Montag, 3. September 2007

dsc04249.jpgWer plant, demnächst einen Campingurlaub am Gardasee zu verbringen, kann beruhigt sein. Wie der ADAC meldet, hat der See in Oberitalien durch starke Regenfälle in den vergangenen Tagen wieder deutlich mehr Wasser. Der Pegel liegt jetzt bei 15 Zentimetern über der Nullmarke. In den vergangenen Wochen hatte er mit acht Zentimetern über Null nahe dem historischen Tiefststand gelegen.

Die Koordinationsstelle der Gemeinden am Lago di Garda beurteilt die Lage der letzten Tage ganz entspannt. Für die Touristen hätten beim Baden, Surfen, Segeln oder Wasserski keinerlei Einschränkungen bestanden. Doch möglicherweise ist das die heruntergespielte Situationsbeschreibung einer offiziellen Stelle. Badeurlauber haben dem Automobilclub hingegen berichtet, dass sie vor allem im Süden des Sees bis zu einhundert Meter gehen mussten, um in brusttiefes Wasser zu gelangen.

Zudem hätten sich in dem flachen Wasser Algen gebildet, deren Zersetzungsprodukte zu Geruchsbelästigungen führten. Experten meinen, dass der Wassermangel den Gardasee in den kommenden Jahren austrocknen wird. Dieses Szenario scheint aber in diesem Jahr noch nicht Wirklichkeit zu werden.

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