Man muss nicht unbedingt nach Spanien reisen, um die Hohe Kunst zu Pferde zu bewundern. Auch im Schaumburger Land gibt es eine Hofreitschule. Sie ist ein Projekt der Familie Krischke unter der Schirmherrschaft von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe.
Schloss Bückeburg gilt als ener der schönsten Fürstenhöfe Europas. Die Fürstliche Hofreitschule belebt barocke Pracht wieder und lässt die nobelsten Pferde der Welt tanzen. In zahlreichen Vorführungen können sich die Besucher davon überzeugen. So gibt es am Wochenende zwei Reitkunstvorführungen, am letzten Oktobersonntag eine Parade der Fürstenpferde. Am 20. Oktober wird eine mystische Nacht veranstaltet. Das zweistündige Galaprogramm mit Live-Musik und Illumination verspricht viele zauberhafte Special-Effects.
Der Marstall mit dem dazugehörigen Museum wurde 1610 erbaut. In zwei Stalltrakten sind 18 Hengste untergebracht. Alle barocken Reitkunstrassen können in der Reitschule, die 1609 von Fürst Ernst zu Schaumburg-Lippe ins Leben gerufen wurde und Heimat des Bückeburger Reitmeisters d’Oleynette war, besichtigt werden.