Sonntag, 30. November 2008
Auf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, verzaubert in jedem Jahr Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt, seine großen und kleinen Besucher. Wie stets wurde er am Freitag vor dem ersten Advent vom Nürnberger Christkind eröffnet. Bis zum Heiligen Abend werden wieder mehr als zwei Millionen Gäste erwartet. Etwa 180 Holzbuden mit rot-weißen Stoffdächern, von den Markthändlern liebevoll eingerichtet und dekoriert, stehen zur Adventszeit auf dem Hauptmarkt und geben dem Christkindlesmarkt den Beinamen “Städtlein aus Holz und Tuch”.
Die gut 200 Händler präsentieren ein bewusst traditionell gehaltenes Warenangebot: Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, Back- und Süßwaren, typische Weihnachtsartikel wie Rauschgoldengel, Krippen, Christbaumschmuck sowie Kerzen, Spielzeug und Kunstgewerbe. Beliebte Erinnerungsstücke oder Mitbringsel vom Christkindlesmarkt sind die “Nürnberger Zwetschgenmännle”, Figuren aus getrockneten Pflaumen. Für die Stärkung während des Marktbummels dürfen natürlich die berühmten Nürnberger Rostbratwürste und der Glühwein nicht fehlen.
Eine ganze Fülle von Angeboten und Programmen rund um den Christkindlesmarkt verwandelt Nürnberg im Dezember in eine Weihnachtsstadt. Der hübsche Markt, den Nürnbergs Partnerstädte in unmittelbarer Nachbarschaft des Christkindlesmarkts ausrichten, verbreitet internationales Flair. Die jüngsten Besucher kommen auf der Kinderweihnacht mit ihren historischen Karussells und beim Kulturprogramm im Sternenhaus auf ihre Kosten. Beim Lichterzug der Nürnberger Schulkinder wandern 2000 Mädchen und Jungen mit selbst gebastelten Laternen zum Burgberg, wo die Weihnachtsgeschichte in lebenden Bildern nachgestellt wird. Ausstellungen mit Krippen, Kunsthandwerk oder über weihnachtliche Bräuche, Fahrten mit der Postkutsche und die festlich beleuchtete Innenstadt lassen bei den Besuchern der Frankenmetropole feierliche Gefühle aufkommen. Nicht umsonst hat die Deutsche Zentrale für Tourismus Nürnberg den Titel “Weihnachtsstadt Nummer 1″ verliehen.
Mittwoch, 18. Juni 2008
Naheliegend, längst überfällig und dennoch nie realisiert: ein Rundgang auf Dürers Spuren durch seine Heimatstadt Nürnberg. Hier lebte und arbeitete Dürer, hier entstanden viele seiner weltberühmten Werke, hier liegt er begraben. Der Dürer-Weg verbindet die beiden wichtigsten Institutionen, die sich heute noch intensiv mit Dürer beschäftigen: das Albrecht-Dürer-Haus und das Germanische Nationalmuseum.
Aber Achtung: Diese Führung ist anders als alles, was man so kennt. Ein Minicomputer leitet die Besucher mit Ton und Bild durch die Altstadt. Nürnberg setzt damit als erste Stadt überhaupt ein audiovisuelles Führungssystem open air ein. Innovation ganz im Sinne des großen Forschers und Vordenkers Albrecht Dürer.
Der neue Dürer-Weg zwischen Albrecht-Dürer-Haus und Germanischem Nationalmuseum macht die vielen bekannten und unbekannten Spuren des wohl berühmtesten Nürnbergers in seiner Heimatstadt wieder erlebbar. Sehen Sie Stadtansichten, die einst Dürer gemalt hat, entdecken Sie Dürersche Fassaden oder belauschen Sie den Diskurs in der berühmten “Herrentrinkstube”. Albrecht Dürer lässt sich noch heute überall in dieser Stadt erspüren.
Die Tour ermöglicht es dem Besucher wie dem Nürnberger, Dürer und Nürnberg auf innovative Weise kennen zu lernen. Zwischen den beiden Polen “Leben” (Dürer-Haus) und “Werk” (Germanisches Nationalmuseum) bieten die Themenschwerpunkte an den Stationen in neuartiger Weise spannende Einblicke in Nürnbergs berühmteste Künstlerpersönlichkeit und seine Zeit.
Foto: Stadt Nürnberg
Dienstag, 19. Februar 2008
Wenn es um die Themen Freizeit, Urlaub, Camping und Caravaning, Wassersport und den Garten geht, dann führt in Nordbayern kein Weg an der Nürnberger Messe Freizei- Garten-Touristik vorbei. Vom 1. bis 9. März 2008 findet die traditionsreiche Publikumsmesse der AFAG Messen und Ausstellungen Veranstaltung GmbH zum 40. Mal in der Messe Nürnberg statt.
Bayerns größter Caravan- und Reisemobil-Salon bildet einen weiteren Schwerpunkt. Einer der größten Bereiche der Messe widmet sich der mobilen Freizeit und zeigt die Neuheiten aus den Bereichen Camping und Caravaning. Hersteller und regionale Händler präsentieren ein breites Spektrum an Reisemobilen und Caravans in- und ausländischer Marken, vom kompakten Campingbus bis hin zum Luxusreisemobil mit allem erdenklichen Komfort und viel Platz für Mitreisende.
Wie der Caravaning Industrie Verband im Vorfeld der Messe mitteilt, zeigen die neuen Freizeitfahrzeuge der Saison 2008 zwei gegenläufige Trends: Viele Neuvorstellungen setzen auf Komfort und sind damit auch größer und schwerer. Gleichzeitig steigt das Angebot der kompakten Caravans und Reisemobile. Die Hinwendung zu kompakten Fahrzeugen ist vor allem durch die seit 1999 geltende Führerscheinregelung zu erklären, die das Fahren von Reisemobilen und Caravan-Kombinationen mit dem B-Führerschein bis 3,5 Tonnen begrenzt.
Neben den Neufahrzeugen findet man im Caravan-Salon auch Mietfahrzeuge sowie Zelte und Campingbedarf. Wer sich nicht gleich für den Kauf eines Reisemobiles entscheiden kann, hat die Möglichkeit, ein solches zu mieten, um erste Erfahrungen mit dieser unabhängigen Urlaubsform zu sammeln. Auf der Messe werden verschiedenste Vermieter informieren.
Darüber hinaus bieten Verbände und Organisationen wie der Deutsche Campingclub DCC oder Automobilclubs, den Campingfreunden Hilfe und Rat sowie einschlägige Literatur rund um die mobile Freizeit, unter anderem zu Campingplätzen im In- und Ausland, zu Stellplätzen für Reisemobile oder praxisnahe Tipps für Neueinsteiger in Nürnberg.
AFAG Messen & Ausstellungen GmbH
Sonntag, 25. November 2007
Auf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, öffnet in jedem Jahr Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, der Christkindlesmarkt, seine Buden für die Besucher aus der ganzen Welt. Seine Internationalität zeigt der Markt schon auf der Internetsite, wo die Flaggen von Frankreich, Italien und Großbritannien gleich neben den Fahnen der USA und Japan den individuellen Zugang ermöglichen.
Immer am Freitag vor dem Ersten Advent, in diesem Jahr am 30. November, eröffnet das Nürnberger Christkind von der Empore der Frauenkirche um 17.30 Uhr mit einem feierlichen Prolog seinen Markt. Bis zum Heiligen Abend besuchen jährlich mehr als zwei Millionen Menschen aus aller Welt den Markt.
Etwa 180 Holzbuden, dekoriert mit rot-weißem Stoff, geben dem Christkindlesmarkt den Beinamen “Städtlein aus Holz und Tuch”. Die gut 200 Händler präsentieren ein bewusst traditionell gehaltenes Warenangebot: Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, weihnachtliche Artikel wie Rauschgoldengel und Krippen sowie beliebte Mitbringsel wie das Zwetschgenmännle. Kritische Augen der Mitarbeiter des Marktamtes sorgen dafür, dass Tannengirlanden ebenso wie Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik Tabu auf dem Christkindlesmarkt bleiben.
Foto: Christkindlesmarkt Nürnberg
Sonntag, 21. Oktober 2007
Das Nürnberger Museum Industriekultur ist eine Einrichtung für die ganze Familie. Es erzählt mit multimedialen Inszenierungen unter anderem die Geschichte der Energie, der Telekommunikation und des Haushalts. Ausstellungsstücke kommen selbst zu Wort. So verschwören sich Herd und Kühlschrank in einer Licht- und Toninszenierung gegen die Hausfrau. Eine Technik-Revue lässt unter anderem die grausigen Zeiten lila eingefärbter Fernsehgesichter und von Dauerrauschen begleiteter Telefonate wieder aufleben.
In einer Sonderausstellung wird ab 26. Oktober unter dem Titel “Top Secret” die Welt der Spionagetechnik vorgeführt. Yul Brynner, Clint Eastwood, Richard Burton – sie waren Protagonisten der Spionagethriller des Kalten Krieges. Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und nun Daniel Craig verkörperten den wohl berühmtesten Leinwandagenten: James Bond.
Doch mit der Wirklichkeit im Geheimdienst haben sie alle nur wenig zu tun. Sie spielt sich eher in einer Atmosphäre der Sachlichkeit ab, die keinen Platz für Agentenromantik lässt. Auf rund 350 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das Museum dieses auch heute noch brandaktuelle, spannende und faszinierende Thema. Die gezeigten Objekte reichen dabei vom ferngesteuerten BMW aus dem Bond-Film “Der Morgen stirbt nie” über reale Technik aus der Welt der Spionage bis hin zur immer kleineren und raffinierteren Überwachungs- und Abhörtechnik der Industriespione.