Campen ist nach wie vor in, wird sogar immer beliebter. Wie der Bundesverband für Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) jetzt meldet, registrierte das Statistische Bundesamt im ersten Halbjahr 2007 auf deutschen Campingplätzen 2 Mio. Besucher. Das waren 11,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Zahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um 12,8 Prozent auf rund 7 Mio.
Über mehr Gäste konnten sich vor allem die Campingunternehmer in den neuen Bundesländern freuen. In Brandenburg wurde ein Zuwachs um 23,6 Prozent erreicht, in Thüringen betrug er 25,2 und in Sachsen sogar 28,2 Prozent. Der durchschnittliche Camper verbringt 3,5 Tage auf dem Platz. Das ist ein Tag mehr als die Gäste von Hotels und ähnlichen Unterkünften.
Besonders gut gefiel es den Campern laut Statistik in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dort verbrachten sie im Schnitt 4,1 bzw. 4,3 Tage. Die Campingplätze profitierten vom milden Frühling, litten allerdings etwas unter dem trüben Sommeranfang. Wer sich allerdings für einen Campingurlaub entschieden hatte, blieb auch länger als 2006. “Camping ist eben nicht nur Schön-Wetter-Urlaub”, so BVCD-Geschäftsführerin Sonja Glasmeyer.