Mittwoch, 2. April 2008

Noch bis zum 4. Mai erobert Helsinki Berlin: Mit dem Festival HelsinKissBerlin gibt es die Kultur Finnlands hautnah zu erleben. Ob Kunst, Design, Musik, Parties, Film, Tanz oder Kulinarisches  -  mit über 50 Events in ganz Berlin ist für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei.

Da gibt es beispielsweise das finnische Frühstück. Neben Rentier und hausgemachter Konfitüre, einer feinen finnischen Käseauswahl und Preiselbeer-Roggenbrot bekommt der Gast beispielsweise im Facil, Berlins Oase für Esskultur im Innenhof des Mandala Hotels eine Woche lang alles, was das finnische Frühstücksherz begehrt.

Den modernen, urbanen Charakter Helsinkis gibt es in der Fotoausstellung Hel Looks zu sehen; Helsinki by Night präsentiert Fotografie und Videokunst der bekannten Helsinki School. Preisgekröntes  Textil-, Mode-, Grafik- und Produktdesign zeigt die Ausstellung “Die Finnischen Designer 07″. Unter dem Namen The Time of Distance veranstaltet das Kollektiv Transidency eine Reihe von Events und Ausstellungen, die Helsinki und Berlin enger miteinander verbindet, da sie zeitgleich stattfinden und nur gemeinsam betrachtet einen Sinn ergeben.

Auch das breite Spektrum finnischer Musik und Kinofilme kommt beim HelsinKissBerlin nicht zu kurz. 22 Pistepirkko, Jimi Tenor und Aki Kaurismäki sind nur einige Namen der hierzulande bekannten Finnen auf deren Konzerte und Filme man sich freuen kann. Bei einer Vielzahl von Events, Gesprächsrunden und Seminaren in über 30 Veranstaltungsorten wird gezeigt, was die finnische Hauptstadtregion im kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereich zu bieten hat, um so die Beziehungen zwischen Berlin und der Hauptstadtregion Finnlands zu vertiefen.

Foto: HelsinKissBerlin



Freitag, 22. Februar 2008

Noch bis zum 6. April hat das erste Eis- und Schneeskulpturen-Festival in Berlin seine Tore geöffnet. Unter dem Titel “Alexa presents On Ice Berlin – Eisskulpturen-Weltausstellung” führt es die Besucher durch die Weltgeschichte der Architektur – von den antiken Weltwundern bis ins moderne Berlin. Die coolen Kunstwerke sind täglich von 10 Uhr bis 22 Uhr zu bestaunen, bei acht Grad unter Null. Die spezielle, 1000 Quadratmeter große Thermohalle befindet sich direkt neben dem Eingang des Einkaufs- und Freizeitcenters Alexa am Alexanderplatz.

Die Reise beginnt in Asien an der Chinesischen Mauer und geht weiter nach Indien zum Taj Mahal. Von dort aus führt der Weg zum römischen Kolosseum und zu den Statuen von Michelangelo. Die Pyramiden von Gizeh, eine Pyramide aus der Mayastadt Chichen Itza und die Ruinen von Machu Picchu aus dem Inkareich erinnern an vergangene Hochkulturen. Über Rio de Janeiro geht es weiter nach Berlin. Brandenburger Tor, Reichstag, Fernsehturm und Olympiastadion sind nur einige Beispiele für eiskalte Sehenswürdigkeiten aus der Hauptstadt. Und natürlich darf einer auf keinen Fall fehlen: Auch Eisbär Knut ist mit von der Partie. Unterwegs begegnen die Besucher unter anderem chinesischen Terrakottasoldaten, römischen Legionären, Mayapriestern sowie brasilianischen Tänzerinnen.

50 internationale Künstler haben zwei Wochen mit 500 Tonnen Eis und Schnee gewerkelt. Rund 50 Künstler aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Tschechien, Finnland, Deutschland und den Niederlanden bearbeiteten die 250 Tonnen Eis und 250 Tonnen gepressten Schnee mit Kettensägen, Bunsenbrennern, Spachteln, Meißeln und Schnitzmessern, um aus dem gefrorenen Wasser rund 30 beeindruckende Skulpturen zu gestalten. Dazwischen zieren Eis- und Schneelandschaften den Wegesrand und machen die eiskalte Reise um die Welt zu einem echten Erlebnis.

Foto: Alexa



Mittwoch, 16. Januar 2008

Die Internationale Grüne Woche Berlin tischt auch in diesem Jahr groß auf. Vom 18. bis 27. Januar präsentieren 1610 Aussteller, davon 501 aus dem Ausland aus 52 Ländern auf 115.000 Quadratmetern Hallenfläche ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot aus Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Erwartet werden über 400.000 Fach- und Privatbesucher in den 26 Messehallen unter dem Berliner Funkturm.

Zu einer kulinarischen Weltreise laden rund zwei Drittel der Grüne Woche-Aussteller aus allen fünf Kontinenten ein. Diesjähriges Partnerland ist die Schweiz. Die Eidgenossen kredenzen Köstlichkeiten aus allen Kantonen des Alpenlandes. Die Niederlande als erste internationale Gemeinschaftsbeteiligung der Grünen Woche 1952 präsentieren beim 56. Messeauftritt in Folge ein völlig neues Standkonzept. Die Kaukasusrepublik Aserbaidschan stellt sich erstmals vor. Russland zeigt mit über 6000 Quadratmetern erneut die größte Länderbeteiligung. Frankreich, Österreich und die Schweiz haben ihren Ländergemeinschaftsstand im Vergleich zum Vorjahr deutlich erweitert.

Die Internationale Grüne Woche Berlin zählt zu den bekanntesten Veranstaltungen in Deutschland. Mittlerweile blickt sie auf eine über 80-jährige wechselvolle Geschichte zurück. Aus einer schlichten lokalen Warenbörse ist die international bedeutendste Messe der Ernährungswirtschaft, der Landwirtschaft und des Gartenbaus geworden. Seit 1926 präsentierten sich rund 72.000 Aussteller aus 116 Ländern den 29 Millionen Fach- und Privatbesuchern mit einem umfassenden Produktangebot aus allen Kontinenten auf der Grünen Woche.

Foto: Messe Berlin GmbH



Montag, 26. November 2007

Vor geschichtlichem Hintergrund und einzigartiger Kulisse wurde in diesem Jahr erstmals der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg in Berlin eröffnet. Ein ausgesuchtes Warensortiment, kulinarische Spezialitäten ein barockes Ambiente und ein hochwertiges Erscheinungsbild sollen Groß und Klein begeistern.

In seiner über 300-jährigen Geschichte präsentiert sich das Schloss erstmals als Gastgeber eines Weihnachtsmarktes. Dem historischen Ambiente angemessen, richtet sich die aufwändige Dekoration an höchsten Ansprüchen aus. Mit rund 250 internationalen Anbietern wurden die vorgelagerten Parkanlagen zusammen mit dem Ehrenhof und Bereichen der Schlossanlage selbst in ein einzigartiges Ensemble verwandelt.

Neben nächtlichen Sonderöffnungen des Schlosses Charlottenburg, Biedermeier-Sonderschauen und Weihnachtsausstellungen wurden ausschließlich in Holzhütten thematisierte Marktbereiche für ausgesuchtes Kunsthandwerk, alte Handwerkskünste und gehobene Gastronomie bis zu kulinarischen Spitzenangeboten in eine attraktive Erlebnisfläche gestaltet. Die aufwändige Lichtillumination der Gebäude und Parkbereiche integriert ein historisch anmutendes Fahrgeschäfteangebot sowie Themenzelte und ein speziell ausgearbeitetes Rahmenprogramm für Familien und Kinder auf dem Markt.

Foto: Werbeteam Berlin



Montag, 19. November 2007

Um eine neue Stadt kennen zu lernen, ist eine Stadtrundfahrt eine gute Wahl. Doch auch wer das Brandenburger Tor, den Michel, den Kurfürstendamm und die Reeperbahn schon zur Genüge kennt, sollte in Berlin oder Hamburg einmal in den Bus steigen. Die Videobus-Touren in beiden Städten bieten sogar Einheimischen ganz neue Perspektiven.

Historische Film-, Bild- und Tondokumente, live kommentiert an den Schauplätzen großer Geschichte – das ist die außergewöhnliche Idee, die dahintersteckt. So kann man in einer multimedialen Zeitreise durch Hamburg die Entwicklung der Hanse verfolgen, den Kaiser am Michel und die Beatles auf der Reeperbahn treffen.

In Berlin gibt es nicht nur eine Reise durch die Vergangenheit, sondern auch eine Tour, die die Stadt als Drehort zeigt. Mit dem Videobus geht es zu den Schauplätzen berühmter Filme, etwa dem Checkpoint Charlie aus dem Bond-Film “Octopussy” oder der Oberbaumbrücke, die in “Lola rennt” zu sehen war. Zusätzlich zur Videobus-Tour können eine Besichtigung im Museum für Film und Fernsehen, ein passender Restaurantbesuch oder das Programm “Make your own Berlin-Movie” gebucht werden.



Freitag, 2. November 2007

Am Sonnabend, 3. November, ist es wieder soweit. Dann wird die vierte Winterwelt am Potsdamer Platz in Berlin eröffnet. Mit von der Partie sind die Walsler Goaßlschnalzer, die Trachtenmusikkapelle Saalbach Hinterglemm Leogang und Skilehrer aus dem Salzburger Land sowie die Nostalgie-Skishow der Glemmer Lattenflitzer. Die Winterwelt bietet Wintersport, Spaß und österreichische Gaumenfreuden mitten in der Hauptstadt.

Mit über 2,5 Millionen Besuchern in der vergangenen Saison war die Winterwelt ein Highlight unter den Berliner Winterattraktionen. Ob Rodeln auf der größten mobilen Rodelbahn Europas aus dem Salzburger Land (12 Meter hoch und 70 Meter lang), der Skizirkus oder Eislaufen unter freiem Himmel auf der mit 520 Quadratmetern größten Eisbahn am Marlene-Dietrich-Platz – mitten in Berlin ist bis zum 6. Januar ein Wintersportzentrum.

Die Salzburger Schmankerl Hüttn und die Salzburger Stiegl Alm bieten traditionelle Salzburger Leckerbissen an und stehen zudem für Weihnachtsfeiern zur Verfügung. Hinzu kommt in diesem Jahr bei der Winterwelt der neuneinhalb Meter hohe Glockenturm aus dem Erzgebirge.

Foto: Winterwelt Berlin



Mittwoch, 17. Oktober 2007

Berlin setzt auch in diesem Jahr wieder leuchtende Akzente. Zum dritten Mal verwandelt bis zum 28. Oktober das Festival of Lights die Metropole in eine glitzernde farbenprächtige Stadt. Einzigartige Illuminationen und kunstvolle Projektionen auf mehr als 40 Wahrzeichen und berühmten Orten wie Brandenburger Tor, Siegessäule und Adlon ziehen ein leuchtendes Band vom Fernsehturm zum Funkturm durch die Hauptstadt.

Der Alexanderplatz lockt mit einem Lichtzaubermarkt mit vielen Ständen und einer dauerhaften Lasershow. Interaktive Lichtkunst und Events präsentiert das “Neue Kranzler Eck” und der Funkturm lädt in die Blue Tower Show und in die Blue Lounge ein. Das Festival wird von einem facettenreichen Spektrum an exklusiven Kunst- und Kulturveranstaltungen umrahmt. Auf speziellen Lightseeing-Touren, per Bus, auf dem Schiff, zu Fuß oder mit dem Velotaxi, können Berliner und Besucher allabendlich die kunstvollen Kompositionen hautnah erleben.

Festivalorganisatorin Birgit Zander, die mit ihrer Agentur für Konzeption und Umsetzung des Festival of Lights verantwortlich zeichnet, bekräftigt: ” Wir haben auch in diesem Jahr wieder ganz neue Highlights, die wir mit großer Leidenschaft organisieren.” Am Herzen liege ihr die Nacht der offenen Türen am 20. Oktober, die zu ungewöhnlicher Zeit zwischen 19 und 24 Uhr im Rahmen des Festivals einzigartige Einblicke in viele beleuchtete Gebäude wie Museen, den Zoo und das Olympiastadion bietet.



Freitag, 28. September 2007

Anlässlich des 150. Geburtstages des französischen Fotografen Eugène Atget zeigt der Martin-Gropius-Bau Berlin eine große Retrospektive seiner Arbeiten. Die Ausstellung wurde von der Bibliothèque nationale de France zusammengestellt. Aus dem großen Fundus wurden 350 Werke ausgewählt.

Atget hat wie kein anderer Fotograf zwischen 1897 und 1927 das Alte Paris mit der Kamera festgehalten. Seine Aufnahmen zeigen die Stadt in ihren unterschiedlichen Facetten: enge Gassen und Höfe im historischen Zntrum, prächtige Paläste aus der Zeit vor der Revolution, Brücken und Kais am Ufer der Seine, aber auch Geschäfte mit ihren Auslagen in den Schaufenstern. Er fotografierte Treppenhäuser und architektonische Details an den Fassaden, nahm auch Interieurs Pariser Wohnungen auf.

Sein Interesse galt aber auch der Umgebung der französischen Hauptstadt. Es entstanden zeitlos wirkende Aufnahmen von den Parks von Versailles, Saint-Cloud und Sceaux. Er fotografierte Straßenhändler, Lumpensammler, Gewerbetreibende, Prostituierte. Seine 20 Kilogramm schwere Ausrüstung trug er ständig bei sich und so entstand ein einmaliger Motivreichtum.

Die Ausstellung umfasst sieben Kapitel. Ein besonderer Höhepunkt sind die von Atget selbst zusammengestellten Alben zu verschiedenen Themen wie Wohnungen, Schaufenster und Befestigungsanlagen. Sie ist bis zum 6. Januar 2008 zu sehen.



Sonntag, 16. September 2007

Was haben Camper und Impressionisten gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig bis gar nichts. Aber wie bei großen Gemälden lohnt sich auch hier ein zweiter Blick. Werke wie Monets “Terrasse von Saint Adresse” oder Manets “Frühstück im Grünen” sowie viele weitere Bilder zeigen eine große Naturverbundenheit, die auch den Camper auszeichnet. Seelenverwandtschaft hin oder her, die mit dem Titel “Die schönsten Franzosen kommen aus New York” versehene Gastausstallung des New Yorker Metropolitan Museum of Art ist einen Besuch wert. Sie ist noch bis zum 7. Oktober in der Neuen Nationalgalerie Berlin zu bewundern.

Die Maler des Impressionismus versuchten einen Gegenstand in seiner augenblicklichen zufälligen Erscheinungsform zu erfassen statt in seiner inhaltlichen Bedeutung. Besonders eindrücklich sind die Landschaftsbilder, die zumeist auch in freier Natur, en plein air, und nicht im Atelier entstanden. Claude Monets Bild “Impression, soleil levant”, das einen Hafen in Morgenstimmung zeigt, gab der Bewegung 1872 ihren Namen. Weitere Vertreter dieser Stilrichtung sind Cézanne, Gauguin und van Gogh.

Im New Yorker Museum ist die umfangreichste Ausstellung französischer Kunst außerhalb Frankreichs zu sehen. Wegen Renovierungs- und Einrichtungsarbeiten muss eine große Anzahl dieser Schätze verliehen werden. So können rund 150 Spitzenwerke der bedeutendsten Künstler des vorvergangenen Jahrhunderts in Berlin gezeigt werden. Ein Café mit vielen französischen Spezialitäten sorgt zudem für “Savoir vivre”.



Freitag, 31. August 2007

Die Internationale Funkausstellung in den Berliner Messehallen unter dem Funkturm ist das Unterhaltungs- und Kommunikationselektronikereignis des Jahres. Mit rund 104.000 Quadratmetern vermieteter Fläche und einer Rekordbeteiligung von 1212 Ausstellern aus 32 Ländern schreibt die an diesem Wochenende eröffnete IFA ihre über 80-jährige Erfolgsgeschichte fort.

Mehr als 70 Shows und Konzerte sorgen für Unterhaltung der Spitzenklasse, die schon am Vorabend der Eröffnung mit dem Auftritt der amerikanischen Sängerin Pink erreicht wurde. Über 200 prominente Stars und Sternchen gastieren auf der Ausstellung.

Allein das lohnt schon den Besuch auch für den Campingurlauber. Zahlreiche Neuheiten, die in Berlin vorgestellt werden, sind aber eigens für ihn gedacht. Der Geosat 5 CAMP vom italienischen Hersteller AvMap beispielsweise ist ein ganz besonderes Navigationssystem. Neben dem üblichen Kartenmaterial für ganz Europa enthält es eine umfangreiche Datenbank mit Informationen zu Campingplätzen, Parkmöglichkeiten und Serviceeinrichtungen. Allein für Deutschland sind rund 1700 verschiedene Punkte beschrieben.

Und damit man die möglichst komplikationslos erreicht, informiert das Gerät in Echtzeit über die Verkehrslage, um Staus und Verspätungen zu vermeiden. Das funktioniert natürlich genauso etwa für die rund 1600 Punkte in Frankreich, 4000 in Großbritannien und 13.000 in Italien.



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