Mittwoch, 15. Oktober 2008

wildunfallMit Beginn des Herbsts und der Brunftzeit des Rotwildes, kommt es auf Deutschlands Straßen wieder vermehrt zu Wildwechsel. Laut ADAC werden jährlich etwa 220 000 Rehe in Deutschland überfahren, das entspricht mehr als 20 Tieren pro Stunde. Durch die abgeernteten Felder ist das Wild auf Deckungssuche an Wiesen oder Waldrändern. Zur ständigen Futtersuche, auch entlang vieler Alleen, queren Schwarz- und Rotwild, sowie Füchse, Hasen oder Fasane immer wieder Straßen. Nicht nur für das Wild, vor allem für Autofahrer ergibt sich daraus eine erhebliche Gefahr.

Gerade in der Dämmerung, bei Nebel oder nassem Laub auf den Straßen ist in den kommenden Wochen besondere Vorsicht geboten. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Mit angepasster Geschwindigkeit, vorausschauend und vorsichtig fahren, sowie immer ausreichend Abstand zum Vordermann halten. Taucht ein Reh am Straßenrand auf, immer das Tempo reduzieren, denn meist kommt ein Wildtier nicht allein.

Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, müssen der Warnblinker einschaltet, das Warndreieck aufgestellt, gegebenenfalls Verletzte versorgt und die Polizei verständigt werden. Die Polizei informiert dann den Revierinhaber, der dann das getötete oder verletzte Tier von der Straße nimmt und eine Unfallbescheinigung für die Schadenregulierung mit der Kaskoversicherung ausstellt 

Das angefahrene Tier sollte nach einem Unfall auf keinen Fall berührt werden,  es könnte plötzlich auskeilen oder mit Tollwut infiziert sein. Getötetes Wild einfach mitzunehmen ist strafbar und wird als Wilderei mit Geld- oder Haftstrafe bis hin zur Beschlagnahme des Fahrzeugs geahndet. Auch wenn ein Tier nur angefahren wurde und wieder verschwindet, ist die Polizei zu informieren. In solchen Fällen muss aus Gründen des Tierschutzes der Jäger das verletzte Tier mit dem Hund suchen und es von seinen Schmerzen erlösen.

Foto: ADAC



Mittwoch, 8. Oktober 2008

herbstDichter Nebel, nasses Laub und erstes Glatteis – der Herbst erfordert besondere Vorsicht von den Verkehrsteilnehmern. Der ADAC hat Tipps zusammengestellt, um sicher durch diese Jahreszeit zu kommen. 

Grundsätzlich gilt: Vorausschauend fahren und die Geschwindigkeit den Straßen- und Sichtverhältnissen anpassen. Mit der Faustregel „Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand“ lassen sich viele Unfälle vermeiden. Das bedeutet: Liegt die Sicht unter 50 Metern, sollte auch der Tacho nicht mehr als 50 km/h anzeigen. Als Orientierungshilfe dienen die Leitpfosten am Straßenrand. Sie sind auf Bundesstraßen und Autobahnen im Abstand von 50 Metern aufgestellt. Gleichzeitig bedeutet eine Sicht unter 50 Metern: Nebelschlussleuchte einschalten. Haben sich die Sichtverhältnisse wieder gebessert, muss sie jedoch wieder ausgeschaltet werden, um den Nachfolgeverkehr nicht unnötig zu blenden.

Feuchte Witterungsverhältnisse, die im Einzelfall auch zu Glatteis führen können, lassen bereits an Winterreifen denken. Der Reifenwechsel sollte bis Mitte November vollzogen sein, denn spätestens ab dann ist mit Schneefällen und Raureif zu rechnen. Die Lamellenkanten der Winterreifen bieten bei solchen Bedingungen besseren Grip. Bei gebrauchten Winterreifen ist zudem zu beachten: Mit weniger als vier Millimetern Profiltiefe sollte nicht in den Winter gestartet werden.

Darüber hinaus ist derzeit auf den Straßen mit Verunreinigungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge zu rechnen. Das so genannte Bauernglatteis macht eine defensive Fahrweise mit gedrosseltem Tempo nötig.

Durch die abgeernteten Felder ergibt sich eine weitere Gefahr für die Verkehrsteilnehmer: Wildwechsel. Schwarz- und Rotwild, Füchse und Hasen finden nicht mehr genügend Schutz und queren auf der Flucht in schützende Wälder oftmals Straßen. Auch entlang vieler Alleen tummeln sich im Herbst die Wildtiere, um sich mit Kastanien und Eicheln einen Vorrat für den Winter anzufressen. Hier gilt ebenfalls: Fuß vom Gas und mit Weitsicht fahren.

Foto: ADAC



Montag, 1. Oktober 2007

reh_auto_8.jpgAngesichts der im Herbst zunehmenden Wildwanderungen haben der ADAC und der Auto Club Europa vor dem erhöhten Unfallrisiko gewarnt. Ein Grund dafür sei, dass die Morgen- und Abenddämmerung nun mit den Wildwechselzeiten zusammenfalle. Laut Deutschem Jagdschutz-Verband werde rund jedes fünfte Reh auf der Straße “erlegt”.

Rot- und Schwarzwild, Kaninchen und Füchse finden auf den abgeernteten Wäldern nicht mehr genügend Schutz und flüchten in die Wälder. Dabei müssen sie oft Straßen überqueren. Außerdem tummeln sie sich vermehrt an Alleen, um sich mit Kastanien, Eicheln oder Fallobst einen Vorrat für den Winter anzufressen.

Für die Autofahrer bedeutet das in den kommenden Wochen vor allem in der Dämmerung besonders vorsichtig an Wald und Feld vorbeizufahren. Es gilt die Faustregel: Wo ein Wald, da ein Reh. Wichtig ist die Geschwindigkeit zu reduzieren und allzeit bremsbereit zu sein. Vor allem auf Straßen mit Wildwechselschildern ist Obacht geboten, aber eben nicht nur dort.

Kommt es doch zum Zusammenprall, – Verkehrsexperten raten übrigens dazu, eher einen gebremsten Crash in Kauf zu nehmen, als ein Ausweichmanöver zu versuchen – muss die Polizei verständigt werden. Auch aus versicherungstechnischen Gründen, denn die Kasko zahlt nur, wenn eine Bescheinung der Polizei oder des Jagdpächters vorliegt.

Foto: ADAC



Donnerstag, 23. August 2007

uebersicht.jpgDie Campingsaison neigt sich dem Ende entgegen. Eine gute Gelegenheit, an das Verschönern vom eigenen Heim und Garten zu denken. Aber auch wer einfach nur schauen und genießen will, ist beim Herbstfestival in den Herrenhäuser Gärten an der richtigen Adresse. Einst frönten dort der englisch-hannoversche König George und sein Gefolge dem stilvollen Landleben, vom 14. bis 16. September findet das Kultereignis für alle, die schöne Dinge für ein einladendes Zuhause suchen, statt.

Die 140 Aussteller zeigen und verkaufen in ihren weißen Pagodenzelten Feines für Tisch und Tafel, erlesene Düfte und Seifen, erlesenen Schmuck und Mode im Country-Look. Auch der Gartenfreund kann einiges entdecken, neben einem Farbfeuerwerk von Dahlien und Astern beispielsweise Tulpenraritäten oder köstliche alte Apfelsorten.

Dog Days, die Sonderschau für Hundeliebhaber, zeigt die Vielfalt des Lebens mit dem vierbeinigen Freund. Ob Portraits verschiedener Rassen, akrobatische Lebensretter, tierische Drogenschnüffler oder auch die Mode für Hund und Herrn. Spannende Wettbewerbe laden Groß und Klein zum Mitmachen ein, Höhepunkt ist das legendäre Mopsrennen.

Natürlich ist auch für das kulinarische Vergnügen beim Herbstfestival gesorgt. So gibt es Kürbissuppe, Wildgerichte und frischen Pflaumenkuchen. Dazu werden Gaumenfreuden wie Federweißer, Calvados und Cognac gereicht.