Dienstag, 14. August 2007

pict1411.JPGLacoste heißt zwar nicht Krokodil, aber trotzdem denkt jeder bei dem Namen an das grüne Reptil. Mit den Polohemden der französischen Kultfirma macht man auch außerhalb des Tennisplatzes eine gute Figur. Dort hatte das Logo seine Premiere, allerdings auf einem Blazer.

René Lacoste wurde in den 20er Jahren zur Tennislegende, als er mit den französischen Musketieren die USA im Davis Cup besiegte, drei Mal französischer Meister wurde und zwei Mal die US Open gewann. Den Spitznamen Krokodil erhielt er von der amerikanischen Presse. Ein Journalist hatte ihm einen Koffer aus Krokodilleder versprochen, wenn er einen entscheidenden Sieg gegen das US-Davis-Cup-Team erringen sollte.

Ein gesticktes Krokodil verzierte von da an die Blazer, die Lacoste bei den Spielen trug. 1933 war er Mitbegründer der Firma, die die von ihm entworfenen Hemden fürs Tennisspielen produzierte: weiß, kurzärmelig und mit dem Krokodil auf der Brust. Sie bedeuteten eine kleine Revolution, denn bis dato hatten die Tennisherren mit langärmeligen Hemden gespielt. Auch hatte es bis dahin keine Markenzeichen wie das Krokodil gegeben.

Heute ist die Firma in 110 Ländern mit fast 900 Boutiquen und mehr als 2000 kooperierenden Fachhändlern vertreten. Das Sortiment erstreckt sich bei weitem nicht nur auf Polohemden, sondern umfasst auch weitere Kleidungsartikel, Schuhe, Parfum, Brillen, Uhren und andere Accessoires. Und natürlich ist Weiß nicht mehr die einzige Farbe, aber ein Klassiker bleibt sie – ganz im Sinne von René Lacoste.

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