Dienstag, 27. Mai 2008

a380Klar, Mobiltouristen fühlen sich auf den Straßen der Welt zu Hause. Doch auch sie können sich wohl nicht der Faszination Fliegen entziehen. Die ist dieser Tage hautnah in Berlin zu spüren. Mit Rekordbeteiligung hat die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ihre Pforten geöffnet. Bis zum 1. Juni zeigen 1.127 Aussteller aus 37 Ländern die gesamte Palette an aktuellen und künftigen Produkten und Dienstleistungen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie. Das 250.000 Quadratmeter große Messegelände auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld ist restlos belegt. Dreizehn Messehallen mit insgesamt 55.000 Quadratmetern Hallenfläche sowie fünf Freigeländeflächen (95.000 Quadratmeter) stehen für die Präsentation zur Verfügung.

Etwa 100.000 Quadratmeter dienen als Publikumsbereich sowie der Verkehrs- und Wegeführung. Damit wächst die Ausstellung im Vergleich zur letzten Veranstaltung um rund zehn Prozent bei den Ausstellern und der Hallenfläche. Partnerland der ist Indien, das den größten Auftritt auf einer Aerospace-Messe außerhalb des Landes zeigt. Daneben stellen Russland und die USA die größten ausländischen Beteiligungen.

Mehr als 300 Fluggeräte werden von Ausstellern und im Showprogramm zu sehen sein. Bei den Verkehrs- und Transportflugzeugen werden die Giganten der Lüfte erwartet. Mit dem Airbus A380 wird das größte, fortschrittlichste und ökologischste Verkehrsflugzeug der Welt mit einer typischen Kapazität von über 550 Passagieren die Besucher in seinen Bann ziehen. Die ebenfalls von Airbus gezeigte A330 stellt eines der größten und wirtschaftlichsten zweimotorigen Langstrecken-Verkehrsflugzeuge der Welt dar.

Erwartet werden auch die beiden größten, jemals in Serie gebauten Transportflugzeuge, die Antonov An-124 sowie die C-5 Galaxy von Lockheed Martin. Mit der C-17 Globmaster III von Boeing wird genau das Transportflugzeug der US Air Force präsent sein, das der ehemalige US-Präsident Bill Clinton vor der ILA 1998 anlässlich des 50. Jahrestages der Berliner Luftbrücke auf den Namen „Spirit of Berlin“ taufte. Unter den Transportmaschinen verkörpert auch die im Dienst der Bundeswehr befindliche A310 MedEvac, das „fliegende Krankenhaus“, auf der ILA ein außergewöhnliches Fluggerät.

Foto: ILA

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