Sonntag, 12. August 2007

pict1382.JPGZu den unverwechselbaren Düften Italiens gehört der von Rosmarin. Ihn zu riechen weckt die Assoziation an Sonne, Strand und Meer. Ähnlich müssen auch die Namensgeber gedacht haben. Der Lateinische Begriff ros marinus bedeutet nämlich Tau des Meeres.

Rosmarin war Bestandteil eines der ersten Parfums, bei dem ätherisches Öl mit Alkohol destilliert wurde. 1370 wurde dieses Duftwässerchen registriert und nach seiner ersten Trägerin, Elisabeth von Ungarn Ungarisches Wasser genannt. Es sollte ihre Schönheit bis zum Tode bewahren. Auch im Kölnisch Wasser ist Rosmarinöl eine wichtige Zutat. Wegen seines ähnlichen Geruchs wurde er sogar als Ersatz für Weihrauch verwandt.

Als Tee wirkt Rosmarin anregend auf Kreislauf und Nerven, hilft bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen. Als Tinktur fördert er die Durchblutung. Als Symbol stand Rosmarin für die Liebe. So überreichten Troubadoure der Dame ihres Herzens Rosmarin, Ophelia band Hamlet als Zeichen ihrer Treue einen Rosmarinkranz.

Nicht zu vergessen ist die Verwendung von Rosmarin als Gewürz in der Küche Italiens und der Provence. Vor allem Fleisch und Kartoffeln verleiht er sein ganz besonderes Aroma.

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