Dienstag, 22. April 2008
Urmel aus dem Eis, Jim Knopf, die Muminfamilie. Vielen Campingfreunde werden sich bei diesen Namen an ihre Kindheit erinnert fühlen. Lange bevor “Eine Insel mit zwei Bergen” ein Pophit wurde, flimmerten die Geschichten der Augsburger Puppenkiste über die – in den Anfangsjahren größtenteils noch schwarz-weißen – Mattscheiben. Die Puppenkiste wurde durch unzählige Fernseh- und Theaterproduktionen weit über die Grenzen Augsburgs hinaus bekannt.
Die genannten Hauptdarsteller sind nur einige der über 6000 Figuren aus dem Fundus des Marionettentheaters, die zu Helden ganzer Generationen von Kindern in aller Welt wurden. Bis heute begeistert die Puppenkiste und entführt in ein Reich der Phantasie. Mit der großen Jubiläums-Sonderausstellung “60 Jahre Augsburger Puppenkiste” bietet sich eine ideale Gelegenheit, die berühmten
Theater- und Fernsehmarionetten, aber auch Hintergrundinformationen über die Geschichte, die Macher und die nicht minder spannenden Theater- und Dreharbeiten der letzten 60 Jahre zu erleben.
Dabei werden auch Marionetten und Fotodokumente präsentiert, die noch nie oder seit langem nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen waren. Mit seiner Jubiläumsausstellung vom 7. Mai bis 9. November wird das Museum “die Kiste” erneut unter Beweis stellen, dass es die Bezeichnung “Louvre der Kinderunterhaltung” mehr als verdient.
Foto: Augsburger Puppenkiste
Sonntag, 20. April 2008
Sie hat bereits „Ja“ gesagt. Doch ihr neuer Partner meint, sie sei noch nicht reif für die Öffentlichkeit. Die Rede ist von der Soester Bördekönigin 2008. Am Freitagabend des diesjährigen Bördetags vom 30. Mai bis 1. Juni wird sie feierlich auf dem Petrikirchplatz gekrönt. Doch erst eine Woche zuvor offiziell vorgestellt. Bis dahin unterliegt die Nachfolgerin von Verena Brede an der Seite von Soestmarketing der höchsten Geheimhaltungsstufe.
Unter der Regentschaft der neuen Königin sollen Menschen jeden Alters in der Stadt zusammen geführt werden. Zumindest will es das Motto des diesjährigen Bördetags so: “Soest – Treffpunkt der Generationen”. Seit 1977 veranstalten die Bewohner der mittelalterlichen Hansestadt ihren Bördetag. Dafür organisieren die Vereine und Institutionen zahlreiche Ausstellungen sowie Vorführungen und holen namhafte Künstler in die Stadt. Jedesmal steht der Bördetag – bei dem es sich eigentlich um drei Tage handelt – unter einem anderen Motto. “Hightech & Pumpernickel”, “Soest Royal”“ oder “Zwischen Himmel und Erde” sorgten in den vergangenen Jahren für reichlich Kreativität auch bei der Soester Kaufmannschaft. Gerne nutzt sie den Bördetag, um sich am verkaufsoffenen Sonntag ihren mitunter weit gereisten Gästen in bunter Umgebung zu präsentieren.
Eine atmosphärische Kulisse dafür liefert die spektakuläre Baumblüte, in der ganz Soest zu dieser Jahreszeit erstrahlt. Abermals auf den Petrikirchplatz lockt an allen drei Abenden des Bördetags das Altstadtfieber. Das sich seines Namens bisher immer sehr intensiv besann und bei Tanz- und Musikfans gleichermaßen für Hitzewallungen sorgte. Wer lieber etwas gediegeneren Klängen lauscht, besucht die beiden klassischen Konzerte, die im Rahmen von “Bördetag Klassik” im Rittersaal des Burghofmuseums stattfinden.
Foto: Sauerland-Tourismus
Freitag, 18. April 2008
Am Wochenende des 19. und 20. April verwandelt sich das Holländische Viertel zwischen Mittel- und Benkertstraße wieder in ein Meer von Blüten. Dann feiert Potsdam schon zum 13. Mal das traditionelle Tulpenfest, zu dem auch über 100 holländische Gäste erwartet werden. 20 Gewerke stellen ihr Handwerk vor, vom Holzschuhmacher, der die berühmten Klompen herstellt, über Weber bis hin zum Kerzenzieher.
Und natürlich kann man Tulpen bestaunen und kaufen. Musik- und Tanzgruppen sowie Akteure, die in holländischen Trachten durch die Straßen ziehen, sorgen für Unterhaltung. Das Potsdamer Tulpenfest ist noch immer das einzige seiner Art in Deutschland. Veranstalter ist der Förderverein zur Pflege niederländischer Kultur in Potsdam.
Der Verein hatte 1993 die Idee für ein Tulpenfest. Mit 35 holländischen Händlern fand 1996 das erste Fest in der Benkert- und Mittelstraße im Holländischen Viertel in Potsdam statt. Bereits nach einem Tag reichten die Eintrittskarten nicht mehr, so das die Weiße Flotte mit einer Banderole aushalf. Der Andrang war so unerwartet hoch, dass am Nachmittag des zweiten Tages die Tore einfach geöffnet wurden. Insgesamt 20.000 Besuche wurden damals gezählt.
Zwei Jahre später wurde eine rot-weiß geflammte Tulpe auf den Namen „Potsdam” getauft. Anlässlich des 50. Jubiläums des Keukenhofes fand vor dem 4. Tulpenfest im April 1999 eine Historische Tulpenrallye statt, die auch am Jan-Bouman-Haus, dem ersten für Immigranten im 18. Jahrhundert gebauten städtischen Haus, Halt machte. Benannt ist es nach dem Baumeister, unter dessen Leitung das Holländische Viertel entstand.
Dienstag, 15. April 2008
“Was der Kohl kann, kann der Spargel schon lange!” Unter diesem Motto bietet die Bremer Touristik-Zentrale zum Frühling ihre neue Gruppenpauschale an. Voll ausgestattet mit einem geschmückten Bollerwagen, Musik und Schnäpschen starten die Teilnehmer der “Spargeltour” zur vergnügten Erlebnisreise durch die Bremer Wallanlagen. Ein Gästeführer begleitet sie und erzählt viel Wissenswertes über die Hansestadt und die Spargeltradition.
Zwischendurch sorgen zwei “Spargelhexen” mit lustigen Spielen und Aktionen ordentlich für Stimmung. So gibt es beispielsweise eine lustige Einführung ins Spargel-Stechen, Spargelwurf und eine Schnitzeljagd mit anschließendem Spargelschnaps und einem Spargel-Diplom. Nach so viel Bewegung und frischer Luft haben sich die Teilnehmer ein leckeres Spargelessen mitten in Bremens historischer Altstadt redlich verdient.
Das Angebot beinhaltet die zweistündige ge-führte Spargeltour, Schnäpschen unterwegs, Spiele und Unterhaltung, das Spargel-Diplom sowie ein reichhaltiges Tellergericht Spargel mit Schinken oder Schnitzel. Gebucht werden kann die Spargeltour von Gruppen mit mindestens 15 Personen noch bis 21. Juni. Weitere Informationen gibt es im Internet.
Montag, 14. April 2008
Camper wandern auch gerne und was könnte da reizvoller sein, als auf den Spuren zweier bedeutender Dichter zu wandeln? “Von Bach zu Goethe” – so nennt sich der Wanderweg, der über 25 km von Arnstadt nach Ilmenau, den Wirkungsstätten von Johann Sebastian Bach und Johann Wolfgang von Goethe führt.
Der Wanderweg verläuft über die Reinsberge, den Veronikaberg und durch drei anerkannte Naturschutzgebiete, mit herrlichen Panoramablicken ins Tal der wilden Gera, auf die Höhenzüge des Thüringer Waldes und ins malerische Wipfratal. Er führt naturbelassen durch idyllische Landschaften mit Buchen- und Mischwaldbeständen. Entdecken kann man reizvolle Ausblicke auf die umliegenden Ortschaften und das sanft hügelige weite Thüringer Land!
In diesem Jahr wurde dem Themenwanderweg “Von Bach zu Goethe”" das Zertifikat “Qualitätsweg Wanderbares Deutschland” verliehen. Insgesamt nur 33 Wanderwege in ganz Deutschland tragen bisher diesen Titel. Diese höchste Qualitätsauszeichnung im Wandertourismus ist das Ergebnis von fast zwei Jahren intensiver Arbeit in Arnstadt und Ilmenau. Bis Mitte des Jahres 2008 wird der Weg mit einer weiteren Schutzhütte und zusätzlichen Bänken, Sitzgruppen, Wanderwegweisern und Info-Tafeln noch attraktiver gestaltet.
Foto: Tourist-Information Arnstadt
Donnerstag, 10. April 2008
Die Grundvoraussetzungen eines unbeschwerten Campingerlebnisses wurden auf dem Campingplatz Münster geschaffen. Die Parzellen sind mit Wasser-, Abwasser, Satellitenanschluss und Strom ausgestattet. Ebenso finden die Gäste komfortable Wasch- und Duschräume sowie Spülgelegenheiten. Für behinderte Camper gibt es selbstverständlich spezielle Sanitärräume.
Im Münsterland freut man sich über Familien mit Kindern. Sie finden einen attraktiven Kinderspielplatz sowie ein Spielhaus zum Toben und Tollen mit Kinderbetreuung stundenweise. Es gibt nicht nur einen Shop und ein Internet-Café, sondern auch einen Friseursalon und eine Gaststätte mit regionalen Spezialitäten. Wer nicht nur faulenzen will, kommt auch auf seine Kosten. Möglichkeiten für Radfahren, Tennis, Minigolf oder auch Schwimmen, Paddeln und Angeln gibt es zuhauf.
Am Wochenende vom 12. bis 13. April wird außerdem das 20-jährige Bestehen gefeiert. Zum Festprogramm gehören Live-Musik, eine Minieisenbahn für Kinder und Erwachsene sowie ein buntes Rahmenprogramm für die Kleinen. Als besonderen Clou gibt es zwei Fahrten mit dem Heißluftballon bei der Geburtstagsfeier vom Campingplatz zu gewinnen.
Foto: Campingplatz Münster
Mittwoch, 9. April 2008
Die Art Cologne gilt als die bedeutendste Kunstmesse Deutschlands. Über 300 Galerien werden sich in der 42. Auflage vom 16. bis 20. April dem interessierten Publikum. Und auch Camper, die mit ihren Kindern in die Domstadt reisen werden bei der Messe auf ihre Kosten kommen.
Das besondere Anliegen der Kölner Messemacher, Kinder und Jugendliche dauerhaft an die Kunst und Kultur heranzuführen und dafür zu begeistern, schlägt sich zur Art Cologne in mehreren Angeboten nieder. Traditionell werden speziell ausgearbeitete Führungen für Kinder und Jugendliche am Messewochenende angeboten. Für die jüngsten Messebesucher öffnet der Art Cologne-Kindergarten täglich seine Türen. Hier können die Kleinen spielerisch den Umgang mit Kunst erlernen, während die Begleitpersonen neue Eindrücke auf der Messe sammeln.
Ein besonderes Highlight ist das erstmalig realisierte Kinderprojekt Open Play: In Kooperation mit der Kölner Künstlerin Katharina Jahnke wird eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen am ersten Messetag im Open Space Bereich eine begehbare Rauminstallation entwickeln und präsentieren. An einem eigens dafür vorgesehenen Platz werden sie, mit selbst gestalteten Modulen aus Holz, Pappe und Stoff variierende Räume, Nischen und Höhlungen zu einer wandelbaren Architektur gestalten.
In Anlehnung zum Open Space wird sich dieser Ort jeder architektonischen Zuordnung entziehen. “Mit teils konformen, teils anarchistischen Gestaltungsmitteln wird ein nutzbarer (Innen-)Raum entstehen, der sich gewöhnlichen Zuordnungsmustern entzieht”, erklärt Ulrike Jagla-Blankenburg, Kuratorin des Projekts. In den Folgetagen wird die Installation einem stetigen Veränderungsprozess unterzogen sein – dürfen die jungen Besucher der Messe das Raumgebilde nicht nur benutzen, sondern auch nach eigenen Vorstellungen umformen und erweitern.
Dienstag, 8. April 2008
Hamburg feiert seinen Hafen. Von Freitag, 9. Mai, bis Montag, 12. Mai, begeht die Hansestadt den 819. Hafengeburtstag. Das größte Hafenfest der Welt bietet vier Tage lang unzählige Attraktionen auf dem Wasser, an Land und in der Luft. Erwartet werden einige der schönsten und größten Windjammer der Welt. Jährlich kommen weit mehr als eine Million Menschen zu den Feierlichkeiten am Hamburger Hafen.
Der Hafengeburtstag geht zurück auf Kaiser Friedrich Barbarossa, der den Hamburgern am 7. Mai 1189 einen Freibrief ausstellte, der Zollfreiheit für Schiffe auf der Elbe von der Stadt bis an die Nordsee gewährte. Dieses Datum gilt seitdem als Geburtsstunde des Hamburger Hafens.
Das Herzstück des Geburtstages bildet das attraktive Wasserprogramm auf der Elbe vom Museumshafen Oevelgönne entlang der Landungsbrücken bis hin zum Baumwall. Zu den Highlights gehören die Ein- und Auslaufparade der Großsegler, Museumsschiffe, Segel- und Motoryachten und anderen Boote, die Drachenbootregatten, die Hafenlichter am Freitagabend, das große Feuerwerk am Samstagabend oder das weltweit einmalige Schlepperballett am Samstagnachmittag.
Die Hafenmeile von der Speicherstadt bis zur Fischauktionshalle lockt mit rund 500 Schaustellern, kulinarischen Genüssen und zahlreichen Bühnen mit Live-Acts bekannter Musiker. Mitmach-Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien sowie zahlreiche Angebote der Museen runden das Programm kulturell ab. Weitere Highlights des Hafengeburtstages sind der Eröffnungsgottesdienst im Michel, der Kunsthandwerkermarkt, die Lotto Action Zone oder die Spiel- und Erlebnismeile.
Auch in der Luft ist für ein attraktives Programm mit historischen Flugzeugen, Überflügen der Lufthansajets, Hubschrauberrundflügen, Fallschirmspringern oder Heißluftballon-Fahrten gesorgt. Ob Wasserratte, Landei oder Luftikus – beim Hafengeburtstag ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Foto: HMC/Nico Maack
Montag, 7. April 2008
Des nächtens hell erleuchtete Museen, Menschen mit kleinen Heftchen in der Hand, Sonderbusse, die in der Innenstadt kreisen – zur Nacht der Museen am 19. April verbreitet sich wieder eine besondere Stimmung in den Straßen Düsseldorfs.
Neben weltbekannten Kunstmuseen wie dem K 21 (Foto), Privathäusern und naturkundlichen Sammlungen erwarten den Besucher ausgewählte Galerien und Szene-Locations, ein Architektur-Schwerpunkt im Hafen, Kulturinstitute und Kirchen. Das Programm hält für jeden etwas bereit: von Kurzführungen über Kreativ-Workshops, Stadtrundgängen und Theater und Tanzkursen bis hin zu Kurzfilm-Loops, Gospelgesängen, Lesungen und Partys.
Auf drei Busrouten verteilt liegen die 45 Veranstaltungsorte. Das Ticket zu 11 Euro gilt als Eintrittskarte und als Berechtigung, die Shuttle-Busse kostenlos zu nutzen. Startpunkt kann der Grabbeplatz als zentraler Infoplatz während der Nacht sein. Aber auch andere Haltestellen eignen sich zum Einstieg, sodass sich jeder seine individuelle Tour zusammenstellen kann. Ob nach vorher ausgefeiltem Plan oder spontan angeregt durch einen Tipp vom Nachbarn im Shuttle-Bus – das bleibt jedem selbst überlassen. Wer sich in der Nacht der Museen aufmacht, die Kunstschätze der Landeshauptstadt zu entdecken, trifft auf aufgeschlossene und gut gelaunte Menschen.
Auch noch zu später Stunde lockt das kulinarische und musikalische Angebot die Kunsthungrigen. Von polnischen bis hin zu französischen Spezialitäten, von japanischer Trommelmusik über Klassik bis hin zu Electro-Pop – die Häuser haben auch hier ein schmackhaftes und horizonterweiterndes Programm zusammengestellt.
Samstag, 5. April 2008
Der Frühling naht und da lädt Deutschlands hochstes Mittelgebirge, der Harz, nicht nur zum Campen, sondern auch zum Wandern ein. Es soll aber Kinder geben, die nur ungern wandern. Und selbst dann die Beine nicht in die Hand nehmen, wenn der Weg ins sagenhafte Bodetal oder auf die Felsen von Roßtrappe und Hexentanzplatz führt. Sie möchten lieber spielen – rutschen und buddeln, toben und springen, krabbeln und klettern. Am liebsten auf einem Abenteuerspielplatz, der einer Baustelle gleicht – mit Sandhaufen, Mini-Baggern und Bauwagen.
Natürlich sollte die Super-Spielwiese überdacht und beheizbar sein, denn bei Regen und kalten Winden macht auch der schönste Spielplatz keinen Spaß. Thale weiß, was gestresste Eltern und ihre Kinder wollen.
Und so entstand dort, nur wenige hundert Meter vom Bodetal entfernt, der größte Spielplatz der Region – mit 40 Meter langer Riesenrutsche, einem 5 Meter hohem Kletterturm, mehreren Trampolinen, einer 200 Quadratmeter großen Sandkiste und einer 80 Quadratmeter großen Krabbelkiste, einem Mini-Krad-Parcours und einem Dach. Und weil viele Kinder so gern auf den für sie verbotenen Baustellen spielen, ist Thales Kinder–Spiel-Halle ein Bau-Spiel-Haus. Mit allen einschlägigen Accessoires. Zum Verschnaufen gibt es Ruhe-Oasen, eine Galerie und ein Bistro.
Foto: Bau-Spiel-Haus Thale