Donnerstag, 18. September 2008

lmcKurz nach dem Caravan Salon in Düsseldorf steht mit dem LMC-Salon in Warendorf (Lusada Sports-Halle, Splieterstr. 47) ein weiteres Highlight im LMC-Kalender 2008 vor der Tür. Die komplette neue Fahrzeugpalette der LMC Wohnwagen- und Reisemobilgeneration 2009 wird ausgestellt, ausführliche Beratung inklusive. Für alle, die den Caravan Salon verpasst haben, die Gelegenheit das nachzuholen.

LMC hat vieles zum Thema Wintercamping zu bieten. Fast alle Modelle sind optimal für den Winter auszurüsten. Täglich um 14 Uhr finden in den Produktionshallen in Sassenberg Betriebsbesichtigungen statt. Am Freitagabendsteigt die LMC-Party und das neue LMC-Hüpfmobil – schon ein Renner auf dem Caravan Salon – ist ein Hit für alle Kids. Anreise mit Wohnwagen oder Reisemobil erwünscht. Stellplätze gibt es direkt an der Halle. Und das LMC Gastronomie-Team freut sich die Besucher begrüßen zu können

Warendorf, mit mittelalterlichem Stadtkern liegt mitten im Radelpark Münsterland. Schöne Radtouren und Besichtigungen der Altstadt, des Westfälischen Landgestüts und des Deutschen Olympiade-Kommitees für Reiterei sind als Rahmenprogramm weitere Pluspunkte, die den LMC Salon zu einem lohnenden Ausflugsziel machen.

Foto: LMC



Mittwoch, 10. September 2008

campingausstellungDas Museumsgebäude zählt zu den ältesten und schönsten noch erhaltenen Ebersbacher Fachwerkhäusern. Es wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut und dürfte eine Zeitlang die von 1519/20 bis 1698 in Ebersbach untergebrachte Thurn und Taxis’sche Poststation beherbergt haben, wie der Name “Alte Post” nahelegt.

Im vergangenen Jahr wurde die dreiteilige Ausstellung über die Entwicklung des Campings in Deutschland mit dem Thema “Unter freiem Himmel, die Sterne über uns” gestartet. Der erste Teil beleuchtete die Anfänge des Campings von den Anfängen nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Jahr 1945. Am 21. September wird nun der zweite Teil, “Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder” eröffnet und die Zeit zwischen 1946 und 1960 in den Mittelpunkt gerückt.

Für den dritten Teil, “Vom Wirtschaftswunder in die Ölkrise (1961-1975)” werden vom Museum Gegenstände aller Art als Leihgaben gesucht. Insbesondere sind die raren Objekte von Interesse. Dreidimensionale Objekte, Ausrüstungsgegenstände, alte Regenmäntel, kleine Zelte und Anhänger, sowie kleine Wohnwagen, Bücher, Zeitschriften und Bilder, auch Zeitzeugenwissen ist gefragt. Archivar Uwe Geiger, freut sich über einen Anruf unter (07163) 16 11 51.

Foto: Stadtmuseum Ebersbach/Fils



Montag, 30. Juni 2008

kroneElisabeth II. trägt sie. Der Dalai Lama auch. Der Pharao Tut-Ench-Amun und Karl der Große ebenfalls. Und Napoleon sowieso. Kronen sind Zeichen der Macht, des Reichtums und der Herrschaft. Noch bis zum 3. Juli zeigen die Pforzheimer Schmuckwelten über 100 der schönsten Kronen der Welt. Solch eine Fülle von Kronen kann man sonst nirgendwo in der Welt auf einen Fleck betrachten.

Denn aufbewahrt – und manchmal ausgestellt – werden Kronen in den Schatzkammern der Königspaläste.Die Zeichen der Macht sind heute über Museen und Schatzkammern auf der ganzen Welt verstreut. Schade eigentlich, dachte sich vor 35
Jahren der Wuppertaler Juwelier Jürgen Abeler. Er begann emsig zu sammeln und parallel dazu in seinen Werkstätten die berühmtesten Kronen detailgetreu zu rekonstruieren. Neben echten Kronen sind daher auch Repliken, die jedoch überwiegend aus denselben edlen Original-Materialien wie die nicht erwerbbaren Originale bestehen, zu bestaunen. Da gibt es solche wundervollen Stücke wie die Krone der legendären Sissi, der Kaiserin Elisabeth von Österreich, oder das Diadem der Farah Diba, der Frau des Schah von Persien. Sehenswert auch die Krone von Prinz Charles, die er als Prince of Wales von seiner Mutter Königin Elisabeth II. auf das Haupt gesetzt bekam
.
“Solch eine umfassende Sammlung perfekter Nachschöpfungen, aber auch Originalen hat es im Nordschwarzwald noch nie zu sehen gegeben“, sagen die Verantwortlichen Michael Buck und Georg Leicht von den Schmuckwelten in Pforzheim. Es ist das führende Erlebnis- und Einkaufszentrum für Gold, Schmuck und Uhren in Europa. Mit dieser Ausstellung werde die Faszination von Macht, Schmuck und Eleganz für jeden Besucher greifbar.

Foto: Schmuckwelten Pforzheim



Freitag, 28. September 2007

dsc02402.jpgAnlässlich des 150. Geburtstages des französischen Fotografen Eugène Atget zeigt der Martin-Gropius-Bau Berlin eine große Retrospektive seiner Arbeiten. Die Ausstellung wurde von der Bibliothèque nationale de France zusammengestellt. Aus dem großen Fundus wurden 350 Werke ausgewählt.

Atget hat wie kein anderer Fotograf zwischen 1897 und 1927 das Alte Paris mit der Kamera festgehalten. Seine Aufnahmen zeigen die Stadt in ihren unterschiedlichen Facetten: enge Gassen und Höfe im historischen Zntrum, prächtige Paläste aus der Zeit vor der Revolution, Brücken und Kais am Ufer der Seine, aber auch Geschäfte mit ihren Auslagen in den Schaufenstern. Er fotografierte Treppenhäuser und architektonische Details an den Fassaden, nahm auch Interieurs Pariser Wohnungen auf.

Sein Interesse galt aber auch der Umgebung der französischen Hauptstadt. Es entstanden zeitlos wirkende Aufnahmen von den Parks von Versailles, Saint-Cloud und Sceaux. Er fotografierte Straßenhändler, Lumpensammler, Gewerbetreibende, Prostituierte. Seine 20 Kilogramm schwere Ausrüstung trug er ständig bei sich und so entstand ein einmaliger Motivreichtum.

Die Ausstellung umfasst sieben Kapitel. Ein besonderer Höhepunkt sind die von Atget selbst zusammengestellten Alben zu verschiedenen Themen wie Wohnungen, Schaufenster und Befestigungsanlagen. Sie ist bis zum 6. Januar 2008 zu sehen.



Sonntag, 16. September 2007

impressionismus.jpgWas haben Camper und Impressionisten gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig bis gar nichts. Aber wie bei großen Gemälden lohnt sich auch hier ein zweiter Blick. Werke wie Monets “Terrasse von Saint Adresse” oder Manets “Frühstück im Grünen” sowie viele weitere Bilder zeigen eine große Naturverbundenheit, die auch den Camper auszeichnet. Seelenverwandtschaft hin oder her, die mit dem Titel “Die schönsten Franzosen kommen aus New York” versehene Gastausstallung des New Yorker Metropolitan Museum of Art ist einen Besuch wert. Sie ist noch bis zum 7. Oktober in der Neuen Nationalgalerie Berlin zu bewundern.

Die Maler des Impressionismus versuchten einen Gegenstand in seiner augenblicklichen zufälligen Erscheinungsform zu erfassen statt in seiner inhaltlichen Bedeutung. Besonders eindrücklich sind die Landschaftsbilder, die zumeist auch in freier Natur, en plein air, und nicht im Atelier entstanden. Claude Monets Bild “Impression, soleil levant”, das einen Hafen in Morgenstimmung zeigt, gab der Bewegung 1872 ihren Namen. Weitere Vertreter dieser Stilrichtung sind Cézanne, Gauguin und van Gogh.

Im New Yorker Museum ist die umfangreichste Ausstellung französischer Kunst außerhalb Frankreichs zu sehen. Wegen Renovierungs- und Einrichtungsarbeiten muss eine große Anzahl dieser Schätze verliehen werden. So können rund 150 Spitzenwerke der bedeutendsten Künstler des vorvergangenen Jahrhunderts in Berlin gezeigt werden. Ein Café mit vielen französischen Spezialitäten sorgt zudem für “Savoir vivre”.