In Lauscha wurde der gläserne Christbaumschmuck erfunden. Aber auch in anderen Gegenden Thüringens wird die Weihnachtszeit zelebriert wie an kaum einem anderen Ort. Das Label “Weihnachtsland Thüringen” der Tourist Information trägt das Bundesland zu Recht. Romantische Thüringer Städte präsentieren sich mit festlich geschmückten Weihnachtsmärkten vor malerischer Kulisse. Traditionelle Handwerkskunst und weihnachtliche Köstlichkeiten gehören dazu.
Der Erfurter Weihnachtsmarkt vor der traumhaften Kulisse von Mariendom und der Severikirche mit der 25 Meter hohen festlich geschmückten Weihnachtstanne, der Krippe mit 14 fast lebensgroßen handgeschnitzten Holzfiguren, der zwölf Meter hohen erzgebirgischen Weihnachtspyramide und dem Märchenwald gehört natürlich dazu. An den mehr als 200 Ständen werden Thüringer Handwerk wie Christbaumschmuck und Blaudrucktextilien, aber auch Christstollen, auch Erfurter Schnittchen genannt, angeboten.
Ähnlich beschaulich geht es in Weimar zu, denn dort ist nicht der Ort für Rummel und Trubel, sondern die Stätte, wo Kinder und Erwachsene ins Staunen kommen. Theater für die Kleinen, Geschichten von den Großen, traditioneller Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge, Glasbläsereien aus Lauscha und Spielzeug aus Holz und Blech für den Gabentisch. Die weihnachtlichen Düfte, etwa von Zimtstangen und Glühwein, tun ihr Übriges, um in der Altstadt zum Bummeln und Verweilen einzuladen. Und von solch anheimelnden Orten hat Thüringen in der Adventszeit eine Menge zu bieten.
Foto: Tourismus Gesellschaft Erfurt