Seit mittlerweile zehn Jahren besteht das Festival Maritim, das Jahr für Jahr den Hafen in Bremen-Vegesack zum Treffpunkt der maritimen Musik-Welt werden lässt. Vom 8. bis 10. August geben sich wieder internationale Stars der Sea-Music auf den vielen Bühneninseln das Mikro die Hand. Auf dem Festival, das im letzten Jahr 60.000 Besucher anlockte, ist für jeden Geschmack was dabei: Cajun, Folk, Rock, Chansons, Klassik und Shanties. Über dreißig Bands, Musiker und Chöre aus vielen europäischen Ländern und Amerika präsentieren sich auf dem Festival.
Zu den in Bremen-Vegesack auftretenden Musikern gehören unter anderen der Schulschiff Deutschland-Chor aus Deutschland, Nelson’s Blood aus den Niederlanden und die Forebitters aus Dänemark. Das polnische Vokal-Quintett Banana Boat, die neben klassischen Sea-Songs auch mit anderen Musikgenres experimentieren, ist dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Und mit Bounding Main aus den USA treten auch Gäste aus Übersee dem Weg ans norddeutsche Weserufer an.
Eröffnet wird das maritime Open-Air-Fest am Freitag um 20 Uhr. Am Samstag können die Besucher von 10 bis 24 Uhr von Auftritt zu Auftritt schlendern und am Sonntag spielen die Künstler von 10 bis 22.30 Uhr. Das Finale bildet wie immer der Shanty-Slam mit Höhenfeuerwerk über der Weser. Der Eintritt zum gesamten Festival Maritim ist frei.
Foto: Bremer Touristik-Zentrale
Unter seinem neuen General-Intendanten Hans- Joachim Frey wagt sich das Theater Bremen buchstäblich auf Neuland: Auf einem 22 mal 32 Meter großen Ponton an der Waterfront führt das Theater in diesem Sommer Richard Wagners romantische Oper “Der fliegende Holländer” auf. Für die Open-air Aufführung mit den Bremer Philharmonikern und hochkarätigen internationalen Gastsängern liefert die schöne Weserlage die ideale Kulisse. Die Stufen, die am Ende der Waterfront Promenade zum Wasser hinunterführen, werden bestuhlt und durch eine Tribüne ergänzt. Insgesamt werden so 2500 Sitzplätze entstehen.
Gegenüber dem auch als Location in Betracht gezogenen Europahafen hat die Waterfront den Vorteil, dass die Bühne bei jedem Tidenstand optimal zu sehen ist. Außerdem sind sowohl das maritime Flair der Location als auch Verkehrsanbindung und Parkplatzsituation optimal.
Durch einen Fluch gebannt, muss der Fliegende Holländer mit seinem Geisterschiff als Untoter die Meere befahren. Nur die bedingungslose Liebe einer Frau, die ihm ewige Treue schwört, kann ihn von dem Fluch befreien und ihn Frieden finden lassen. Dazu darf der Fliegende Holländer alle sieben Jahre für kurze Zeit an Land. Bei einem solchen Landgang begegnet er dem Kapitän Daland. Dessen Tochter Senta schwärmt auf unheimliche Weise für das Bild eines vor langer Zeit verfluchten, verschollenen Seefahrers. Angesichts der Schätze des Holländers ist Daland gerne bereit, einer Hochzeit von Senta und dem Fliegenden Holländer zuzustimmen. Die hat sich allerdings bereits dem Jäger Erik versprochen. Kann sie den Fliegenden Holländer von seinem Fluch erlösen? Die Antwort darauf gibt es in Bremen.
Foto: Theater Bremen