Mittwoch, 17. Oktober 2007

kyffhuserdenkmal_21374.jpgMit seinen 800 Quadratkilometern umfasst der GeoPark Kyffhäuser eine überaus vielfältige Landschaft mit überregional bedeutenden rein touristischen, naturschutzfachlichen, archäologischen und nicht zuletzt geologischen Besonderheiten. Mit ihrer Initiative wollen die Menschen hinter dem GeoPark für die Region interessieren und Tipps für eine interessant gestaltete Freizeit geben.

So werden verschiedene Blickpunkte hervorgehoben. Etwa der Mittelberg bei Kleinwangen, wo Raubgräber die Himmelsscheibe von Nebra fanden. Nicht weniger interessant ist die Bockwindmühle Langenroda, die älteste drehbare Mühle im Norden Thüringens. Oder das Kyffhäuser-Denkmal, von dem aus bei guter Sicht der Blick bis in den Harz reicht.

Zahlreiche GeoPfade führen durch den Park. Sie schneiden beispielsweise das Barockdorf Bendeleben, das den Besucher mit unerwarteten Eindrücken überrascht. Die Salzstadt Artern und Bad Frankenhausen sind weitere lohnenswerte Ziele, die auch im Rahmen einer Radtour erreicht werden können.

Nicht einmal aus dem Haus gehen muss man für einen akustischen Vorgeschmack auf den Kyffhäuser. Die Initiatoren haben auf der Internetseite des GeoParks unter der Rubrik GeoPhone 60 Clips eingestellt. Die Hör-Erlebnisse reichen vom Boykott in Rossleben, als es keine Uhr fürs Kloster gab bis zum alten Kaiser in der Höhle.

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