Viele gemeinsame Initiativen und Projekte beweisen die verstärkte Zusammenarbeit der Revierstädte. Ein gelungenes Beispiel dafür ist das Stadtmarketing Forum Ruhr, das sich auf Initiative der Stadtmarketingagenturen und -gesellschaften gegründet hat. Dessen Projekt “Unternehmen entdecken im Ruhrgebiet” ist eine ganz andere interessante Tour durch die Metropole Ruhr, die das facettenreiche System regionaler Betriebe deutlich macht.
Die Besucher haben die Möglichkeit das ganze Jahr über aus 51 Führungen in neuen Städten auszuwähken. Sie können dabei einen Blick hinter die Kulissen ganz unterschiedlicher Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Freizeit und Medien werfen. In Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Herne, Mühlheim, Oberhausen und Velbert können sie auf Entdeckungstour gehen.
Dabei kann man moderne und traditionelle Branchen kennen lernen und den Strukturwandel des Ruhrgebiets hautnah erleben. Zahlreiche Festivals und Veranstaltungen bieten einen zusätzlichen Anreiz, das Ruhrgebiet zu besuchen. Dazu gehören im Rahmen von “Unternehmen entdecken” die Duisburger Tanztage, das Boulevardfest Herne und das Drachenboot-Festival in Mühlheim.
Koalas sind wahre Feinschmecker. Von den etwa 500 Eukalyptusarten, die in Australien wachsen, fressen sie nur etwa 70, lokal sogar nur fünf bis zehn Arten. Dieser Blog beschäftigt sich vorrangig mit Europa und deshalb soll hier auch keine Reiseempfehlung für Australien gegeben werden. Doch die possierlichen Tiere können auch in Deutschland bewundert werden – im Duisburger Zoo.
Dort gab es jüngst sogar Koala-Nachwuchs. 1994 nahmen die Duisburger Zoologen das Angebot des Zoos San Diego an und züchteten als Erste in Deutschland Koalas. Bereits ein Jahr später kroch das erste Jungtier in Mamas Beutel. Ein Erlebnis, das in der Duisburger Anlage nunmehr schon zehnmal beobachtet werden konnte. In Deutschlands einzigem Zoo mit Koalas (die keine Bären sind) gibt es aber noch mehr Einmaligkeiten.
So lebt in der Tropenlandschaft “Rio Negro” Europas einziger Süßwasser-Delphin, Orinoko. Bei seinen Meerwasser-Verwandten im Delphinarium gab es übrigens auch Nachwuchs. Delphin-Jungtier Dolly ist der Star im Hauptbecken. Mutter Delphi führt die Kleine fest an ihrer Seite und lässt auch das interessierte Delphinweibchen Daisy an sich heran. Während Dolly zum neuen Publikumsliebling avanciert, verbleibt das zweite Jungtier von Mutter Pepina noch im streng abgetrennten Quarantänebereich. Aber lange wird es nicht mehr dauern, dann hat der Duisburger Zoo einen weiteren Star im Becken.