Dienstag, 27. November 2007

paderborn.jpgVom Historischen Rathaus, in der Vorweihnachtszeit der größte Adventskalender der Region, durch die “Sternengasse” bummeln zum Markt- und Domplatz mit dem illuminierten Dom – Diese einmalige Atmosphäre bietet nur der Paderborner Weihnachtsmarkt. Vom 28. November bis zum 23. Dezember hat er geöffnet.

Strahlender Mittelpunkt ist wieder der Dom, dessen Turm und Schiff Lichtdesigner in Szene setzen. Zwischen ihm und der ebenfalls illuminierten Gaukirche bauen 66 Beschicker, vor allem Kunsthandwerker, ihre Stände auf. Auf der Veranstaltungsbühne gibt es täglich Konzerte und andere Attraktionen.

In der “Sternengasse” weisen bis zu zwei Meter große Sterne mit wechselnden Farben dem Besucher den Weg vom Dom zum Rathaus. Eine weitere Attraktion auf dem Paderborner Weihnachtsmarkt ist die lebendige Krippe mit Esel, Ochs’ und Schafen an der Marktkirche. Gleich nebenan servieren Paderborner Landfrauen schmackhafte Eigenkreationen wie “Heiße Bäuerin” oder “Heißer Wilhelm”. Getrunken wird natürlich aus der Weihnachtsmarkttasse 2007, die nicht nur ein Gefäß, sondern auch ein begehrtes Sammelobjekt ist.

Foto: Stadt Paderborn



Samstag, 3. November 2007

dom.jpgDer Hamburger Dom ist ein Stück Tradition der Hansestadt. Er gilt als das größte Volksfest des Nordens und mit drei Veranstaltungen jährlich als das längste Volksfest Deutschlands. Der Winterdom sorgt vom 9. November bis zum 9. Dezember für Spaß, Nostalgie und Nervenkitzel auf dem Heiligengeistfeld.

Der Dom hat seine Ursprünge im elften Jahrhundert, als Händler und Handwerker, aber auch Gaukler und Quacksalber im Marien-Dom Schutz vor Wind und Wetter suchten. Dem Erzbischof Burchard von Bremen war das bunte Treiben in dem Gotteshaus ein Dorn im Auge. Das 1334 ausgesprochene Hausverbot wurde jedoch drei Jahre später wieder aufgehoben.

1804 wurde der Dom abgerissen. Die Händler und Schausteller zogen durch die Hamburger Stadtteile, hatten keinen festen Sitz. Den bietet ihnen seit 1893 das Heiligengeistfeld. Der Name aber blieb. 1947 kam zum Winterdom noch der Sommerdom hinzu und seit 1948 wird auch der Frühlingsdom gefeiert.

Gute Laune, Frohsinn und Unterhaltung sind Trumpf beim Bummel durch drei Kilometer bunter Buden, nostalgischer Karussells und High-Tech-Fahrgeschäfte. Für Romantiker dreht sich das alte Pferdekarussell, wer Illusionen liebt, kann sich in der guten alten Schaubude verzaubern lassen. Auch die Liebhaber des Rasanten kommen auf ihre Kosten. Und die Gastronomie auf dem Dom bietet von der Wurst in der Hand  bis zum feinen Menü so ziemlich alles.



Mittwoch, 29. August 2007

havelberg-1.jpgWann er nun genau zum ersten Mal stattfand, darüber scheiden sich die Geister. Manche meinen schon zur Domweihe 1170, andere sagen 1750. Fest steht aber, dass der Havelberger Pferdemarkt noch heute hunderttausende Besucher am ersten Septemberwochenende anlockt, was ihn zum größten seiner Art in Europa macht. Und ganz traditionell wechseln dabei über 500 Pferde per Handschlag den Besitzer, manche sogar mehrfach.

Natürlich haben auch moderne Vergnügungen Einzug gehalten. So gibt es Schaustellergeschäfte, Kulturzelte, Western- und Indianershow, Hubschrauberrundflüge und zum Abschluss ein großes Höhenfeuerwerk. Rund 70 Schausteller werden mit 100 Fahrgeschäften den Markt bereichern. Das gastronomische Angebot reicht vom Schwarzwaldgrill über die Mecklenburger Bauernschänke bis zu Asia-Spezialitäten.

Einen großen Anziehungspunkt für die Besucher des Pferdemarktes – im vergangenen Jahr waren es 350.000 – bildet auch stets der Handelsplatz. Dort wird Neues ebenso verkauft wie Gebraucht- und Antikwaren. Ein Kunst- und Handwerkermarkt rundet das Angebot ab.