Montag, 16. Juli 2007
Zugegeben, die Tour de France übt nicht mehr den Reiz aus, wie zu der Zeit, als Kraftwerk die Frankreich-Rundfahrt besangen. Kann sich daran noch jemand erinnern? Aber das spricht ja noch lange nicht gegen Frankreich und das Campen dort. Und wenn man das Angenehme mit dem Spektakulären verbinden kann, warum nicht? Beispielsweise findet am 22. Juli die Tagesetappe auf dem Plateau de Beille, einer Hochebene in 2000 Metern Höhe, statt. Ganz in der Nähe, in Tarascon, liegt der Kawan Campingplatz Le Pré Lombard.
Von dort aus fährt sogar morgens ein Bus die Camper zum Spektakel hin und am Abend wieder zurück. So ganz nebenbei gibt es eine eindrucksvollen Tag auf der Hochebene mit einem wunderschönen Blick auf die Pyrenäen.
Ebenso interessant, wenn auch auf eine ganz andere Art, ist der Startpunkt der 19. Etappe, die am 28. Juli auf den Weg gebracht wird: Cognac. Die Cognac-Produktion hat die 20.000-Einwohner-Stadt fest im Griff. Weinkeller so weit das Auge reicht. Klar, dass man fast überall zr Verkostung eingeladen wird. Ein Museum und verschiedene Wanderwege bieten weitere Informationen rund ums hochprozentige Getränk.
Nicht zu vergessen: Im nahegelegenen Sireuil liegt der Drei-Sterne-Campingplatz Camping du Nizour am Ufer des Charente.
Freitag, 6. Juli 2007
Stilles Wasser ist auch in Deutschland immer mehr im Kommen. Doch wer in Italien Urlaub macht, kommt an einem Wasser mit Blubberbläschen nicht vorbei: San Pellegrino. Genießer bezeichnen es gar als den Prosecco der Mineralwässer. Und dabei schränkt es auch nach dem fünfte Glas ganz und gar nicht die Fahrtüchtigkeit ein.
Aus über 700 Metern Tiefe sprudelt heute noch das Wasser aus der vor über 700 Jahren entdeckten Quelle in den lombardischen Alpen. Leonardo da Vinci soll übrigens der erste San-Pellegrino-Fan gewesen sein. Wer es trinkt, wird vielleicht nicht eine zweite Mona Lisa malen, aber auf jeden Fall von 14 wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen profitieren. Mit über zwei Milliarden Füllungen pro Jahr und mehr als einem Dutzend Marken, unter anderem Aranciata und der alkoholfreie Aperitif Sanbitter, ist Sanpellegrino der größte Getränkehersteller Italiens. Salute!
Freitag, 6. Juli 2007
Südtirol ist nicht nur ein Paradies für Skifreunde, sondern im Sommer auch ein beliebtes Domizil für Camper. In den kommenden Wochen kommen dort auch Fußballfans auf ihre Kosten. Zahlreiche Vereine der Seria A halten im nördlichsten Zipfel Italiens nämlich ihre Trainingslager ab. Mag die Schufterei auf dem Trainingsplatz vielleicht nicht der Augenschmaus sein, die Trainingsspiele sind es ganz bestimmt.
Inter Mailand spielt zwischen dem 13. und 25. Juli in Reischach bei Bruneck gegen die chinesische Nationalmannschaft, den FC Südtirol und gegen den FC Bayern oder Werder Bremen, je nachdem, wer im Halbfinale des Ligapokals ausscheidet. Dieser erste Vergleich der italienischen und deutschen Topligen findet in Bozen statt.
Freitag, 6. Juli 2007
Nabucco, Aida und La Bohème sind nur drei der Opern, die in diesem Jahr bei den Festspielen in der Arena di Verona zu hören sind. Im besterhaltenen römischen Amphitheater der Welt ist das ein besonderer musikalischer Genuss. Das Publikum wird nicht nur durch die fantastische Akustik, sondern auch die eindrucksvollen Kulissen und Inszenierungen, die an Monumentalfilme wie “Ben Hur” erinnern, in einen magischen Bann gezogen.
Um bei den bis Ende August laufenden Opernfestspielen dabeizusein, muss man die Urlaubskasse nicht einmal bis zum Äußersten belasten. Die preiswerteste Kategorie ist unter 30 Euro zu haben.
Donnerstag, 5. Juli 2007
In den 50er Jahren hatte jedes Land irgendwie sein Kultauto. Deutschland den Käfer, Frankreich die Ente, England den Mini und Italien den Fiat 500. Dudu und Herbie sind schon lange nicht mehr unterwegs, die 2CVs scheinen untergegangen zu sein und Mr. Bean fährt mit dem Zug in Frankreich. Aber der knuddellige Cinquecento rollt immer noch. 13,5 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 85 Stundenkilometern wirken zwar wie aus einer anderen Zeit, aber genau das macht ja den Charme des Kultautos aus.
Und nun gibt es einen Nachfolger, der wohl das Herz eines jeden Italien- und Autofans (die Schnittmenge dürfte da beträchtlich sein) höher schlagen lässt. Technisch auf dem Stand der Zeit mit 69 PS und 160 km/h Spitze in der Basisversion, hat er äußerlich immer noch dieses gewisse Etwas, das die Erinnerungen an die Zeit weckt, als Italien nicht nur die Bezeichnung für ein Land, sondern ein Zauberwort war, das Träume und Sehnsüchte weckte. Nach Deutschland kommt der 500 im Herbst, in seiner Heimat rollt er schon und sorgt allerorten für Entzücken so wie einst die Loren.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Wer das erste Mal in einen italienischen Supermarkt kommt, wird von der Vielfalt an Nudeln überwältigt sein. Klar, auch in Deutschland gibt es schon seit längerem mehr Variationen als Spaghetti und Makkaroni, aber wer bis dahin nur Miracoli-Tage zelebrierte, sollte sich auf eine Entdeckungsreise begeben. Aber was ist eigentlich was?
Cellentani: Locken
Farfalle: Schmetterlingsnudeln
Fettuccine: schmale Bandnudeln
Fusilli: spiralenförmige Pasta
Pappardelle: breite Bandnudeln
Penne: schräg abgeschnittene Röhren
Rigatoni: dicke geriffelte Röhren
Ruote: Räder
Spaghettini: kleine Spaghetti
Tagliatelle: Bandnudeln
Treccine: gebogene Suppennüdelchen
Dies ist allerdings nur ein kleiner Einblick. Insgesamt gibt es weit über 100 Pasta-Sorten in den unterschiedlichsten Variationen. Aber jede große Reise beginnt ja mit dem ersten Schritt. Und wenn die Reise nach Bella Italia noch nicht ansteht, hilft das kleine Nudellexikon vielleicht beim nächsten Italienerbesuch.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Zu Paris fällt einem sicherlich vieles ein: bummeln auf den Champs-Elysées, eine romantische Bootstour auf der Seine oder erhebende Stunden im Louvre. Aber Camping? Ja, auch das ist in der französischen Hauptstadt möglich. Im Bois de Boulogne (Metro: Porte Maillot) gibt es einen sieben Hektar großen Platz mit 75 Mobilhomes für vier bis sechs Personen. Die Vier-Sterne-Anlage bietet Supermarkt, Restaurant, Kabelfernsehen und Spielesaal. Und wer denn doch nicht so ganz auf den Luxus verzichten will: Die Champs sind nur zehn, Schloss Versailles gerade einmal 20 Minuten entfernt. Für den Ausflug wird sogar ein Picknickkorb gepackt.