Mittwoch, 12. November 2008
Seit 2006 dürfen Autos in Deutschland auf verschneiten oder vereisten Straßen nur noch mit Winter- oder Ganzjahresreifen fahren. Auch in unseren Nachbarstaaten sowie insbesondere in den klassischen Wintersportländern gibt es klare Regeln für das Fahren bei Eis und Schnee. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, riskiert teilweise empfindliche Geldstrafen. Die aktuelle ADAC-Tabelle gibt eine Übersicht über die europäischen Regeln.
In Österreich besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Bei schneebedeckten, vereisten Fahrbahnen oder bei Schneematsch sind jedoch Schneeketten oder Winterreifen vorgeschrieben. Ganzjahres- oder Allwetterreifen gelten als Winterreifen, sofern sie mit „M + S“ gekennzeichnet sind. Dies gilt vom 1. November bis 15. April des Folgejahres. Beim Durchfahrverbot “Ausgenommen Fahrzeuge mit Winterausrüstung” ist ein Weiterfahren nur mit Winterreifen oder Schneeketten erlaubt. Sind blaue Verkehrsschilder aufgestellt, die einen Reifen mit Schneeketten zeigen, müssen Schneeketten aufgezogen werden.
Für bestimmte Strecken in Italien können im Bedarfsfall Schneeketten oder Winterreifen vorgeschrieben werden. Eine Winterreifenpflicht besteht im Aosta-Tal vom 15. Oktober bis 15. April des Folgejahres.
In Frankreich kann für Gebirgsstraßen kurzfristig mit entsprechenden Schildern eine Schneekettenpflicht angeordnet werden. Die Ketten müssen an der Antriebsachse montiert sein.
In der Schweiz sind Winterreifen nicht generell vorgeschrieben, allerdings drohen hohe Strafen, wenn das Fahren mit ungeeigneter Bereifung im Winter zu einer Verkehrsbehinderung führt. Geschieht ein Unfall mit Sommerreifen auf Schnee oder Eis, ist mit einer erheblichen Mithaftung zu rechnen.
In den Anrainerstaaten Deutschlands dürfen Schneeketten an allen Fahrzeugen montiert werden, wenn die Straßen schnee- oder eisbedeckt sind.
Grafik: ADAC
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Insgesamt 200.519 neue Freizeitfahrzeuge wurden laut Statistik der European Caravan Federation ECF in der Saison 2007/2008 (September 2007 bis August 2008) in den europäischen Ländern zugelassen. Damit verbuchte der europäische Caravaningmarkt einen Rückgang um 5,0 Prozent gegenüber der Saison 2006/2007. Der Absatz von Caravans sank europaweit um 7,9 Prozent auf 110.925 Fahrzeuge deutlich ab. Der Markt für Reisemobile zeigte sich dagegen mit einem leichten Minus von 1,1 Prozent auf 89.594 neu zugelassene Reisemobile noch relativ stabil.
Nennenswerte Wachstumsimpulse erhielt der europäische Caravaningmarkt lediglich durch den Reisemobilabsatz in Deutschland (+3,5 % auf 20.930 Fahrzeuge), den Niederlanden (+23,8 % auf 1.800 Fahrzeuge), Schweden (+13,9% auf 3.525 Fahrzeuge) und Belgien (+16% auf 2.874 Fahrzeuge). Schwächen zeigten hingegen vor allem die Caravanmärkte in den Niederlanden (-13,5% auf 13.015 Einheiten), Frankreich (-8,7% auf 11.158 Einheiten) und Deutschland (-6,4% auf 19.168 Einheiten).
“Die rasch steigenden Energiepreise im Frühjahr und Sommer des Jahres 2008 haben im europäischen Caravaningmarkt deutliche Spuren hinterlassen”, kommentiert Hans-Karl Sternberg, Generalsekretär der ECF. Es bleibe zu hoffen, dass die inzwischen eingetretene Beruhigung an den Rohstoffmärkten und die sich abzeichnenden europaweiten Lösungsansätze für die Finanzkrise den Verbraucher wieder das nötige Vertrauen für die Investitionen in Freizeitfahrzeuge zurückgeben.
Die drei zulassungsstärksten Länder für Caravans waren Großbritannien (33.728 Caravan-Neuzulassungen), Deutschland (19.168 Caravan-Neuzulassungen) und die Niederlande (13.015 Caravan-Neuzulassungen). Bei den Reisemobilen verzeichnete Frankreich mit 22.199 Fahrzeugen die meisten Neuzulassungen, gefolgt von Deutschland mit 20.930 Einheiten und Italien mit 12.486 Reisemobilen auf den Plätzen zwei und drei.
Sonntag, 17. August 2008
Die deutschen Gewässer sind sauber, klar und warm. Das zeigt der ADAC-Sommerservice, der noch bis 31. August über die Wasserhygiene in 13 europäischen Ländern informiert. Meeresküsten und Seen bieten optimale Voraussetzungen zum Schwimmen und Baden. Doch der große Andrang, vor allem an Seen, hat bisher zu ungewöhnlich vielen Badeunfällen geführt. Im ersten Halbjahr 2008 kamen allein in Deutschland 275 Menschen zu Tode. Leistungsüberschätzung, vor allem bei älteren Schwimmern ist die häufigste Unfallursache. Deshalb ist es besonders wichtig, Badeverbote strikt einzuhalten und sich über die Beflaggung am Strand bei den zuständigen Badeaufsichten genau zu informieren.
In Spanien gibt die Wasserqualität ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung. Doch die gefährlichen Staatsquallen vor der katalanischen Küste sind noch immer nicht verschwunden. An vielen Stränden wehen daher gelbe Warnflaggen. Ob Baden trotzdem möglich ist, erfahren Urlauber bei der Strandaufsicht. In Frankreich treiben an der Côte d`Azur ebenfalls nesselnde Quallen, die bei ungünstigen Winden an die Strände geschwemmt werden können.
Auch Italien bleibt von Quallen nicht verschont. An der ligurischen Küste werden derzeit besonders viele Leuchtquallen der Art Pelagia noctiluca gesichtet. Mit Netzen wird versucht, die Tiere vom Strand fern zu halten. Die äußerst strengen, italienischen Qualitätsanforderungen an die Sauberkeit von Meer oder Seen zeigen an den Stränden weiterhin Wirkung. In 38 Orten gibt es Belastungen oder sogar Badeverbote. An den Gewässern und Stränden in Portugal, Ungarn, Kroatien und Österreich dagegen sind Wasserqualität und Sauberkeit einwandfrei.
Freitag, 1. August 2008
Für Familien, die mit Kindern einen Freizeitpark besuchen und dabei auch campen möchten, hat der ADAC attraktive Campingplätze nahe der Erlebnisparks in Europa ausgewählt.
Deutschland:
Wer seine Ferien im eigenen Land verbringt, findet in Günzburg genügend Ablenkung für den Nachwuchs. Der erst seit der Saison 2008 eröffnete Campingplatz Legoland ist nur einen Katzensprung vom Freizeitpark Legoland (Foto) entfernt. Die Eintrittskarte dafür ist bereits im Übernachtungspreis enthalten.
Niederlande:
Jeder, der möglichst viele Achterbahnen fahren will, ist im Freizeitpark Walibi World in Biddinghuizen am Veluwemeer gut aufgehoben. Direkt am Strand liegt im gleichen Ort der Camping Riviera Park. Neben zwei Kinderspielplätzen gibt es auch einen Indoor-Spielplatz und eine Schneehalle.
Dänemark:
In Blokhus (Jütland) befindet sich der Freizeitpark Fårup Sommerland. Hier gibt es besondere Attraktionen für die ganze Familie wie die Schatzsuche, bei der man Kletterwände, Rutschrohre und Flöße überwinden muss. Von Jambo Vesterhav Camping in Saltum lässt sich dieser Freizeitpark bequem erreichen. Der ADAC-Superplatz ist drei Kilometer vom Meer entfernt. Ein riesiger Spielbereich mit Abenteuer- und Indoor-Spielplatz und ein großes Freizeitangebot lassen keine Langeweile bei Kindern aufkommen.
Italien:
Europas größter Aquapark ist im Freizeitpark Caneva World in Fossalta bei Lazise am Gardasee zu finden. Neben Schwimmbädern mit Strudeln und Rutschen gibt es eine Abenteuerinsel mit Vulkan und Lianenwäldern. Gut zu erreichen ist er vom Camping La Quercia (mit ADAC-Auszeichnung). Der Platz liegt an einem der wenigen Sandstrände des Gardasees und bietet ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sowie einen großen Spielplatz.
Spanien:
Der Freizeitpark Port Aventura in Salou ist die ideale Ergänzung für einen Familienurlaub an der Costa Daurada. Die Themenwelten sind nach Ländern und Regionen aufgeteilt: China (Looping-Achterbahn) oder Mexico (Silbermine). Der vom ADAC als Superplatz ausgezeichnete Camping Sangulí befindet sich in der Nähe und ist 100 Meter vom Strand entfernt.
Mittwoch, 23. Juli 2008
Ferien und Urlaub gehören für viele zu den Höhepunkten im Familienleben. Damit es auf Reisen keine unliebsamen Verzögerungen an Zoll- und Grenzstationen gibt, hat der ADAC eine Liste der nötigen Ausweispapiere für den Nachwuchs zusammengestellt:
Für Reisen innerhalb der EU reicht für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ein Personalausweis, den die jeweilige Heimatkommune ausstellt. Er ist sechs Jahre gültig, erfordert ein Lichtbild (Profil- oder Frontalaufnahme) und kostet acht Euro.
Für das außereuropäische Ausland sind ein Reisepass und – abhängig vom Zielland – ein Visum erforderlich. Kinder benötigen seit dem 1. November 2007 einen eigenen Kinderreisepass, denn um Missbrauch vorzubeugen ist es nicht mehr möglich, diese in den elterlichen Pass eintragen zu lassen. Kinderreisepässe sind sechs Jahre lang gültig, mit einer maximalen Verlängerung bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres. Ausgestellt wird das Dokument zum Preis von 13 Euro (sechs Euro für die Verlängerung), nötig dazu ist ein Lichtbild in Frontalansicht. Die früheren Kinderausweise werden nicht mehr ausgestellt. Aber: Vor dem 1. November 2007 ausgestellte Reisepässe und noch nicht abgelaufene Kinderausweise behalten ihre Gültigkeit.
Für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren wird ein elektronischer Reisepass, ein so genannter ePass, ausgestellt. Ein integrierter Computerchip enthält neben personen- und dokumentenbezogenen Daten auch biometrische Angaben in Form eines Passfotos und zweier Fingerabdrücke. Ein ePass ist sechs Jahre gültig und kostet 37,50 Euro. Auf Wunsch der Eltern kann auch für Kinder unter zwölf Jahren ein ePass beantragt werden. Das ist beispielsweise bei Reisen in die USA von Vorteil, weil somit die Visumkosten gespart werden können.
Foto: ADAC
Montag, 21. Juli 2008
Auf europäischen Autobahnen und Schnellstraßen fahren Autofahrer fast nirgendwo mehr kostenlos, denn in vielen Ländern wird eine Maut fällig. Laut ADAC drohen Mautprellern nahezu überall empfindliche Geldbußen. Die Maut kann nach zwei verschiedenen Systemen erhoben werden. Entweder wird die Gebühr abhängig von der gefahrenen Strecke berechnet oder es muss für die Nutzung von Autobahn und Schnellstraßen eine Vignette gekauft werden.
Je nach Streckenlänge wird die Gebühr in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland, und Polen erhoben. In der Schweiz, Österreich, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Montenegro und seit 1.Juli auch in Slowenien brauchen Autofahrer eine Vignette. Kaufen können Autofahrer die Vignetten in den meisten Fällen in grenznahen Tankstellen oder direkt an den Grenzübergängen.
Die Jahresvignette für Schweizer Autobahnen, sowie die “Pickerl” für Österreich und Tschechien sind beim ADAC erhältlich. Die Vignetten sowie die Viacard zur bargeldlosen Mautzahlung in Italien sind in allen Geschäftsstellen, im Internet oder unter der Telefonnummer (01805) 10 11 12 erhältlich (14 Cent/Min. aus dem Festnetz, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen).
In einigen europäischen Ländern wie etwa Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Schweden oder der Türkei werden für bestimmte kürzere Autobahnabschnitte und wichtige Tunnel und Brücken Gebühren erhoben. Österreich hat neben der Autobahnvignette noch Sondermautstrecken (z.B. Brennerautobahn, Tauern-, Katschberg- und Arlbergtunnel), die zusätzlich kosten. Außerdem gibt es in manchen Städten (z. B. Bologna, Mailand, London, Oslo, Bergen) eine Citymaut.
Die Gebühren können in einigen Ländern neben der Barzahlung auch mit den gängigsten internationalen Kreditkarten oder der EC-Karte bezahlt werden.
Dienstag, 15. Juli 2008
Die Tempolimits auf europäischen Straßen sind von einer einheitlichen Regelung weit entfernt. Innerorts variieren die Geschwindigkeitsgrenzen von 48 bis 60 km/h, außerorts kann, je nach Land, sogar zwischen 80 und 100 km/h gefahren werden. Der ADAC hat deshalb eine Übersicht über die Temporegeln im europäischen Ausland zusammengestellt.
In Deutschland sind die 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften allgemein bekannt. Auch in den meisten anderen europäischen Ländern, wie in Italien, Kroatien, Spanien oder Österreich liegt der Autofahrer mit 50 km/h im Ort genau richtig. Nur in Großbritannien heißt es bei 48 km/h (30 mp/h) Fuß vom Gas, in Serbien und der Slowakei hingegen sind 60 km/h erlaubt.
Außerorts schwanken die Höchstgeschwindigkeiten zwischen 80, 90 und 100 km/h. Auf Autobahnen kommen Autofahrer in Norwegen nur mit 90 km/h voran, in Schweden geht es mit 110 km/h schneller. Sonst liegt die Höchstgeschwindigkeit in den meisten Fällen zwischen 120 km/h, wie etwa in Belgien, Finnland, den Niederlanden, Portugal oder der Türkei, und 130 km/h in Dänemark, Frankreich, Italien, Polen oder Ungarn.
Vor dem Antritt der Reise lohnt es sich, sich über die Geschwindigkeitsbeschränkungen des Urlaubslandes zu informieren. Denn bei einer Überschreitung des Tempolimits von 20 km/h drohen vielerorts empfindliche Strafen. In Dänemark wären zwischen 70 und 270 Euro fällig, in Norwegen ist der Autofahrer ab 395 Euro dabei. Auch in Schweden (ab 260 Euro), Slowenien (bis 130 Euro) oder in Ungarn (bis 230 Euro) kann der Fuß auf dem Gas teuer werden.
Grafik: ADAC
Samstag, 5. Juli 2008
Gefährliche Kreuzungen werden hier wie im Ausland oft durch einen Kreisverkehr entschärft. In Deutschland gilt dabei die einfache Regel: Der einfahrende Verkehr muss warten, der Kreisel hat Vorfahrt, geblinkt wird nur beim Ausfahren. Doch Vorsicht: In vielen Ländern Europas gelten andere Regeln. Der ADAC hat die wichtigsten zusammengestellt:
Österreich: Hier gilt grundsätzlich “rechts vor links”, der einfahrende Verkehr hat Vorfahrt vor dem Kreisel. Allerdings kann durch Schilder eine andere Vorfahrtsregelung angeordnet werden. Geblinkt wird beim Ausfahren.
Italien: Sofern die Vorfahrt nicht ausdrücklich durch Schilder geregelt ist, gibt es theoretisch auch hier die Vorschrift “rechts vor links”, praktisch wird diese jedoch nicht immer beachtet. Es empfiehlt sich eine defensive Fahrweise und erhöhte Vorsicht.
Frankreich: Fahrzeuge, die in den Kreisverkehr einfahren wollen, haben – soweit nichts anderes angezeigt ist – grundsätzlich Vorfahrt. In den meisten Fällen wird jedoch mittels Beschilderung dem Kreisel Vorfahrt gewährt.
Schweiz, Spanien, Polen, Portugal: Hier hat – vorbehaltlich anderslautender Beschilderung – grundsätzlich der Kreisverkehr Vorfahrt.
Großbritannien: Bedingt durch den Linksverkehr wird nach links in den Kreisel eingefädelt. Der von rechts kommende Verkehr im Kreisel hat – sofern Fahrbahnmarkierung bzw. Beschilderung nichts anderes vorsehen – Vorfahrt.
Für mehrspurige Kreisel gilt generell: Wer nur bis zur nächsten Ausfahrt fährt, bleibt auf der äußersten Spur, wer 180 Grad oder mehr auf dem Kreisel zurücklegt, wechselt idealerweise bereits beim Einfahren auf weiter innen liegende Fahrbahnen. Erst beim Ausfahren wird auf die Außenspur zurückgekehrt, angezeigt durch ein Blinkzeichen rechts.
Lediglich Großbritannien schert aus diesen Blinkregeln aus: Wer die nächstliegende Ausfahrt benutzt, blinkt durchgängig ab der Einfahrt links, wer den Kreisel bei der zweiten Abfahrt verlässt, blinkt erst bei der Abfahrt links. Wer die dritte Ausfahrt wählt, blinkt während des Kreiselns auf der Innenspur durchgängig rechts und setzt beim Verlassen den linken Blinker.
Mittwoch, 25. Juni 2008
Trotz des aktuellen Rekordpreises von 1,53 Euro pro Liter Superbenzin kann es sich laut ADAC dennoch lohnen, vor der Fahrt ins Ausland in der Heimat zu tanken. In den Niederlanden beispielsweise liegt der Preis dafür derzeit bei 1,69 Euro. Der günstigste Superkraftstoff ist in Ungarn zu bekommen (1,16 Euro). Auch beim Diesel ist Deutschland (1,50 Euro) nicht Spitzenreiter: Italien etwa veranschlagt dafür 1,58 Euro. Der ADAC rät deshalb zum sorgfältigen Preisvergleich vor Reiseantritt.
Zum traditionell günstigeren Österreich hat sich der Preisabstand etwas verringert. So kostet der Liter Super dort im Durchschnitt 1,34 Euro, Diesel 1,38 Euro. Das sollten vor allem Italienreisende beachten und ihre Tanks vor Grenzübertritt noch einmal füllen. Allerdings empfiehlt der ADAC, nicht unbedingt grenznahe Tankstellen anzufahren, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Am günstigsten ist Diesel mit 1,04 Euro in Spanien.
Land Superbenzin Diesel
Belgien 1,58 Euro 1,42 Euro
Dänemark 1,56 Euro 1,52 Euro
Deutschland 1,53 Euro 1,50 Euro
Frankreich 1,47 Euro 1,42 Euro
Italien 1,52 Euro 1,58 Euro
Kroatien 1,24 Euro 1,33 Euro
Luxemburg 1,33 Euro 1,28 Euro
Niederlande 1,69 Euro 1,46 Euro
Österreich 1,34 Euro 1,38 Euro
Polen 1,30 Euro 1,32 Euro
Schweiz 1,21 Euro 1,40 Euro
Slowenien 1,18 Euro 1,29 Euro
Spanien 1,18 Euro 1,04 Euro
Tschechien 1,28 Euro 1,38 Euro
Ungarn 1,16 Euro 1,24 Euro
Donnerstag, 12. Juni 2008
Wer nach einer Autopanne oder einem Unfall im Ausland einen Rettungswagen, Automobillclub oder die Pannenhilfe erreichen will, muss in einigen europäischen Ländern auf die geänderten Notrufnummern achten. In Bulgarien, Italien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Spanien gelten neue Nummern. Unter dem Motto “Hilfe auf Europas Straßen” informiert der ADAC in einer Übersicht über die derzeit gültigen Notrufnummern.
Bei Notfällen, egal welcher Art, ist die 112 in großen Teilen Europas die erste Wahl. In beinahe allen Ländern der Europäischen Union, mit Ausnahme von Bulgarien (150) gilt schon die einheitliche Notrufnummer. Bei einem Notfall im Ausland stehen die Chancen gut, unter der altbekannten Nummer sogar Hilfe in der eigenen Sprache zu erhalten. Die Einführung der 112 in den Ländern der EU hat allerdings vier Jahre länger gedauert als eigentlich vorgesehen. Bereits seit 2003 sollte die Nummer für die gesamte EU gelten, doch erst Ende letzten Jahres wurde sie flächendeckend eingeführt. Im Rest Europas herrscht weiterhin ein uneinheitliches Nummerngewirr.
Im Mobilfunknetz wiederum gilt schon seit längerem die einheitliche Kurzwahl 112 in allen europäischen Ländern. Selbst ohne SIM-Karte oder Zugangs-Code kann auf diesem Weg Hilfe gerufen werden.