Donnerstag, 11. September 2008
Die Ostseeküste im Nordosten ist die sonnenreichste Region Deutschlands. Gleich fünf der sechs sonnenreichsten Orte dieses Jahres liegen nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia in Mecklenburg-Vorpommern. Spitzenreiter ist Dornbusch auf Hiddensee mit bisher 1811 Sonnenstunden. Auf Platz zwei liegt Dünenheide, ebenfalls auf der Insel, gefolgt von Juliusruh auf der Insel Rügen und der Greifswalder Oie. Das Ostseebad Heiligendamm liegt auf Platz sechs. “Zu erklären ist dies durch die Lage am Wasser”, so Wetterexperte Thomas Globig aus dem Hiddenseer Wetterstudio. Gerade bei wechselhaften Wetterlagen komme es auf dem Festland zu einer stärkeren Wolkenbildung, da es sich schneller erwärme als das Wasser. Deshalb seien die Küstenregionen Mecklenburg-Vorpommerns mit mehr Sonnenstunden gesegnet als Orte im Binnenland.
Nach der aktuellen Sonnenscheinbilanz des Deutschen Wetterdienstes lag die Sonnenscheindauer 2008 für Deutschland mit etwa 633 Stunden ein wenig über dem mehrjährigen Mittel von 604 Stunden. Mecklenburg-Vorpommern wurde dabei mit überdurchschnittlichen 723 Stunden verwöhnt. Eine der sonnenreichsten Regionen im Langzeitvergleich ist auch die Insel Usedom. Hier schien die Sonne von Januar bis August 2008 1668 Stunden, acht Prozent mehr als im Vorjahr.
Und so viel Sonnenschein macht sich bezahlt. “Mecklenburg-Vorpommern war bei den Zuwächsen in den ersten sechs Monaten des Jahres erneut Klassenprimus unter den Flächenländern – das ist ein Erfolg”, so Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Im ersten Halbjahr 2008 konnte Zuwachsraten von über sieben Prozent erzielt werden. Der Bundesdurchschnitt liegt hingegen bei drei Prozent. In diesem Jahr kann mit einem Rekordergebnis von 27 Millionen Übernachtungen gerechnet werden. 2007 hatte das Land mit 26,3 Millionen Übernachtungen das beste Ergebnis seit 1991 erzielt.
Foto: Gerd Pfaff/Pixelio
Freitag, 22. August 2008
Zum neunten Mal präsentiert Wismar das Schwedenfest als traditionelles Volksfest mit authentischem geschichtlichen Hintergrund. In diesem Jahr wird gleichzeitig der 779. Geburtstag der Hansestadt gefeiert. Zahlreiche herausragende Programmhöhepunkte erwarten die Besucher bis zum 24. August. Der mittelalterliche Marktplatz der Unesco-Welterbestadt steht ganz im Zeichen des historischen Schwedenlagers, von buntem Markttreiben und Unterhaltungsshows. Zusätzlich wird die gesamte Altstadt und der Bereich des Alten Hafens in eine einzige Open-Air-Bühne verwandelt.
Das Schwedenfest in Wismar lockt jährlich über 100.000 Besucher in die historische Altstadt. Inmitten einer malerischen Kulisse von denkmalgeschütztem Stadtzentrum und Hafen erleben die Gäste und Einwohner der Hansestadt seit den 90er Jahren ein Volksfest, welches auf der langen Zugehörigkeit der Stadt zum Königreich Schweden beruht.
Denn infolge der direkten Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges gehörte Wismar noch bis zum Jahr 1903 hoheitlich zum Schwedischen Königreich. Erst am 19. August 1903 wurden Verträge unterzeichnet, nach denen Wismar an das Herzogtum Mecklenburg und damit zurück nach Deutschland gekommen ist. An diese geschichtlichen Zusammenhänge erinnert das jährlich stattfindende Wismarer Schwedenfest.
Foto: Hansestadt Wismar
Freitag, 11. Juli 2008
Viele Proben, ein Ergebnis: Das Badewasser in der Ostsee und den Seen in Mecklenburg-Vorpommern ist sauber. Das für die Kontrollen der Wasserqualität verantwortliche Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock untersucht alle vier Wochen rund 400 Badestellen des Urlaubslandes. Die Untersuchungen im Mai und Juni ergaben, dass kein einziges Mal einer der von der EU festgeschriebenen Grenzwerte überschritten wurde. 77 Prozent aller regelmäßig kontrollierten Badestellen im Land haben das Prädikat “bestens geeignet zum Baden” bekommen. Weitere acht Prozent sind zum Baden gut geeignet. Baden unbedenklich heißt dies in der Amtssprache. Im Klartext: Ungetrübter Badespaß ist garantiert.
Dazu trägt noch etwas anderes bei: in den Kurorten im Land ist die Luft nach Angaben des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern die sauberste in ganz Deutschland. Eine sehr gute Lufthygiene ist Voraussetzung für das Prädikat “Seeheilbad” und “Luftkurort”, davon gibt es allein elf in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Hinzu kommen 26 See- und Heilbäder und 20 Erholungsorte, die ihren Gästen allein durch natürliche Bedingungen einen Wellness-Aufenthalt bieten. Laut Reiseanalyse 2007 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen gehört dieses gesunde Klima zu den Hauptkriterien, nach denen Mecklenburg-Vorpommerns Gäste ihr Urlaubsziel auswählen.
“Unsere Superlative reinstes Wasser, sauberste Luft und längste Strände machen Mecklenburg-Vorpommerns Urlauber glücklich. Laut unserer repräsentativen Gästebefragung sind deren wichtigste Urlaubsmotive ‘Erholen und Entspannen’, ‘Natur erleben’ und ‘Genießen’ – und das alles am Wasser”, so Mathias Löttge, Präsident des Landestourismusverbandes. Auch wenn in viele Urlaubsorte zu Ferienbeginn die Gäste strömen, seien noch in allen Regionen des Landes Plätze für Caravaner und Reisemobilisten zu bekommen.
Foto: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
Freitag, 7. März 2008
Menschen kommen manchmal auf absurde Ideen; Modelle zu bauen und dazu noch maßstabgerecht, detailgetreu und naturbelassen. Modelle von grandiosen Bauwerken, welche – jedes für sich – faszinieren. Bauwerke, die Denkmale sind, weil sie über Jahrhunderte hinweg einem Ort, einer Region das Gesicht geben. Und um das Ganze noch zu krönen, finden sie da ihren Platz finden, wo sie hingehören. An Ort und Stelle in Mecklenburg-Vorpommern. So ist es im SehLand in Gölderitz zu erleben.
Es war ein Wagnis, aber das Arbeitsförderungswerk ist es eingegangen. Frauen und Männer, die seit längerer Zeit von dem regulären Arbeitsmarkt ausgeschlossen waren, brachten Arbeitsförderungsmaßnahmen ihr Geschick, ihr handwerkliches Können, ihre Geduld und vielfach ein Stück von sich selbst ein. Und so entstand der Modell- und Landschaftspark. Liebevoll und detailgetreu nachgebaut stehen dort Modelle unter anderem vom Schweriner Schloss, dem Rostocker Rathaus, dem Leuchtturm von Kap Arkone und Schloss Klink an der Müritz.
Und weitere Modelle sind schon am Entstehen und kurz vor der Fertigstellung. In diesem Frühling werden Schloss Güstrow und Schloss Ludwigslust die Sammlung bereichern. Zwei weitere Gründe, dem SehLand einen Besuch abzustatten.
Foto: SehLand
Sonntag, 20. Januar 2008
Wer sagt, dass man zum Skifahren ins Gebirge fahren muss? In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ein Skiparadies, das sogar unabhängig von den Außentemperaturen ist. In Wittenburg gibt es Europas größten Snow Funpark. Die Schneesporthalle siebzig Kilometer östlich von Hamburg ist die erste der Welt mit einer Indoor Halfpipe im Wettkampfformat.
Auf einer beschneiten Innenfläche von 30.000 Quadratmetern erstrecken sich zwei Pisten mit Gefällen zwischen 10 und 31 Prozent, ein Übungshang, ein Fun-Parcours für Snowboarder sowie die erste überdachte, wettkampftaugliche Halfpipe der Welt. Die Hauptpiste ist 330 Meter lang und bis zu 120 Meter breit; die Mega-Pipe erfüllt mit einer Länge von 130 Metern, einer Breite von 20 Metern und einer Seitenwandhöhe von 4,50 Metern internationale Wettkampfnormen.
Die hochmoderne Schneesporthalle erfüllt allerhöchste Ansprüche. Alle eingesetzten Fabrikate von der Beschneiungsanlage und dem
Doppelmayr Vierer-Sessellift bis hin zur Lichttechnik sind ‚state-of-the-art’. Der neue im Intersport Bründl Erlebnis-Sport-Shop im Funpark erstreckt sich auf einer Fläche von 2400 Quadratmetern und bietet neben dem Verleih modernster Ausrüstung alles, was das Skifahrer- und Snowboarderherz begehrt.
Foto: Snow Funpark Wittenburg