Hymer ist für Campingfreunde nicht nur ein Name, sondern ein Begriff. Das in Bad Waldsee ansässige Unternehmen gehört zu den erfolgreichsten Traditionsherstellern von Caravanen und Reisemobilen in Europa.
In den 30er Jahren wurde mit dem Bau der ersten Wohnwagen begonnen. Die Eriba-Touring-Baureihe ging 1958 in Serie. Sie wird auch heute noch gebaut. Das erste Reisemobil, der Caravano, kam 1961 auf den Markt. Mit dem Hymermobil begann 1972 die Reisemobil-Serienfertigung. Das 100.000. Reisemobil des Unternehmens verließ 2004 die Produktionsstätte in Bad Waldsee.
Rund 3000 Mitarbeiter sind für Hymer tätig. Neben dem Stammsitz ist die Firma noch an weiteren Standorten in Deutschland, Frankreich und Italien vertreten. Jährlich werden rund 25.000 Reisemobile und Caravane abgesetzt.
Nach dem Gründerpreis 2004 des Landes Baden-Württemberg wird Erwin Hymer während des Caravan Salons in Düsseldorf erneut für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Mit dem Preis “A Life of Caravaning” wird gewürdigt, dass sich Hymer in besonderem Maße um die mobile Freizeit verdient gemacht hat und ein wichtiger Impulsgeber für die Branche ist.
Sechs Fahrzeuge der Mittelklasse untersuchte der ADAC in seinem aktuellen Test. Den perfekten Zugwagen haben die Tester des Automobilclubs dabei nicht gefunden. Immerhin zwei Mal wurde das Prädikat “gut” verliehen”, die anderen vier Fahrzeuge bekamen ein Befriedigend. Als Testanhänger diente ein 1600 Kilogram schwerer Reise-Caravan. Damit wurde die zulässige Anhängelast bei keinem der sechs Vans überschritten.
Am besten schnitten der Ford Galaxy und der S-Max ab. Sie schwächelten lediglich am Berg, wo 18 Prozent Steigung überwunden werden mussten. Im Kriterium Fahrstabilität machten alle getesten Zugwagen keine gute Figur, am schlechtesten schnitt mit Ausreichend der Mitsubishi Grandis ab. Besonders enttäuscht zeigten sich die Tester von der Verkabelung der Kandidaten, die allesamt in der Preisklasse über 30.000 Euro liegen.
Negativ fiel außerdem die Kupplung des VW Sharan auf, die beim Anfahren aus 12 Prozent Steigung völlig überfordert war. Der Mitsubishi patzte nicht nur bei der Fahrstabilität, sondern auch beim Fahrkomfort und der Kia Carnival fiel durch seinen hohen Spritverbrauch unrühmlich auf. Insgesamt ebenfalls nur mittelmäßig schnitt der Peugeot 806 im Test ab.
Wer sagt denn, dass man beim Camping Zugeständnisse an den Luxus machen muss? Spätestens mit dem neuen Dethleffs Megaron hat das leidige Platzproblem ein Ende. Elfeinhalb Meter ist das Vehikel lang. Und wie wir alle wissen – kommt es auf die inneren Werte an. Dazu gehören ein riesiges Wohnzimmer, eine Küche mit Ceran-Kochfeld, Mega-Kühöschrank und alles sonst, was die Hausperson (politische Korrektheit schadet nie) sonst noch so braucht wie Backofen, Geschirrspüler und Waschmaschine. Es gibt zwei Schlafzimmer, eines mit französischem Bett, ein weiteres mit Etagenbett. Und Gemeinschaftsduschen gehören mit diesem “Campingwagen” auch der Vergangenheit an: Im Bad gibt es eine komfortable Dusche und ein modernes WC. Auf insgesamt 23 Quadratmetern kann man sich reit machen. Und das schon für erschwingliche 65.000 Euro. Aber ist das noch Campen?