Montag, 2. März 2009

f.re.e München Als Nachfolger der C-B-R ging 2009 zum ersten Mal die f.re.e in München an den Start. Der Name steht für f.reizeit, re.isen und e.rholung und ist damit konzeptionell breiter aufgestellt als die bisherige C-B-R. Vom 26. Februar bis 02. März präsentierte sich die neue Messe.

Zu sehen gab es deutlich weniger Reisemobile und Wohnwagen als früher. Gerade mal eine Halle füllte dieser Bereich, wobei Zubehör und Zelte einen größeren Anteil davon ausmachten. Das Anbot deckte auf keinem Fall die Bandbreite mobilen Reisens ab, dazu war schlichtweg zu wenig zu sehen.

Ebenso je eine Halle belegten die Bereiche Fahrrad/Outdoor, Boote und neu dieses Jahr Pferde. In den restlichen drei Hallen drehte sich alles ums Thema Reisen mit einem kleinen Schuss Gesundheit & Wellness. Hier konnte man einen sehr guten Rundgang durch alle wichtigen Urlaubsziele unternehmen.

Neues Konzept Deutlich mehr Raum gab es für die kulinarischen Freuden. Ob Piadina aus Italien oder Gulasch aus Ungarn, es gab Einiges zu kosten.

Interessant war auch die Parallelveranstaltung “Reisepavillon”. Hier ging es um nachhaltiges Reisen, wobei der Begriff nachhaltig nicht sonderlich attraktiv klingt. Gemeint ist damit verträglicher, sanfter und umweltschonender Tourismus. Leider wird das Thema im Reisebüro fast nicht nachgefragt. Dieses Schattendasein soll jetzt beendet werden.

Ob die neue Mischung der f.re.e klappt bleibt abzuwarten. Für Campingfans ist die CMT in Stuttgart sicherlich deutlich besser, da man auf der f.re.e einfach zu wenig zu sehen bekommt. Für eine ordentliche Portion Reiselust reicht die f.re.e aber auf alle Fälle vollkommen aus und bietet hier gleich viel wie die CMT.



Sonntag, 21. September 2008

oktoberfestNoch bis zum 5. Oktober können sich Oktoberfest-Fans und solche, die es werden wollen, auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren. Gestartet wurde die Wiesn mit dem berühmten Ausruf “O’zapft is!” des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude beim traditionellen Fassanstich, der am Samstag nur zwei Schläge in der Schottenhamel-Festhalle brauchte.

Seinen Ursprung fand das Oktoberfest 1810 in den Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I. von Bayern, und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach ihr ist auch das Festgelände mitten in der Stadt benannt: die Theresienwiese, von den Einheimischen liebevoll zur “Wiesn” verkürzt. 24 Oktoberfeste mussten bisher ausfallen – in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, wegen Cholera-Epidemien in den Jahren 1854 und 1873.

In diesem Jahr wird zum 175. Mal unterhalb der Bavaria wieder Lebenslust und Lebensfreude zu spüren sein, wenn es heißt, “Auf geht’s zur Wiesn!” Gefeiert wird dieses Jubiläum nicht, da München in diesem Jahr bereits seinen 850. Stadtgeburtstag mit zahlreichen Festivitäten und Bürgeraktionen begangen hat und im Jahr 2010 das große Jubiläum “200 Jahre Münchner Oktoberfest” ansteht.

Das Festgelände erstreckt sich in diesem Jahr als “Kleine Wiesn” über eine Fläche von 26 Hektar, da vbis 28. September auf dem Südteil der Theresioenwiese das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest stattfindet. 565 Betriebe wurden zugelassen, darunter 79 gastronomische Betriebe, 227 Schausteller, 307 städtische Verkaufseinrichtungen sowie mehrere Servicebetriebe (Elektroinstallation, Zeltbau, usw.). Insgesamt sind rund 12.000 Personen auf dem Oktoberfest beschäftigt. Viele weitere Informationen gibt es auf der Wiesn-Website.

Foto: Hans-Peter Reichartz/Pixelio



Montag, 26. Mai 2008

munichDas Festprogramm zum 850. Stadtgeburtstag, das unter dem Motto „Brücken bauen” steht, wird den ganzen Sommer 2008 hindurch Einheimische und Gäste der Stadt in eine festliche Stimmung versetzen. Durch die aktive Teilnahme der Bürger wird der Stadtgeburtstag eine Feier für alle. München wird sich durch das Festprogramm ebenso als historisch und kulturell bedeutsame und wirtschaftlich erfolgreiche wie auch als internationale,sozial ausgleichende und aktive Stadt präsentieren.

Offizieller Beginn der Feierlichkeiten wird am 13. Juni ein Festakt in der Philharmonie im Kulturzentrum Gasteig sein. Daran schließt sich das Stadtgründungsfest an, das am 14. und 15. Juni mit erweitertem Programm und Festareal aufwartet. Höhepunkte im Juli sind das Festwochenende am St.-Jakobs-Platz am 5. und 6. Juli, bei dem erstmals alle Anrainer des Platzes gemeinsam ein zweitägiges Kulturprogramm präsentieren, und das Altstadtringfest, ein Umzug der anderen Art, bei dem sich am 19. und 20. Juli die Besucher auf dem autofreien Altstadtring rund um das Herz der alten Stadt durch verschiedene Szenen bewegen.

Das Programm lädt zum Genießen ebenso ein wie zur aktiven Teilnahme. Es bietet Szenen aus dem kulturellen, sozialen und sportlichen Münchner Leben und schlägt dabei eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Von 1. bis 3. August wird entlang der Isar sowie auf und unter den Brücken das Isarbrückenfest gefeiert: Eine romantische Inszenierung mit Theater, Musik, Licht und Tanz sowie Mitmachaktionen an der Lebensader der Stadt. Das Motto “Brücken bauen” steht für Geschichte, Gegenwart und Zukunft Münchens. Mit einem Brückenschlag begann 1158 die Stadtgeschichte, und auch der 850. Stadtgeburtstag soll Bücken schlagen – zwischen Menschen verschiedener Herkunft oder Religion, Jung und Alt, Arm und Reich.

Foto: Dominik Parzinger



Montag, 18. Februar 2008

dcc.jpgCamping in Deutschland würde heute anders aussehen, gäbe es den Deutschen Camping-Club nicht. Auf diesen Nenner lässt sich die Arbeit des DCC wohl bringen, der in diesem Jahr 60. Geburtstag feiert. Der Club, in dem rund 100.000 Camper organisiert sind, wurde 1948, genauer am 22.September, in München gegründet. Dies war möglich, weil internationale Kontakte den Krieg überdauert hatten: Englische Camper forderten den nachmaligen ersten Präsidenten des DCC, Dr. Max Eckert auf, eine deutsche Campingorganisation zu schaffen.

Zunächst gab es zwei Ziele. DCCler sollten reisen und: Der Club wollte im Nachkriegsdeutschland eine Camping-Infrastruktur aufbauen, um die Naherholung sicher zu stellen. Dazu gehörte es Camping-Treffen zu organisieren, was erfolgreich schon 1949 am Staffelsee geschah. Tatkräftige Unterstützung gabs dabei von der Campingindustrie und Pionieren wie Hans Berger und Arist Dethleffs.

Ein erstes Zeltplatzverzeichnis, aus dem der populäre DCC Campingführer “Europa” wurde, erschien 1949, weitere Camper-Treffen folgten. Vom ersten Tag an war der DCC auf behördlicher Ebene aktiv. Parallel dazu entwickelte sich der Club: Landesverbände und Ortsclubs kamen dazu, um Campern flächendeckend Ansprechpartner zu vermitteln. Die Clubzeitschrift “Camping” entstand. Weitere Meilensteine waren die Etablierung von Freizeitmessen, die Pflege internationaler Kontakte,  die Schaffung eigener Campingplätze und, immer wieder im partnerschaftlichen Miteinander, hoher Einsatz für Camper.

Vom 2. bis 5. Oktober findet im Spreeauenpark in Cottbus eine große Jubiläumsveranstaltung statt.
Mit einem bunten Programm feiert Deutschlands Camping-Fachverband den Jahrestag seiner Gründung.

Grafik: DCC



Samstag, 9. Februar 2008

cbr.jpgDas Potenzial ist nicht zu unterschätzen. Rund 3,2 Millionen Camping- und Caravaningreisen unternahmen die Deutschen im vergangenen Jahr. Die Anzahl der Übernachtungen ist noch um ein Vielfaches höher, denn die Liebhaber von Ferien im Grünen unterscheiden sich von Otto Normalurlauber – sie gehen öfter und länger auf Tour. Da sie dabei auch noch überdurchschnittlich viel ausgeben, ist es nur mehr als selbstverständlich, dass der mobile Urlaub auf den Reisemessen breiten Raum findet. So auch auf der C-B-R Freizeit und Reisen, die vom 14. bis 18. Februar in der Neuen Messe München stattfindet.

Caravane und Motorcaravane werden dort in vielen Variationen ebenso präsentiert wie Pick-up-Systeme, Campingbusse und Freizeitfahrzeuge. Nicht jeder möchte sich gleich einen Wohnwagen oder ein Reisemobil kaufen, so informieren auch Vermieter über ihre Leistungen. Aber auch an das Zubehör wie Fahrzeugteile, Vorzelte, Sonnendächer und Campingausrüstung wurde gedacht. Nicht zuletzt sind auch Verbände, Vereinigungen und Fachpresse vor Ort.

Die C-B-R ist die bedeutendste Messe zu den Themen Freizeit und Reisen in Süddeutschland und dem angrenzenden Ausland. Sie bietet einen umfassenden Überblick über den Freizeit- und Reisebereich und lädt die Besucher zum Mitmachen und Ausprobieren in zahlreichen Erlebniswelten ein. Rund 1500 Aussteller aus 60 Ländern sind auf 66.000 Quadratmetern in München vertreten.

Foto: Messe München



Dienstag, 16. Oktober 2007

bavaria.jpgAm 25. Oktober feiert der neueste Bully-Film “Lissi und der wilde Kaiser” Premiere. Rechtzeitig zum Kinostart lädt die Bavaria Filmstadt im 4D-Erlebnis-Kino zum Motion Cinema Ride ein. Auf bewegten Kinositzen, mit der digitalen Projektionstechnik in 3D und explosive Spezialeffekten erleben die Besucher auf einem virtuellen Snowboard mit der bezaubernden Lissi eine atemberaubende Verfolgungsjagd. Und die Filmstadt südlich von München hat noch mehr zu bieten.

Bei der eineinhalbstündigen Führung besuchen die Gäste die Locations großer Kinofilme und beliebter Fernsehserien und erfahren spektakuläre Details aufsehenerregender Dreharbeiten. Es wird erklärt, was hinter den Kulissen einer Fernsehübertragung geschieht, mit welchen Tricks und Kniffen beim Kulissenbau gearbeitet wird und warum man ganze Stadtviertel für eine Daily Soap nachbaut.

Atemberaubende Stunts, Action und Slapstick präsentiert das Bavaria Stunt Team in seiner temporeichen Live-Show, die vor der Kulisse eines verlassenen New Yorker Stadtteils stattfindet. Die Duobles bekannter Stars weihen in ihr gefährliches Handwerk ein und erklären Schritt für Schritt wie Stunts in Filmen inszeniert werden. So erleben die uschauer in der Filmstadt den nervenaufreibenden Feuerstunt und wilde Verfolgungsjagden, bei denen es auf perfektes Timing ankommt.

Foto: Bavaria Filmstadt



Dienstag, 2. Oktober 2007

feuer-wasser-erde-luft_180319.jpgIn München gibt es mehr als das Oktoberfest. Beispielsweise die Wissenschaftstage. Sie finden vom 20. bis 23. Oktober in der Ludwig-Maximilians-Universität statt. Im Jahr der Geisteswissenschaften stehen sie unter dem Motto “Leben und Kultur – Von der biologischen Evolution zur kulturellen Entfaltung”. Eingeladen sind alle Interessierten, vom Laien bis zum Experten.

Anschaulich und allgemein verständlich präsentieren engagierte Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungen. Im Zentrum stehen dabei Themen, die Brücken von den Bio- zu den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften schlagen. Die Wissenschaftstage machen Evolutionsprinzipien, Kulturentwicklung und Traditionen begreifbar.

In Vorträgen und Podiumsdiskussionen, auf Marktständen und bei Führungen wird zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vermittelt. Für Familien mit Kindern gibt es zudem ein anspruchsvolles Kinderprogramm. Die Münchner Wissenschaftstage sind mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden, die jedes Jahr bis zu 40.000 Besucher anzieht und zum Mitmachen, Nachdenken und Nachfragen anregt.



Freitag, 28. September 2007

imgp3145.jpgHalbzeit beim Münchner Oktoberfest und am mittleren Wiesn-Wochenende heißt es: Benvenuti amici! Nicht nur, dass dieses Wochenende vom Wetter her wieder etwas mediterraner werden soll, auch die Besucherschar wird von italienischen Gästen geprägt. Traditionell treten die Italiener am zweiten Wochenende ihren Wiesnausflug gen Norden an. Darum werden die deutschen Polizisten auch von Kollegen aus Südtirol unterstützt, die fließend Deutsch und Italienisch sprechen.

Da viele Gäste mit dem Wohnmobil anreisen, verschärft sich die Situation auf den zwei eigens zur Wiesnzeit eingerichteten Camperparkplätzen. Denn raus aus dem Bierzelt, rein in den Wohnwagen funktioniert nicht. Es herrscht rund um die Theresienwiese ein absolutes Parkverbot, es wird ständig kontrolliert, Strafen und abschleppen inklusive.

Da die Campingplätze mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sind, stellen sie eine annehmbare und zudem stressfreie Alternative dar.  Der eine Stellplatz befindet sich am De-Gasperi-Bogen auf dem Messegelände-Riem. Von dort fahren U2 und U7 bis Innsbrucker Ring, dann gehts weiter mit der U5 zur Theresienwiese. Stellplatz Nummer zwei ist an der Siegenburger Straße. Bus 133 bringt die Besucher zum Heimeranplatz, mit der U4 oder 5 geht es dann zur Theresienwiese.

Wer zwar Lust auf Wiesngetümmel, aber nicht Wiesngedrängel hat, sollte das Wochenende meiden. Entspannter gehts am Montag und Donnerstag zu. Ab 18 Uhr lohnt sich auch am Schluss-Sonntag, 7. Oktober, ein Besuch auf dem Oktoberfest.