acht Prozent sind zum Baden gut geeignet. Baden unbedenklich heißt dies in der Amtssprache. Im Klartext: Ungetrübter Badespaß ist garantiert.
Dazu trägt noch etwas anderes bei: in den Kurorten im Land ist die Luft nach Angaben des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern die sauberste in ganz Deutschland. Eine sehr gute Lufthygiene ist Voraussetzung für das Prädikat “Seeheilbad” und “Luftkurort”, davon gibt es allein elf in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Hinzu kommen 26 See- und Heilbäder und 20 Erholungsorte, die ihren Gästen allein durch natürliche Bedingungen einen Wellness-Aufenthalt bieten. Laut Reiseanalyse 2007 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen gehört dieses gesunde Klima zu den Hauptkriterien, nach denen Mecklenburg-Vorpommerns Gäste ihr Urlaubsziel auswählen.
“Unsere Superlative reinstes Wasser, sauberste Luft und längste Strände machen Mecklenburg-Vorpommerns Urlauber glücklich. Laut unserer repräsentativen Gästebefragung sind deren wichtigste Urlaubsmotive ‘Erholen und Entspannen’, ‘Natur erleben’ und ‘Genießen’ – und das alles am Wasser”, so Mathias Löttge, Präsident des Landestourismusverbandes. Auch wenn in viele Urlaubsorte zu Ferienbeginn die Gäste strömen, seien noch in allen Regionen des Landes Plätze für Caravaner und Reisemobilisten zu bekommen.
Foto: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
Dienstag, 1. Juli 2008
Mit seinem Sommerservice informiert der ADAC zur Reisezeit wieder über die Qualität von Gewässern und Stränden in vielen Urlaubsorten. Im 14-tägigen Rhythmus werden an offiziellen Badestränden in der Europäischen Union Untersuchungen zur Hygiene der Gewässer vorgenommen. Aus allen Regionen liegen nun die neuesten Informationen und Auswertungen vor.
In Deutschland haben Urlauber allen Grund sich in die Fluten zu stürzen, die Tester melden an Nord- und Ostsee sehr gute bis gute Wasserqualität. Auch in den heimischen Seen konnten bislang keinerlei Belastungen festgestellt werden. Die Wassertemperaturen an Nord- und Ostsee sind mit 16 bis 19 Grad Celsius noch etwas frisch, am Bodensee laden dagegen schon bis zu 20 Grad Celsius zu einem Bad ein.
In Italien gelten strengere Qualitätsanforderungen an die Sauberkeit der Gewässer, als in vielen anderen europäischen Ländern. Die schärferen Grenzen und strikteren Regeln können häufiger zu Badeverboten führen als in anderen Ländern. Sie tragen jedoch auch in hohem Maße zur Sicherheit der Badegäste bei. Insgesamt wurden bei den aktuellen Messungen bisher an 22 italienischen Badeorten Belastungen festgestellt.
Spaniens Badegewässer sind nach den ersten Messungen unbedenklich und sauber. Trotzdem sind in diesem Sommer, aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren, wieder größere Quallenvorkommen zu befürchten. Die Regierung ist deshalb bemüht, die nötigen Gegenmaßnahmen einzuleiten um dem Problem vorzubeugen. Beispielsweise werden Meeresschildkröten, als natürliche Fressfeinde der Quallen an spanische Strände umgesiedelt. Dennoch kann es im Laufe des Sommers zu Beeinträchtigungen kommen.
Mittwoch, 13. Februar 2008
Urlaub in Deutschland war auch im vergangenen Jahr wieder sehr gefragt. Das geht aus der jetzt veröffentlichten ADAC-Touristik-Bilanz 2007 hervor. Mit deutlichem Abstand ist die Bundesrepublik (42,3 Prozent) das beliebteste Reiseziel der Autofahrer. Sie liegt vor Italien (14,0 Prozent), Österreich (7,6 Prozent) und Frankreich (5,3 Prozent).
Weiterhin im Kommen ist laut Automobilclub die Türkei, die mit vier Prozent erstmals unter den Top 5 zu finden ist. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC-Reiseservice, der im vergangenen Jahr 3,1 Millionen Routenberechnungen für seine Mitglieder erstellt hat.
Der Trend zum Urlaub im eigenen Land zeigte sich 2007 auch beim Bick auf die Regionen. Fünf der zehn beliebtesten Regionen Europas liegen in Deutschland. Spitzenreiter sind die Ostsee/Mecklenburgische Seenplatte und Oberbayern, die beide mit 0,6 Prozentpunkten Vorsprung Südtirol auf den dritten Platz verdrängt haben. Auf Platz vier liegt Tirol vor Schleswig-Holstein und dem Gardasee. Rang sieben und acht gingen bei den Autofahrerzielen an Istrien und Venetien/Friaul. Die Nordsee/Ostfriesische Inseln und das Ergebirge runden die Top 10 ab.
Grafik: ADAC
Freitag, 11. Januar 2008
Nun ist also auch für mich wie wohl für die meisten User die schöne Urlaubszeit vorbei. Drei Tage davon verbrachte ich mit meiner Frau in einem Fünf-Sterne-Hotel an der Ostsee. Sie hatte das Wellness-Arrangement “Abschied vom Alltag” für zwei Personen von ihren Chefs und Kollegen zum Geburtstag geschenkt bekommen. Manches kam mir dabei aber eher wie “Abschied vom IQ” vor.
Etwa an der Bar, als wir ein korkig schmeckendes Glas Rotwein bemängelten. Die Kellnerin steckte ihre Nase tief ins Glas, konnte nichts feststellen. Sie wollte noch jemand anderen den Wein auf seine Qualität überprüfen lassen. Ja, warum nicht wie beim Abendmahl jeder mal ein Schlückchen nehmen und dann zurück zum Gast. Sie entschloss sich dann aber doch ohne weitere Weinproben das Glas umzutauschen.
Zum Programm gehörte außer der Anwendung “Schweben wie im Toten Meer”, die super und völlig komplikationslos war, auch ein großer Fitnesssalat. Für den hatten wir allerdings keine gesonderten Gutscheine bekommen und wagten uns einfach so ins Hotel-Restaurant. Nach einigem Zögern wurde uns ein Platz angeboten, bevor eine Kellnerin etwa zehn Minuten später inständig darum bat, die Gutscheine zu suchen. Ich ging aufs Zimmer, allerdings nur, um in die Matratze zu beißen. Wieso sollten wir denn versuchen, uns zwei Salate zu erschleichen? Die bekamen wir dann übrigens doch noch, ohne Gutscheine.
Na ja, für die meisten, die auf dieser Seite landen, ist das Fünf-Sterne-Hotel ohnehin nicht die Erfüllung der Urlaubswünsche, sondern der Caravan oder das Reisemobil. Und genau darum und alles drumherum wird es ab heute auch wieder gehen.
Montag, 1. Oktober 2007
Europas höchste toprope gesicherte Kletteranlage gibt es auf einer Ostseeinsel. Nun hat Fehmarn nicht gerade hohe Berge zu bieten, aber Getreidespeicher. Und so wurde kurzerhand Silo-Climbing als neue Trendsportart erfunden.
Seitdem können Kletter-Freaks an einem mit Graffiti verzierten Getreidesilo in Burgstaaken in luftiger Höhe herumturnen. Und ganz nebenbei den Blick auf die Ostsee genießen. Sofern er die Höhenangst überwunden hat. Doch das ist laut Betreibern kein Problem: Bei uns lernst du damit umzugehen, vorausgesetzt, du vertraust deinem Partner”, heißt es auf der Internetseite.
Den Sicherungspartner bringt man mit, die Ausrüstung kann vor Ort geliehen werden. 13 verschiedene Routen zwischen 5 und 40 Metern Höhe und verschiedener Schwierigkeitsgrade stehen für jeden Mutigen ab 1,15 Metern Körpergröße zur Verfügung. Und so ganz nebenbei hat das Ganze auch noch einen Lerneffekt. Klettern und Sichern erfordert nämlich gegenseitiges Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein.
Freitag, 24. August 2007
Wer seinen Urlaub gerade an der Lübecker Bucht verbringt, oder dorthin einen Wochenendtrip plant, sollte sich ein Ereignis nicht entgehen lassen, das möglicherweise die B-Promis aus dem Fernsehen in den Schatten stellt. Am 25. ud 26. August findet das 1. Tanzfestival an der Ostsee statt, zu dem der Tourismus-Service Scharbeutz und der Kurbetrieb Sierksdorf einladen.
Die Ruheinseln auf der Haffkruger Promenade verwandeln sich zu Tanzflächen, auf denen die unterschiedlichsten Stilrichtungen der Tanzkunst – Rumba, Wiener Walzer, Samba, Discofox – zelebriert werden. Professionelle Tanzlehrer zeigen die richtige Schrittfolge, Showtänzer sorgen für Unterhaltung. Am Strand von Sierksdorf regieren derweil heiße Rhythmen und rassiger Hüftschwung beim Salsa.
Der Kurpark von Haffkrug wird zum Tanzbereich für die Kleinen. Vom Kindertanz über Hip Hop bis zum Videoclipdance können die Jungen und Mädchen ihrer Bewegungsfreude freien Lauf lassen. Ballons, Luftschlangen, Crepes und Süßigkeiten sorgen für ein bunes Spektakel.
Beim großen Abschlussball auf dem Seebrückenvorplatz können dann die gelernten Tänze im festlichen Rahmen ausprobiert werden. Die Ballband mit Sängerin Laila wird dabei für die richtigen Rhythmen sorgen.
Dienstag, 14. August 2007
Seit einigen Jahren zieren nicht mehr nur Sylt-Aufkleber das Heck vieler Autos. Es ist ein neuer Sticker hinzugekommen, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Was aussieht wie ein um 90 Grad nach links gedrehtes abgemagertes Florida, ist die Halbinsel Darß in der Ostsee. Und wer nun schon weiß, wie sie aussieht, sollte sich dort auch einmal umschauen.
Bis Ende August gibt es dort auch noch eine besondere Attraktion, die 2003 ins Leben gerufenen Darß-Festspiele. Freilichtaufführungen gibt es während der Sommersaison viele. Die Festspiele auf der Halbinsel sind allerdings außergewöhnlich. Die Stücke werden nämlich wechselweise in hochdeutsch/missingsch, einer vereinfachten Version des Niederdeutschen, und auf Platt gespielt. Wer eine Version gesehen hat, kann sich die andere Variante sogar zum halben Preis ansehen.
Spielort ist die Freilichtbühne von Wieck, dem Ort, in dem der Dichter Johann Segebarth zu Hause war. Dort schrieb er auch das Stück, das in diesem Jahr auf dem Spielplan steht: De Darßer Smuggler. Erzählt wird die Episode V, Beamtenpech im Liebesglück. Ida, die Tochter des Zollbeamten, ist verliebt in Carl, den Sohn des Schmugglerhauptmanns Eiken Hans. Mit viel Dramatik, aber auch einer Menge Humor wird ein Stück Zeitgeschichte geschildert.
Sonntag, 29. Juli 2007
In Südeuropa sind sie unvorstellbar. An den deutschen Seeküsten gehören sie aber einfach dazu: Strandkörbe. Sie schützen vor Sonne, Wind, Regen und umherfliegendem Sand. Erfunden wurde das Sitzmöbel aus Korbgeflecht vor 125 Jahren von dem Rostocker Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann.
Die rheumakranke Elfriede von Maltzahn hatte sich eine Sitzgelegenheit für den Strand von Warnemünde gewünscht. Der Prototyp hieß noch Strandstuhl, bereits 1883 gab es die erste Strandkorbvermietung. Die damaligen Einsitzer verbreiteten sich schnell an anderen Küstenorten Norddeutschlands. Um 1897 wurde die heute bekannte Mechanik eingeführt, mit der sich der Korb nach hinten klappen lässt.
Heutzutage ist der Strandkorb zumeist ein Zweisitzer, der durch die Kippmöglichkeiten als Sitz- und Liegegelegenheit dient. Mit Polsterung, Armlehnen, ausziehbaren Fußbänken, Klapptischen und Schattenmarkisen bietet er einen gewissen Komfort. Die Geflechte sind entweder aus Kunststoff, Naturrohr oder Rattan.
Strandkörbe sind zwar nur an Ost- und Nordsee üblich, doch seit dem G8 in Heiligendamm in diesem Sommer sind sie wohl in aller Welt bekannt. Sonderanfertigungen für Hunde oder Kinder waren schon vorher bekannt, für den Gipfel wurde aber ein ganz besonderes Modell hergestellt. Alle acht Regierungschefs hatten in dem zwei Meter hohen und sechs Meter langen Super-Korb Platz. Und wie man auf dem dabei geschossenen “Familienfoto” sehen kann, hatten sie genauso viel Spaß wie ein Urlauber auf Sylt oder Rügen.