Des nächtens hell erleuchtete Museen, Menschen mit kleinen Heftchen in der Hand, Sonderbusse, die in der Innenstadt kreisen – zur Nacht der Museen am 19. April verbreitet sich wieder eine besondere Stimmung in den Straßen Düsseldorfs.
Neben weltbekannten Kunstmuseen wie dem K 21 (Foto), Privathäusern und naturkundlichen Sammlungen erwarten den Besucher ausgewählte Galerien und Szene-Locations, ein Architektur-Schwerpunkt im Hafen, Kulturinstitute und Kirchen. Das Programm hält für jeden etwas bereit: von Kurzführungen über Kreativ-Workshops, Stadtrundgängen und Theater und Tanzkursen bis hin zu Kurzfilm-Loops, Gospelgesängen, Lesungen und Partys.
Auf drei Busrouten verteilt liegen die 45 Veranstaltungsorte. Das Ticket zu 11 Euro gilt als Eintrittskarte und als Berechtigung, die Shuttle-Busse kostenlos zu nutzen. Startpunkt kann der Grabbeplatz als zentraler Infoplatz während der Nacht sein. Aber auch andere Haltestellen eignen sich zum Einstieg, sodass sich jeder seine individuelle Tour zusammenstellen kann. Ob nach vorher ausgefeiltem Plan oder spontan angeregt durch einen Tipp vom Nachbarn im Shuttle-Bus – das bleibt jedem selbst überlassen. Wer sich in der Nacht der Museen aufmacht, die Kunstschätze der Landeshauptstadt zu entdecken, trifft auf aufgeschlossene und gut gelaunte Menschen.
Auch noch zu später Stunde lockt das kulinarische und musikalische Angebot die Kunsthungrigen. Von polnischen bis hin zu französischen Spezialitäten, von japanischer Trommelmusik über Klassik bis hin zu Electro-Pop – die Häuser haben auch hier ein schmackhaftes und horizonterweiterndes Programm zusammengestellt.