Montag, 29. Dezember 2008

airbagDie Straßen in Deutschland sind so sicher wie noch nie. Nach einer Schätzung des ADAC wird die Zahl der Verkehrstoten von 4 949 im Jahr 2007 in diesem Jahr auf 4 550 sinken. Dies entspricht einem Rückgang von 8,1 Prozent. Rückläufig wird auch die Zahl der Unfälle insgesamt sein, die um zwei Prozent zurückgehen wird sowie die Zahl der Unfälle mit Personenschaden, die voraussichtlich um 4,1 Prozent abnimmt.

Gemessen an der Fahrleistung waren die Autobahnen schon immer die sichersten Straßen in Deutschland. Dass sie noch sicherer geworden sind, zeigt sich laut ADAC an dem dort zu verzeichnenden überdurchschnittlich hohen Minus der Verkehrstotenzahl. Sie wird gegenüber dem Vorjahr um rund 14 Prozent auf 520 sinken. Damit reduziert sich der Anteil des Autobahnverkehrs auf rund elf Prozent, obwohl auf den Autobahnen etwa 33 Prozent des Verkehrs abgewickelt werden.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich der rückläufige Trend fortgesetzt hat und die geringste Zahl der tödlich Verunglückten seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland verzeichnet werden kann.

Dies ist nach Ansicht des Clubs auf ein ganzes Bündel von Maßnahmen zurückzuführen. So wurden unter anderem in diesem Jahr die Schulungen und Verkehrserziehungsaktionen weiter ausgebaut. Auch die Sicherheit von Fahrzeugen ist erneut verbessert worden.

Foto: Ralf Dietermann/Pixelio



Sonntag, 7. September 2008

caravansalonbilanzEinen positiven Blick in die Zukunft erlaubt das Ergebnis des am Sonntag zu Ende gegangenen Caravan Salon Düsseldorf der deutschen Caravaningindustrie. 64 Prozent der Besucher gaben an, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neues Fahrzeug kaufen zu wollen. Diese Besucher nutzten den diesjährigen Caravan Salon, der traditionell eine besondere Bedeutung als Neuheitentermin hat, um sich über neue Modelle zu informieren und erste Beratungsgespräche mit den Herstellern zu führen. Daneben war das Interesse an Fahrzeugzubehör und Installationen besonders hoch, weil viele Caravaner in den Ausbau vorhandener Fahrzeuge investieren.

“Die generelle Kaufzurückhaltung, die auch die Autoindustrie spürt, und die große Verunsicherung der Kunden zum Beispiel auf Grund der Umweltzonendebatte ist aber auch am Salon nicht spurlos vorüber gegangen. Dennoch haben wir das anvisierte Ziel von 160.000 Besuchern fast erreicht“, erklärte Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. 158.000 Besucher aus 38 Ländern zeigen, dass alle diejenigen, die sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für ein neues Freizeitfahrzeug interessieren, nach Düsseldorf kommen. Auch die erste Caravaning Weltkonferenz, die im Rahmen des Salons stattfand, habe der Internationalität einen weiteren Schub gegeben und den Salon auch in Märkten wie Japan, China und Australien bekannt gemacht, so Niedergöker weiter.

So bleibt der Caravan Salon auch in schwierigen Zeiten für die Caravaning-Branche ein Muss. “Die internationale Bedeutung des ist nicht nur durch die Caravaning-Weltkonferenz stark gestiegen. Der hohe Anteil der ausländischen Aussteller und Fachbesucher zeigt, dass der Salon die unangefochtene Leitmesse der europäischen Caravaningindustrie ist“, so Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes CIVD. Mit diesem starken internationalen Impuls sowie den Gesprächen und Abschlüssen, die während der zehntägigen Messelaufzeit erreicht wurden, könne die Branche durchaus zufrieden sein.

Der nächste Caravan Salon Düsseldorf findet vom 28. August (Fachbesucher- und Medientag) bis zum 6. September 2009 statt.

Foto: Rene Tillmann/Messe Düsseldorf



Donnerstag, 4. Oktober 2007

stau_176092.jpgFür so manchen Campingfreund wird das nur die Bestätigung in Zahlen sein, was er in diesem Sommer leidvoll erfahren musste. Der ADAC hat die Staubilanz für den vergangenen Sommer veröffentlicht. 930 Staus mit einer Länge von zehn Kilometern und mehr registrierte der Automobilclub. Damit standen die Urlauber aber immerhin 37 Mal weniger im Stau als im vergangenen Jahr.

Insgesamt summierten sich die Blechkolonnen in der diesjährigen Reisesaison auf eine Länge von 13.147 Kilometern. Das entspricht in etwa der Entfernung von Düsseldorf bis ins australische Darwin oder der doppelten Strecke von München nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals.

Die annähernd gleiche Zahl der Staus wie im WM-Jahr führt der ADAC auf den gleichzeitigen Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg zurück. 2006 lagen die Termine eine Woche auseinander. Außerdem gab es in diesem Jahr 17 Baustellen mehr auf den Fernstraßen. Gab es auch keinen Superstau von mehr als 50 Kilometern Länge, standen aber die Fahrzeuge an sechs Freitagen in einer 40 Kilometer langen Schlange. Am häufigsten, 155 Mal, stockte es auf der A8 (Karlsruhe-Stuttgart-München-Salzburg).