Donnerstag, 23. Oktober 2008

schlumpfharald-wanetschkaSie sind immer blau, tragen Namen wie Schlaubi, es gibt ein Lied über sie und ab sofort verstecken sie sich auch wieder in jedem siebten Überraschungsei. Die Schlümpfe sind eben Kult. Und sie feiern dieser Tage ein ganz besonderes Jubiläum. Im Oktober vor 50 Jahren erschienen sie nämlich erstmals in einem Comic des belgischen Zeichners Peyo.

Und bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass es die Schlümpfe in Deutschland genaso lange gibt wie mich – seit 1969. Ganz so früh habe ich aber noch nicht Kontakt mit ihnen gehabt. Irgendwann begann dann aber auch bei mir die Sammelleidenschaft und unzählige der kleinen blauen Männchen – und natürlich auch der einzige weibliche Schlumpf, Schlumpfine, versammelten sich in dem pilzähnlichen Schlumpf-Plastikhaus. Irgendwann musste ich mich dann von meinen kleinen Freunden trennen – wir zogen um.

So herzlos für einen lachhaften Erlös auf einem Flohmarkt die Kultfiguren abzugeben wie ich, waren glücklicherweise nicht alle Schlumpfanhänger. Die goldenen Jubilare können im Bullyworld-Museum zwischen Schwäbisch Hall und Schwäbisch Gmünd besucht werden, außerdem sind sie auf einer eigenen Website zu Hause.

Foto: Harald Wanetschka/Pixelio