König Ludwigs Märchenschlösser, Berge und Seen – Bayern ist ein Magnet für Touristen, die neben einer schönen Landschaft auch Gastlichkeit und Erholung suchen. Auf einigen Campingplätzen können Besucher jetzt noch mehr entdecken: 32 Betriebe erhielten im Rahmen des Bayerischen Campingtags in Bad Windsheim die Auszeichnung Ecocamping. Die ausgezeichneten Plätze haben sich für mehr Qualität, Umweltschutz und Sicherheit engagiert. Damit hat sich Bayern an die Spitze der Bundesländer gesetzt, wenn es um nachhaltigen Campingtourismus geht.
Von den 32 Betrieben erhielten acht Campingplätze die Auszeichnung zum ersten Mal. 24 wurden erneut ausgezeichnet, weil sie ein erweitertes integriertes System für Qualität, Umweltschutz und Sicherheit eingeführt haben. Was bedeutet dieser Schritt? “Bei dem integrierten Ansatz stehen Qualität und Sicherheit gleichberechtigt neben dem Umwelt- und Naturschutz”, erklärte Georg Spätling, Vorsitzender des Landesverbandes der Campingplatzunternehmer in Bayern, der das Projekt auf den Weg gebracht hatte. Konkret gehe es um mehr Gästekomfort, eine größere Zufriedenheit der Mitarbeiter und um eine Stärkung der Kompetenz in Sachen Sicherheit.
Finanziell gefördert hat dieses Projekt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Dessen Vertreter, Herbert Köpnick, sagte: “Ecocamping ist ein wertvoller Beitrag zum Umweltpakt Bayern.” Durch ihre freiwillige Umweltschutzleistung hätten sich die Campingunternehmer auch für dieses Bündnis qualifiziert – in Bad Windsheim bekamen sie entsprechende Urkunden. Der Umweltpakt Bayern will freiwillige Aktivitäten bayerischer Unternehmen fördern, um dem Ziel einer nachhaltigen Wirtschaftsweise näher zu kommen. Köpnick gilt als einer der Väter des Umweltpakts Bayern, der mittlerweile Nachahmer in vielen weiteren Bundesländern gefunden hat.