Mittwoch, 2. Juli 2008

Bürstner wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Aber anstelle eines großen Jubiläumsfestes haben wir uns etwas anderes einfallen lassen: In ganz Deutschland ermöglichen wir hilfsbedürftigen Kindern, die ohne Eltern aufwachsen müssen, eine Woche Urlaub im Caravan oder mit einem Reisemobil. Während der Herbstferien werden die Kleinen einen unvergesslichen Urlaub erleben.

Das Beste ist, jeder sucht sich aus, wo er hinfahren will. Ganz egal, ob an die Nord- oder Ostsee, in die wunderschönen Mittelgebirge oder in die Alpen. Und wer großes Fernweh hat, fährt vielleicht nach Italien oder in die Provence.

Es ist für alles gesorgt: Profitipps vom Bürstner-Händler und selbstverständlich die Verpflegungskosten sowie ein großzügiges Taschengeld für die Reise. Unterstützung findet die Charity Aktion durch den Caritas Verband und der Diakonie, die unser  Vorhaben tatkräftig unterstützen und wertvolle Hilfe bei der Organisation leistet.

Die Aguti GmbH, AL-KO Kober AG, Deutsche Leasing AG, REICH GmbH und Bürstner können auf eine jahrelange erfolgreiche Partnerschaft zurückblicken. Die Unternehmen waren schlichtweg begeistert von der der Charity-Aktion anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums. Ihre Begeisterung hat sich schnell in den Wunsch gewandelt, die Charity-Aktion ebenfalls zu unterstützen. Denn auch sie wollen Kindern ein Lächeln schenken.Wer auch mitmachen und den Kindern ein Lächeln schenken will, findet weitere Informationen im Netz.

Foto: Bürstner



Dienstag, 1. Juli 2008

Mit seinem Sommerservice informiert der ADAC zur Reisezeit wieder über die Qualität von Gewässern und Stränden in vielen Urlaubsorten. Im 14-tägigen Rhythmus werden an offiziellen Badestränden in der Europäischen Union Untersuchungen zur Hygiene der Gewässer vorgenommen. Aus allen Regionen liegen nun die neuesten Informationen und Auswertungen vor.

In Deutschland haben Urlauber allen Grund sich in die Fluten zu stürzen, die Tester melden an Nord- und Ostsee sehr gute bis gute Wasserqualität. Auch in den heimischen Seen konnten bislang keinerlei Belastungen festgestellt werden. Die Wassertemperaturen an Nord- und Ostsee sind mit 16 bis 19 Grad Celsius noch etwas frisch, am Bodensee laden dagegen schon bis zu 20 Grad Celsius zu einem Bad ein.

In Italien gelten strengere Qualitätsanforderungen an die Sauberkeit der Gewässer, als in vielen anderen europäischen Ländern. Die schärferen Grenzen und strikteren Regeln können häufiger zu  Badeverboten führen als in anderen Ländern. Sie tragen jedoch auch in hohem Maße zur Sicherheit der Badegäste bei. Insgesamt wurden bei den aktuellen Messungen bisher an 22 italienischen Badeorten Belastungen festgestellt.

Spaniens Badegewässer sind nach den ersten Messungen unbedenklich und sauber. Trotzdem sind in diesem Sommer, aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren, wieder größere Quallenvorkommen zu befürchten. Die Regierung ist deshalb bemüht, die nötigen Gegenmaßnahmen einzuleiten um dem Problem vorzubeugen. Beispielsweise werden Meeresschildkröten, als natürliche Fressfeinde der Quallen an spanische Strände umgesiedelt. Dennoch kann es im Laufe des Sommers zu Beeinträchtigungen kommen.



Montag, 30. Juni 2008

Jährlich werden nach Angaben des ADAC tausende Reisende Opfer von Diebstählen, Überfällen oder dreisten Betrügereien. Vor allem Urlauber in Italien, Spanien und Frankreich berichten immer wieder von Übergriffen. Besonders dreist treten Reifenstecherbanden auf. Sie zerstören die Autoreifen und machen die Autofahrer anschließend auf die Panne aufmerksam. Unter dem Vorwand zu helfen, stehlen währenddessen Komplizen Geld und Wertsachen aus dem Fahrzeug.

Deshalb sollten Autofahrer immer misstrauisch reagieren, wenn ihnen eine Panne angezeigt oder sie zum Anhalten aufgefordert werden. Im Zweifel ist es ratsam bis zur nächsten Raststätte weiterzufahren. Falls ein Halt nicht zu vermeiden ist, empfiehlt der ADAC das Fahrzeug abzusperren und mit dem Handy Hilfe zu rufen. Ein Insasse sollte dabei immer beim Fahrzeug bleiben.

Beim Ampelstopp in den Innenstädten der Touristenmetropolen melden Reisende immer wieder Mopedfahrer, die mit schnellem Griff Taschen und Wertsachen aus dem Wagen reißen. ADAC-Tipp: Auch während der Fahrt Türen und Kofferräume verriegeln und die Fenster geschlossen halten.

Um sich vor Gaunern zu schützen, die Wertsachen aus geparkten Fahrzeugen stehlen, rät der ADAC Urlaubern dringend, ihr Fahrzeug immer abzuschließen und nicht an dunklen und einsam gelegenen Parkplätzen zu halten. Im Auto ist generell darauf zu achten, Wertsachen nie direkt sichtbar, sondern, wenn überhaupt versteckt im Handschuhfach oder im Kofferraum abzulegen. Besser ist es Geld oder wichtige Papiere nah am Körper, beispielsweise in einem Brustbeutel oder einer Gürteltasche zu tragen.

Generell gilt es auch bei Überfällen oder Betrugsversuchen, die Ruhe zu bewahren. Andere Verkehrsteilnehmer können beispielsweise durch Hupen oder Rufen aufmerksam gemacht werden. Außerdem sollte man die Täter nie provozieren und ihnen im äußersten Notfall lieber Geld, Wertsachen oder das Auto überlassen, als sich selbst zu gefährden.



Donnerstag, 26. Juni 2008

Am letzten Juli-Wochenende geht das spektakulärste Sport-Event an der schleswig-holsteinischen Elbmündung in die nunmehr fünfte Runde: die Brunsbütteler Wattolümpiade. Wattleten aus aller Herren Länder werden dann wieder um olümpisches Edelmetall kämpfen. Die Schirmherrschaft hat auch in diesem Jahr der schleswig-holsteinische Landtagspräsident Martin Kayenburg übernommen.
 
Das „ü“ im Namen deutet schon darauf hin, dass im “Olümpischen Dorf“ Brunsbüttel alles ein bisschen anders ist, als das, was man von Olympiaden sonst kennt. So werden herkömmliche Sportarten wie Fußball, Handball und Volleyball sowie traditionelle Küstendisziplinen wie Aalstaffellauf, Gummistiefelweitwurf und Nordic Watting auf der mit Abstand schlickigsten Fläche der Republik ausgetragen. Es gibt richtig schmutzigen Sport zu sehen – und das ganz ohne Doping.

In den zurückliegenden fünf Jahren traten rund 1700 Wattleten bei der Wattolümpiade an. Das exotischste Team ist dabei regelmäßig die Nationalmannschaft aus Estland, die extra für das matschige Spektakel jedesmal eine mehrere tausend Kilometer lange Reise auf sich nimmt. Rund 4500 begeisterte Zuschauer verfolgten im vergangenen Jahr das matschige Spektakel vom sicheren Elbdeich aus.
 
Was sich nach jeder Menge Quatsch im Matsch anhört, hat durchaus einen ernsthaften Zweck: Mit den Eintrittseinnahmen, die bei der Wattolümpiade und dem Wattstock-Festival am Vortag erwirtschaftet werden, finanzieren die Veranstalter unter anderem Beratungsstellen der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft an der Westküste.

Und es gibt nicht nur Sport-Stars. Am 26. Juli, findet das schon traditionelle Wattstock-Festival in einem Zirkuszelt im Herzen Brunsbüttels statt. Headliner sind in diesem Jahr “Fury in the Slaughterhouse”, die eines ihrer letzten Konzerte überhaupt geben werden, denn Ende August löst sich die Band auf. Weitere Informationen gibt es im Internet.

Foto: Wattolümpiade e.V.



Mittwoch, 25. Juni 2008

Trotz des aktuellen Rekordpreises von 1,53 Euro pro Liter Superbenzin kann es sich laut ADAC dennoch lohnen, vor der Fahrt ins Ausland in der Heimat zu tanken. In den Niederlanden beispielsweise liegt der Preis dafür derzeit bei 1,69 Euro. Der günstigste Superkraftstoff ist in Ungarn zu bekommen (1,16 Euro). Auch beim Diesel ist Deutschland (1,50 Euro) nicht Spitzenreiter: Italien etwa veranschlagt dafür 1,58 Euro. Der ADAC rät deshalb zum sorgfältigen Preisvergleich vor Reiseantritt.

Zum traditionell günstigeren Österreich hat sich der Preisabstand etwas verringert. So kostet der Liter Super dort im Durchschnitt 1,34 Euro, Diesel 1,38 Euro. Das sollten vor allem Italienreisende beachten und ihre Tanks vor Grenzübertritt noch einmal füllen. Allerdings empfiehlt der ADAC, nicht unbedingt grenznahe Tankstellen anzufahren, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Am günstigsten ist Diesel mit 1,04 Euro in Spanien.   

Land                                      Superbenzin                        Diesel

Belgien                                   1,58 Euro                               1,42 Euro

Dänemark                              1,56 Euro                               1,52 Euro

Deutschland                           1,53 Euro                               1,50 Euro

Frankreich                              1,47 Euro                               1,42 Euro

Italien                                      1,52 Euro                               1,58 Euro

Kroatien                                  1,24 Euro                               1,33 Euro

Luxemburg                             1,33 Euro                               1,28 Euro

Niederlande                            1,69 Euro                               1,46 Euro

Österreich                              1,34 Euro                               1,38 Euro

Polen                                      1,30 Euro                               1,32 Euro

Schweiz                                  1,21 Euro                               1,40 Euro

Slowenien                              1,18 Euro                               1,29 Euro

Spanien                                  1,18 Euro                               1,04 Euro

Tschechien                            1,28 Euro                               1,38 Euro

Ungarn                                   1,16 Euro                               1,24 Euro



Dienstag, 24. Juni 2008

Als der Ravensburger Buchhändler Otto Maier 1883 seinen ersten Autorenvertrag unterschrieb, legte er den Grundstein zu dem heute international bekannten Markenartikelunternehmen Ravensburger. Seine ersten verlegerischen Werke waren unter anderem Ratgeberliteratur und Vorlagemappen für das Bau- und Kunsthandwerk. 1884 erschien der erste Spieletitel Reise um die Erde. Otto Maier wollte mit seinem Programm die bürgerliche Mittelschicht gewinnen, die hochwertige Produkte schätzte. Bereits im Jahr 1900 ließ er sich vom kaiserlichen Patentamt das Warenzeichen „Ravensburger Spiele“ schützen. Als einer der ersten Verleger in Deutschland schickte er ab 1902 einen “Reisenden Herrn” als Vertreter durch ganz Deutschland, Westeuropa, in die Donaumonarchie und ins Baltikum.

Otto Maier starb 1925 im Alter von 73 Jahren. Seine Söhne Otto, Karl und Eugen Maier teilten sich fortan die organisatorische und redaktionelle Leitung des Verlages. Sie führten in der damaligen Ära der Neuen Sachlichkeit einen neuen Produktstil mit klaren, einfachen Formen ein, der in dem Spiele-Klassiker Fang den Hut von 1927 bis heute erhalten blieb. 1939 erwirtschaftete der Otto Maier Verlag mit 65 Mitarbeitern 600.000 Reichsmark Umsatz, den Großteil davon durch Bücher.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann das Geschäft mit Spielen immer stärker an Bedeutung. Mit Erfolgstiteln wie dem Legespiel memory (1959) und dem Familien-Klassiker Malefiz (1960) veröffentlichte der Verlag zwei seiner wichtigsten Titel. Nach dem Tod der Söhne von Otto Maier traten die Gründerenkel Otto Julius Maier und später seine Cousine Dorothee Hess-Maier in die Fußstapfen ihrer Väter. Mit den Ravensburger Hobbys als Bastelpackungen (1960) und Interlocking-Puzzles für Kinder und Erwachsene (1964) verwirklichten sie amerikanische Produktideen, die in Deutschland noch völlig unbekannt waren. Neu waren auch Ravensburger Taschenbücher (1963) für Kinder und Jugendliche.

Der steigende Absatz der Produkte erforderte Anfang der 1960er Jahre eine Umstellung der Produktionsmethoden. In mehreren Etappen entstanden ab 1962 Produktionsstätten im Industriegebiet der Stadt Ravensburg. 40.000 qm Nutzfläche stehen dort heute für Druckerei, Puzzle-fertigung, Hochregallager und Auslieferung zur Verfügung. Der Ausbau der Produktion zog einen entsprechenden Ausbau des Vertriebs nach sich. Bereits 1964 wurde die erste Ravensburger Tochtergesellschaft in den Niederlanden gegründet. Seit 1970 entstanden Vertriebstöchter in fast allen westeuropäischen Ländern. Ravensburger Produkte werden heute in mehr als 90 Länder der Welt exportiert.

Der Spieleverlag steht europaweit an erster Stelle bei Puzzles und Beschäftigungsprodukten und ist deutscher Marktführer bei Spielen. Der Ravensburger Buchverlag ist heute einer der führenden Verlage im deutschen Kinder- und Jugendbuchmarkt. Ravensburger erwirtschaftet mehr als die Hälfte seines Umsatzes im Ausland. Der Verlag ist eines von wenigen Unternehmen der Branche, die ihre Produkte in eigenen Werken in Europa fertigen. 85 Prozent aller Ravensburger Produkte entstehen heute an den zwei Produktionsstandorten in Ravensburg und Poliçka (Tschechien).

Foto: Ravensburger AG



Sonntag, 22. Juni 2008

Er hat die Herzen der Karl-May-Zuschauer im vergangenen Jahr im Sturm erobert – als Winnetou, wie sie ihn sich vorstellen und wünschen: kraftvoll, sportlich und mit der ganz besonderen Aura des Karl-May-Helden. Zum zweiten Mal übernimmt Film- und Fernsehstar Erol Sander vom 28. Juni bis 7. September auf der Freilichtbühne von Bd Segeberg die Hauptrolle bei den Karl-May-Spielen. Diesmal heißt das Abenteuer Winnetou und Old Firehand. Und an der Seite von Sander spielen nicht weniger bekannte Akteure. Alexander Wussow ist als Old Firehand dabei und Beatrice Richter schlüpft in die Rolle der schrulligen Schriftstellerin Rosmatilda Polterman. Die begehrte Ribanna spielt GZSZ-Star Maike von Bremen.

Sie ist die schönste Tochter vom Stamme der Assiniboins: Ribanna, genannt die Rose vom Quicourt. Schon vor langer Zeit hat der junge Apachenhäuptling Winnetou sein Herz an sie verloren und sie erwidert seine Gefühle. Doch dann ist der Pelzjäger Old Firehand in ihr Leben getreten und plötzlich zweifelt Ribanna, wem sie ihre Liebe schenken soll. Da erscheint Parranoh, der diabolische Häuptling der Poncas. Er will Ribanna zur Frau, wird aber abgewiesen. Daraufhin schwört er Rache. Sein Verbündeter ist Emery Forster, der als zwielichtiger Ölbaron über die Ortschaft New Venango herrscht.

Von all dem wissen Rosmatilda und Bonifatius Polterman aus Boston nichts. Der pensionierte Universitätsprofessor und seine etwas kratzbürstige Frau, die einen Roman über den Wilden Westen schreibt, möchten sich mitten im Indianerland ein Häuschen bauen. Es entbrennt ein spannender Kampf zwischen dem geheimnisvollen Ölfeld und dem von Unruhen erschütterten Fort Niobrara. Im Lager der Assiniboins wird eine prächtige Hochzeit gefeiert – doch wer steht in Bad Segeberg an Ribannas Seite…?

Foto: Karl-May-Spiele Bad Segeberg



Freitag, 20. Juni 2008

Die Aufholjagd der deutschen Autohöfe gegenüber den Raststätten hat sich gelohnt: Erstmals in der zehnjährigen Geschichte des ADAC-Raststättentests steht mit Burghaslach an der A 3 zwischen Nürnberg und Würzburg ein Autohof ganz oben auf dem Siegertreppchen (Foto). Als beste deutsche Raststätte findet sich auf Platz drei die an der A 4 bei Chemnitz gelegene Anlage Auerswalder Blick Nord. Testverlierer ist der Autohof Spreenhagen an der A 12 Berlin – Frankfurt/Oder.

Zwei der insgesamt 65 Testkandidaten aus fünf Ländern erhielten die Note „sehr gut“, jeweils etwa 40 Prozent wurden mit “gut” und “ausreichend” bewertet. Zehn Anlagen und damit 15 Prozent sind durchgefallen. Im Vergleich der Konkurrenten an der Autobahn haben sich die Autohöfe insgesamt zwar stark verbessert, konnten aber immer noch nicht ganz zu den Raststätten aufschließen.

Der Testsieger, der Autohof Burghaslach, lässt kaum Wünsche offen. Die gepflegte und gut beschilderte Anlage bietet fast alles, was eine Pause erholsam macht. Das Restaurant bietet eine große Auswahl an warmen und kalten Gerichten und Kinder kommen im Innen- wie im Außenbereich auf ihre Kosten.

Welch ein Unterschied dagegen beim Verlierer: Besucher werden im Autohof Spreenhagen in einem winzigen Bistro abgespeist, im Restaurant selbst wurde ein Reifenhändler einquartiert. Eine Zumutung auch deshalb, weil Besucher aufgrund der Beschilderung an der Autobahn von einem kompletten Service-Angebot ausgehen müssen. Einzige Pluspunkte im ADAC-Urteil gab es für die optisch sauberen Toiletten und die günstigen Preise.

Als größter Mangel im Test hat sich die Familienfreundlichkeit herausgestellt – knapp zwei Drittel aller Anlagen sind in dieser Kategorie durchgefallen. Am wenigsten mit Ruhm bekleckert haben sich dabei die italienischen und französischen Raststätten sowie die Autohöfe. Erfreulich: Acht der insgesamt neun Mal vergebenen “sehr gut” gingen an deutsche Raststätten.

Foto: ADAC



Montag, 16. Juni 2008

Warum in die Ferne schweifen? So denken offenbar auch viele Reisende. Urlaub im eigenen Land liegt nämlich auch in diesem Jahr wieder voll im Trend. Nach der Auswertung von 595.000 Urlaubsrouten, die von ADAC-Mitgliedern zum Sommerurlaub 2008 angefordert wurden, liegt Deutschland mit großem Abstand auf dem ersten Platz. 40,6 Prozent aller angeforderten Routenplanungen hatten Urlaubsorte in Deutschland zum Ziel, 2007 waren es 41,1 Prozent.

Auch sonst gibt es unter den Top 5 keine Veränderungen zum Vorjahr. Italien liegt mit 15,9 Prozent weiter auf dem zweiten Platz, vor Frankreich (5,9 Prozent), Österreich (5,7 Prozent) und Kroatien (4,5 Prozent). Weiter auf dem Vormarsch ist die Türkei, die um einen Platz auf Rang sechs vorrücken konnte. Danach folgen die Schweiz, Spanien, die Niederlande und Polen.

Neben den Ländern hat der ADAC auch die beliebtesten Urlaubsregionen ermittelt. Die ersten drei Plätze sind mit der Ostsee/Mecklenburger Seenplatte, Oberbayern/Allgäu und Schleswig-Holstein weiter in deutscher Hand, gefolgt von südlicheren Zielen wie Südtirol, dem Gardasee, Istrien, der Toskana und Venetien/Friaul. Nordsee/Ostfriesland und Tirol folgen auf den Rängen neun und zehn.

Für Campingfreunde, Wohnmobil- und Gespannfahrer ist Istrien ganz klar die erste Wahl in diesem Jahr. Außer nach Kroatien und Italien zieht es auch die Camper im Sommer in heimische Gefilde, beispielsweise nach Oberbayern, oder an die Ostsee.



Sonntag, 15. Juni 2008

In erster Linie interessiert Reisemobilisten und Caravaner natürlich die Qualität ihres Fahrzeuges. Doch wenn auch die Ausbildung bei einem Hersteller ausgezeichnet ist, kann das nicht von Schaden sein. So vermeldet Hymer stolz das sehr gute Abschneiden zweier Auszubildender beim Berufswettkampf “Aufstieg durch Leistung” des Deutschen Handels- und Industrieangestellten-Verbandes. Timo Reinhardt und Fabian Reich erhielten als einzige im Landkreis Ravensburg die Auszeichnung für hervorragende Leistungen. Bereits zum dritten Mal in Folge konnten sich Hymer-Azubis über diese Ehre freuen.

Die beiden angehenden Industriekaufleute stellten sich in der kaufmännischen Berufsschule in Ravensburg den Aufgaben des Wettkampfes und beantworteten in einer zweistündigen Prüfung zahlreiche Fragen aus der täglichen Berufspraxis. Grundlage waren dabei stets die geltenden Ausbildungsordnungen, so dass die jungen Berufsanfänger in der simulierten Atmosphäre einer echten Abschlussprüfung ihr Wissen testen konnten.

Bundesweit haben dieses Jahr rund 10.000 Auszubildende aus dem kaufmännischen Bereich am Berufswettkampf teilgenommen. In Baden-Württemberg waren es dieses Mal über 1000 Teilnehmer – eine Steigerung um 25 Prozent.

Foto: Hymer



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