Montag, 7. April 2008

k21.jpgDes nächtens hell erleuchtete Museen, Menschen mit kleinen Heftchen in der Hand, Sonderbusse, die in der Innenstadt kreisen – zur Nacht der Museen am 19. April verbreitet sich wieder eine besondere Stimmung in den Straßen Düsseldorfs.
 
Neben weltbekannten Kunstmuseen wie dem K 21 (Foto), Privathäusern und naturkundlichen Sammlungen erwarten den Besucher ausgewählte Galerien und Szene-Locations, ein Architektur-Schwerpunkt im Hafen, Kulturinstitute und Kirchen. Das Programm hält für jeden etwas bereit: von Kurzführungen über Kreativ-Workshops, Stadtrundgängen und Theater und Tanzkursen bis hin zu Kurzfilm-Loops, Gospelgesängen, Lesungen und Partys.

Auf drei Busrouten verteilt liegen die 45 Veranstaltungsorte. Das Ticket zu 11 Euro gilt als Eintrittskarte und als Berechtigung, die Shuttle-Busse kostenlos zu nutzen. Startpunkt kann der Grabbeplatz als zentraler Infoplatz während der Nacht sein. Aber auch andere Haltestellen eignen sich zum Einstieg, sodass sich jeder seine individuelle Tour zusammenstellen kann. Ob nach vorher ausgefeiltem Plan oder spontan angeregt durch einen Tipp vom Nachbarn im Shuttle-Bus – das bleibt jedem selbst überlassen. Wer sich in der Nacht der Museen aufmacht, die Kunstschätze der Landeshauptstadt zu entdecken, trifft auf aufgeschlossene und gut gelaunte Menschen.
 
Auch noch zu später Stunde lockt das kulinarische und musikalische Angebot die Kunsthungrigen. Von polnischen bis hin zu französischen Spezialitäten, von japanischer Trommelmusik über Klassik bis hin zu Electro-Pop – die Häuser haben auch hier ein schmackhaftes und horizonterweiterndes Programm zusammengestellt. 
 



Samstag, 29. September 2007

100_5967.jpg“Die schamanische Mesa”. So ist ein Wochenendkurs überschrieben, den die bayerische Künstlerin Cambra Maria Skadé in den kommenden Wochen drei Mal auf dem Campingplatz Elbsee anbietet. Im Allgäu wird es allerdings nicht nur um Malerei gehen.

Kunst, Heilung, Magie, das soll an den zwei Tagen den Teilnehmern nahegebracht werden. Korrekt gesagt, den Teilnehmerinnen, denn das Wochenendseminar ist nur für Frauen bestimmt. Wie können ihre Geschichten sichtbar, hörbar gemacht und umschrieben werden? Antworten sollen dort gegeben werden. “Mit diesem alten Heilwerkzeug und unseren gemalten Bildern setzen wir unsere Visionen auf den Weg”, verspricht die Künstlerin.

Während des Seminars werden verschiedene Maltechniken vermittelt, mit denen aus Ritualen und Visionen entstandene Bilder entwickelt werden. Experimente mit antiken Maltechniken, die Verbindung von Malerei und Zeichnung sowie Schwamm-, Spachtel- und Schablonentechniken gehören dazu. Klingt manches wie aus einer anderen Welt, so müssen sich Interessierte aber doch ganz irdisch anmelden.