Dienstag, 12. Februar 2008

rosarium.jpgDie größte Rosensammlung der Welt wurde vor 105 Jahren gegründet. Heute beherbergt das Europa-Rosarium in Sangerhausen fast 8300 Rosensorten und -arten. Die Vielfalt der Königin der Blumen, vom Altertum bis zur Moderne, wird in einem 12,5 Hektar großen Rosenpark besonderer Art präsentiert. Eine einmalige Sammlung, von Fachleuten in über 100 Jahren zusammengestellt, gewährt Wissenschaftlern, Züchtern und natürlich Rosenfreunden Einblick in die Entwicklungsgescichte der Blume.

Die Chronik des Rosariums ist eng mit der Entwicklung der Rosen im 20. Jahrhundert verbunden. 1897 schlägt der Rosenzüchter Peter Lambert aus Trier dem Verein Deutscher Rosenfreunde vor, ein Vereinsrosarium anzulegen. Es sollten alte und vom Aussterben bedrohte Sorten gesammelt werden. Auf Betreiben des fortschrittlichen Rosenfreundes Albert Hoffmann stellt die Stadt Sangerhausen ein brachliegendes Gelände zur Verfügung. 1903 wird das Rosarium auf einer Fläche von eineinhalb Hektar eröffnet. Durch die Züchtung neuer Sorten und die Sammelleidenschaft der Rosengärtner reicht die Fläche bald nicht mehr aus, so dass das Gelände mehrmals erweitert werden muss. Im Laufe der Jahrzehnte werden Rosen aus allen Teilen der Welt aufgenommen.

Auch im Winter ist ein Spaziergang durch das Europa-Rosarium reizvoll und entspannend. Und das bei freiem Eintritt. Das Restaurant “Zur Schwarzen Rose” lädt mittwochs bis sonntags zum gemütlichen Aufenthalt ein. Und im Gartenträume-Laden findet der Besucher des Rosariums (außer sonntags) ein umfangreiches Geschenke-Sortiment.

Foto: Rosenstadt Sangerhausen GmbH

1 Antwort zu “La vie en rose”

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