Sonntag, 21. Oktober 2007

friesland_083_188672.jpgDas Nürnberger Museum Industriekultur ist eine Einrichtung für die ganze Familie. Es erzählt mit multimedialen Inszenierungen unter anderem die Geschichte der Energie, der Telekommunikation und des Haushalts. Ausstellungsstücke kommen selbst zu Wort. So verschwören sich Herd und Kühlschrank in einer Licht- und Toninszenierung gegen die Hausfrau. Eine Technik-Revue lässt unter anderem die grausigen Zeiten lila eingefärbter Fernsehgesichter und von Dauerrauschen begleiteter Telefonate wieder aufleben.

In einer Sonderausstellung wird ab 26. Oktober unter dem Titel “Top Secret” die Welt der Spionagetechnik vorgeführt. Yul Brynner, Clint Eastwood, Richard Burton  – sie waren Protagonisten der Spionagethriller des Kalten Krieges. Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und nun Daniel Craig verkörperten den wohl berühmtesten Leinwandagenten: James Bond.

Doch mit der Wirklichkeit im Geheimdienst haben sie alle nur wenig zu tun. Sie spielt sich eher in einer Atmosphäre der Sachlichkeit ab, die keinen Platz für Agentenromantik lässt. Auf rund 350 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das Museum dieses auch heute noch brandaktuelle, spannende und faszinierende Thema. Die gezeigten Objekte reichen dabei vom ferngesteuerten BMW aus dem Bond-Film “Der Morgen stirbt nie” über reale Technik aus der Welt der Spionage bis hin zur immer kleineren und raffinierteren Überwachungs- und Abhörtechnik der Industriespione.

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