Freitag, 8. August 2008

koggeVor fast genau 650 Jahren, am 3. August 1358, trat Bremen der Hanse bei. Die Hansestadt an der Weser feiert ihren Beitritt zu dem bedeutenden Bund von Handelsstädten mit einem umfangreichen Fest- und Veranstaltungsprogramm. Höhepunkt der Feierlichkeiten sind eine Koggenparade und ein Koggenfest im Hafen des Nordbremer Stadtteils Vegesack. Am 22. August reisen vier traditionelle Handelsschiffe der Hanse, so genannte Koggen, von Bremerhaven nach Vegesack, darunter die Roland von Bremen.

Dort beginnt nach Ankunft der Schiffe das Vegesacker Koggenfest. Theateraufführungen auf den Schiffen, Konzerte, ein zünftiges kulinarisches Angebot und viel Spaß für Kinder und Familien sorgen bis Sonntagabend für ein buntes Programm. Höhepunkt der Jubi-läumsfeier ist die Koggenparade. Am 23. August machen sich die altehrwürdigen Rahsegler, begleitet von allerlei weiteren Schiffen, auf den Weg von Vegesack gen Bremen bis ins Wendebecken des Überseehafens. Wer mag, kann die Reise als Gast auf einem der Schiffe oder von Land mit dem Fahrrad entlang der Deiche begleiten.

Für hansische Klänge sorgt die Hochschule für Künste vom 15. bis 17. August in der Kulturkirche St. Stephani. Unter dem Titel “Mare-Balticum – alte Musik aus dem Ostseeraum” gestaltet sie vier Konzerte gemeinsam mit dem Ensemble Villancico aus Stockholm, dem polnischen Ensemble Har-monia Sacra aus Krakau, dem Ensemble Weser-Renaissance und dem Bremer Barock Consort. Und das ist noch längst nicht alles, was das Hansefest zu bieten hat.

Foto: Bremer Touristik-Zentrale



Mittwoch, 16. Juli 2008

festivalmaritimSeit mittlerweile zehn Jahren besteht das Festival Maritim, das Jahr für Jahr den Hafen in Bremen-Vegesack zum Treffpunkt der maritimen Musik-Welt werden lässt. Vom 8. bis 10. August geben sich wieder internationale Stars der Sea-Music auf den vielen Bühneninseln das Mikro die Hand. Auf dem Festival, das im letzten Jahr 60.000 Besucher anlockte, ist für jeden Geschmack was dabei: Cajun, Folk, Rock, Chansons, Klassik und Shanties. Über dreißig Bands, Musiker und Chöre aus vielen europäischen Ländern und Amerika präsentieren sich auf dem Festival.

Zu den in Bremen-Vegesack auftretenden Musikern gehören unter anderen der Schulschiff Deutschland-Chor aus Deutschland, Nelson’s Blood aus den Niederlanden und die Forebitters aus Dänemark. Das polnische Vokal-Quintett Banana Boat, die neben klassischen Sea-Songs auch mit anderen Musikgenres experimentieren, ist dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Und mit Bounding Main aus den USA treten auch Gäste aus Übersee dem Weg ans norddeutsche Weserufer an.

Eröffnet wird das maritime Open-Air-Fest am Freitag um 20 Uhr. Am Samstag können die Besucher von 10 bis 24 Uhr von Auftritt zu Auftritt schlendern und am Sonntag spielen die Künstler von 10 bis 22.30 Uhr. Das Finale bildet wie immer der Shanty-Slam mit Höhenfeuerwerk über der Weser. Der Eintritt zum gesamten Festival Maritim ist frei.

Foto: Bremer Touristik-Zentrale



Dienstag, 20. Mai 2008

hollanderUnter seinem neuen General-Intendanten Hans- Joachim Frey wagt sich das Theater Bremen buchstäblich auf Neuland: Auf einem 22 mal 32 Meter großen Ponton an der Waterfront führt das Theater in diesem Sommer Richard Wagners romantische Oper “Der fliegende Holländer” auf. Für die Open-air Aufführung mit den Bremer Philharmonikern und hochkarätigen internationalen Gastsängern liefert die schöne Weserlage die ideale Kulisse. Die Stufen, die am Ende der Waterfront Promenade zum Wasser hinunterführen, werden bestuhlt und durch eine Tribüne ergänzt. Insgesamt werden so 2500 Sitzplätze entstehen.

Gegenüber dem auch als Location in Betracht gezogenen Europahafen hat die Waterfront den Vorteil, dass die Bühne bei jedem Tidenstand optimal zu sehen ist. Außerdem sind sowohl das maritime Flair der Location als auch Verkehrsanbindung und Parkplatzsituation optimal.

Durch einen Fluch gebannt, muss der Fliegende Holländer mit seinem Geisterschiff als Untoter die Meere befahren. Nur die bedingungslose Liebe einer Frau, die ihm ewige Treue schwört, kann ihn von dem Fluch befreien und ihn Frieden finden lassen. Dazu darf der Fliegende Holländer alle sieben Jahre für kurze Zeit an Land. Bei einem solchen Landgang begegnet er dem Kapitän Daland. Dessen Tochter Senta schwärmt auf unheimliche Weise für das Bild eines vor langer Zeit verfluchten, verschollenen Seefahrers. Angesichts der Schätze des Holländers ist Daland gerne bereit, einer Hochzeit von Senta und dem Fliegenden Holländer zuzustimmen. Die hat sich allerdings bereits dem Jäger Erik versprochen. Kann sie den Fliegenden Holländer von seinem Fluch erlösen? Die Antwort darauf gibt es in Bremen.

Foto: Theater Bremen



Dienstag, 15. April 2008

spargelfeld.jpg“Was der Kohl kann, kann der Spargel schon lange!” Unter diesem Motto bietet die Bremer Touristik-Zentrale zum Frühling ihre neue Gruppenpauschale an. Voll ausgestattet mit einem geschmückten Bollerwagen, Musik und Schnäpschen starten die Teilnehmer der “Spargeltour” zur vergnügten Erlebnisreise durch die Bremer Wallanlagen. Ein Gästeführer begleitet sie und erzählt viel Wissenswertes über die Hansestadt und die Spargeltradition.

Zwischendurch sorgen zwei “Spargelhexen” mit lustigen Spielen und Aktionen ordentlich für Stimmung. So gibt es beispielsweise eine lustige Einführung ins Spargel-Stechen, Spargelwurf und eine Schnitzeljagd mit anschließendem Spargelschnaps und einem Spargel-Diplom. Nach so viel Bewegung und frischer Luft haben sich die Teilnehmer ein leckeres Spargelessen mitten in Bremens historischer Altstadt redlich verdient.

Das Angebot beinhaltet die zweistündige ge-führte Spargeltour, Schnäpschen unterwegs, Spiele und Unterhaltung, das Spargel-Diplom sowie ein reichhaltiges Tellergericht Spargel mit Schinken oder Schnitzel. Gebucht werden kann die Spargeltour von Gruppen mit mindestens 15 Personen noch bis 21. Juni. Weitere Informationen gibt es im Internet.



Dienstag, 15. Januar 2008

musikschau.jpgEuropas größtes Blasmusikfestival bietet in diesem Jahr ein Programm der Spitzenklasse. Vom 24. bis 27. Januar treten im Bremer AWD-Dome Orchester aus aller Welt, unter anderem aus Australien, Singapur und Südafrika, auf. Die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge initiierte Veranstaltung steht unter dem Motto “Aus Fremden werden Freunde”.

Mit den Jahren wurden der einstigen Militärmusikschau immer mehr folkloristische Teile hinzugefügt. Das sorgte einerseits für einen heiteren Charakter, andererseits wurde die Schau zu einer musikalischen Weltreise. Professionelle Orchester, Tanzgruppen und Sänger prägen das Programm. Ein farbenprächtiges Schauspiel mit vertrauten Melodien vor einer stimmungsvollen Kulisse macht den unverwechselbaren Reiz der Veranstaltung aus.

Seit 1965 haben an den mehr als 230 Vorstellungen über 24.800 Teilnehmer, über 295 Blasmusikkapellen und 240 Tänzer, Sänger, Chöre und Folkloregruppen aus mehr als 70 Nationen vor mehr als 1,2 Millionen Zuschauern mitgewirkt. Die rund drei Stunden dauernde Musikschau der Nationen wird durch ein großes Finale abgeschlossen, an dem alle Musiker und Tänzer sich nochmals ein Stelldichein geben.

Foto: Musikschau der Nationen



Dienstag, 6. November 2007

bremer_stadtmusikanten_192301.jpgDer Countdown auf der Internetseite zeigt es sekundengenau an. Kein Wunder, schließlich ist Vorfreude die beste Freude. In etwas mehr als drei Wochen wird der Bremer Weihnachtsmarkt eröffnet. Und den halten nicht nur die Organisatoren, sondern auch die zahlreichen Besucher für einen der schönsten Märkte Deutschlands.

Vom 29. November bis zum 23. Dezember erstrahlt die Innenstadt im warmen Lichterglanz. Rund 180 Verkaufsstände bieten alles, was das vorweihnachtliche Herz begehrt. Neben Kunsthandwerk, Baumschmuck und Kerzen in allen Formen und Farben macht der Duft von gebrannten Mandeln, Waffeln und anderen Leckereien den Besuch zu einem Genuss für alle Sinne.

Turmbläser und Fahrten mit dem winterlich geschmückten Schlitten erinnern an die gute alte Zeit. Natürlich fehlen auch nicht die Bremer Stadtmusikanten und das tägliche Öffnen eines Adventskalendertürchens auf dem Weihnachtsmarkt steigert die freudige Spannung noch zusätzlich.



Dienstag, 16. Oktober 2007

universum.jpgIm Universum Bremen wird Wissenschaft zum wahren Abenteuer. Fragen wie “Wie leben Schlammspringer?” oder “Was ist ein Himmelsfenster?” werden dort anschaulich beantwortet. Seit dem Wochenende finden Besucher auch die Antwort auf die Frage “Macht Schokolade glücklich?”

Nicht nur lesen und gucken, sondern an zahlreichen Stationen auch selbst experimentieren, staunen und begreifen, das alles ist im Science Center möglich. Auf ihrem Rundgang tauchen die Besucher auf 4000 Quadratmetern Erlebnisfläche und an rund 250 Stationen in die drei Themenbereiche Mensch, Erde und Kosmos ein. Am Ruderskelett Freddy kann man beispielsweise genau erkennen, was beim Sport mit dem eigenen Knochengerüst geschieht, im Erdbebenraum auf Knopfdruck die Wände erzittern lassen.

Der EntdeckerPark bietet verschiedene Landschaftselemente und 25 Mitmachmöglichkeiten. Besonders spektakulär ist die Mondspringer-Station. An zwei Griffen hängend sind dort bis zu vier Meter hohe Sprünge möglich, die dem Besucher das Gefühl eines Spazierganges auf dem Erdtrabanten vermitteln.

Eine Schokoladenschau ist die erste Sonderausstellung in der neuen SchauBox. Dabei werden alle Facetten der Schokolade dargestellt, von der Herkunft der Kakaobohnen über die Zubereitng bis zur Wirkung auf den menschlichen Körper. Wie in allen anderen Bereichen des Bremer Universums geschieht dies erlebnisreich, etwa beim eigenhändigen Mahlen von Kakaobohnen oder dem Beobachten der Haut mit einer Spezialkamera vor und nach dem Einreiben mit Kakaobutter.

Foto: Universum Bremen