Samstag, 29. September 2007

feuerwerk_gr.jpgDer Mayener Lukasmarkt ist das größte Volksfest im nördlichen Rheinland-Pfalz. Und eines mit einer langen Tradition noch dazu. Wenn er vom 13. bis 21. Oktober wieder stattfindet, kann er auf eine 602-jährige Geschichte zurückblicken.

Im Jahre 1405 wurde der Name des Lukasmarkts geprägt. Kurfürst Werner von Falkenstein verlegte am 24. Juli jenen Jahres die bis dahin an Marienfeiertagen abgehaltenen drei Jahrmärkte auf andere Termine. Den Lukasmarkt eben auf den Sonntag nach Lukas (18. Oktober). Das bedeutet aber auch, dass schon vorher in Mayen Märkte abgehalten wurden. Das ermöglichte die Verleihung des Stadtrechtes 1291 durch König Rudolf Habsburg.

Heute findet der Markt nicht mehr nur an einem Tag statt und besteht zudem aus verschiedenen Bereichen. Während früher der Handel dominierte, ist die Innenstadt nun ein einziges Volksfest mit Fahrgeschäften, Buden und Ponybahn. Gehandelt wird aber auch noch. Beispielsweise auf dem Krammarkt, dem Pferdemarkt und dem Schafmarkt.

Das Spektakel lockt jedes Jahr bis zu 300.000 Besucher an. Viele von ihnen kommen auch wegen eines bestimmten – im wahrsten Sinne des Wortes – Höhepunkt: dem Feuerwerk. Es erleuchtet immer am Abschluss-Sonntag den Himmel über der Innenstadt.