Samstag, 4. August 2007

pict1320.JPGEr wird nie ein Filmstar sein wie derzeit die Simpsons. Aber er hat sich auch nicht mit der Welt angelegt wie die gelbe Familie aus Springfield. Nein, Signor Rossi ist ein ganz höflicher sympathischer Italiener, dessen einziger Freund Gastone, der Hund seines Chefs, ist und der nur das sucht, was wir alle wollen: Glück.

Und so ganz nebenbei ist er die wohl bekannteste italienische Zeichentrickfigur. Sie stammt aus der Feder von Bruno Bozzetto. Er verschaffte Signor Rossi in seinem Kinofilm “Allegro non troppo” 1976 sogar einen kleinen Auftritt auf der großen Leinwand. Vorher waren 1960 sieben Kurzfilme mit dem kleinen Industriearbeiter entstanden. Darin geht er unter anderem zum Skifahren, macht Urlaub am Strand und kauft ein Auto. In einer Folge entdeckt er auch das Campen für sich, kehrt jedoch frustriert heim, nacdem er gemerkt hat, dass auch Campingplätze vom Alltagslärm wie Mopeds, Radios und Motorsägen eingeholt wurden.

Nach dem Kino-Kurzauftritt entstanden die drei Fernsehserien “Herr Rossi sucht das Glück”, “Herr Rossi träumt” und “Die Ferien des Herrn Rossi”, die auch in Deutschland ausgestrahlt wurden. Kurze Zeit war Signor Rossi auch die Symbolfigur der Glücksspirale. Auch wenn er längst von der Mattscheibe verschwunden ist, so bleibt doch sein “Gestatte, Rrrossi” zu Beginn einer jeden Folge unvergessen.

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