Zum Urlaub an der Küste oder einem See gehört natürlich auch die Fahrt mit einem Tretboot. Zu zweit oder zu viert rein ins Vergnügen und kräftig treten. So lassen sich auch ohne anstrengendes Schwimmen schön entlegene Badestellen entdecken. Nur so weit wie Fräulein Menke sollte man es nicht treiben, die war in den 80ern “Im Tretboot in Seenot”.
Allerdings ist das Tretboot nicht nur als Fahrzeug für gemütliche Urlaunbsfahrten geeignet. Es gibt durchaus Menschen, die wollen noch schneller sein, als damals der Fahrer neben Ihnen, der so schnell in die Pedale getreten hat, dass sie Angst um Ihre Füße bekamen.
Dann heißt das Tretboot allerdings auch nicht Tretboot, sondern Water Bike und hat wenig mit dem idyllischen Dahinschippern zu tun. Speedboote mit Pedalenantrieb und höchst ausgefallene Konstruktionen treten sogar bei Weltmeisterschaften gegeneinander an. An diesem Wochenende findet die WM in Rostock statt.
Mit von der Partie sind neben deutschen Startern auch Tretboot- – entschuldigung – Water-Bike-Fahrer aus Österreich, Italien den Niederlanden und sogar aus Brasilien.