Donnerstag, 20. September 2007

ozeanum.jpgDas Deutsche Meeresmuseum in Stralsund ist bereits jetzt Norddeutschlands größtes Naturkunde- und zudem meistbesuchtes Museum. Jetzt wurden die beiden größten Scheiben des entstehenden Ozeanums eingebaut. Pröszisionsarbeit war notwendig, um die 22-Tonnen-Kolosse millimetergenau an die richtige Stelle zu setzen. Über 80 Quadratmeter Sichtfläche bietet auf zwei Ebenen das “größte Schaufenster Mecklenburg-Vorpommerns”, wie sie Projektleiter Andreas Tanschus nennt.

Mit den 40 neuen Aquarien der nördlichen Meere im Ozeanum und den 37 tropischen Aquarien im Meeresmuseum wird Stralsund Spitzenreiter der Meerwasseraquarien nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Nordeuropa. Es vergrößert mit dem Neubau seine Fläche um 9000 Quadratmeter und das Volumen der Schauaquarien um sechs Millionen Liter Meerwasser.

Das 350.000 Liter fassende Aquarium mit den großen Meeresschildkröten wird im kommenden Jahr vom 2,6 Millionen Liter fassenden Schwarmfischaquarium im Neubau als größtes Einzelbecken abgelöst. Es ist so entworfen, dass der Besucher das naturnahe Verhalten der Fische beobachten kann. Die bekommen dafür reichlich Platz – auch in der Höhe. Der Wasserstand beträgt für Aquarien ausgesprochen hohe neun Meter.

Dauert es auch noch bis zum kommenden Frühjahr bis das Ozeanum eröffnet wird, so lohnt das Museum schon jetzt einen Abstecher. Ein Besuch des gigantischen Museumsneubaus ist außerdem bereits virtuell möglich.

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