In den 70er und Anfang der 80er Jahre, als ich von Beruf noch Sohn und mein Platz im Auto auf der Rückbank und nicht hinterm Steuer war, gab es eigentlich in den Sommerferien nur ein Reiseziel: Grömitz. Fast hätten wir eine Auszeichnung für zehn Urlaube hintereinander in dem Ort an der Lübecker Bucht bekommen, mehr als zehn Aufenthalte insgesamt waren es aber auf jeden Fall. Klar, die Seebäder an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns mit ihrem neuerstrahlten Glanz alter Zeiten wie Kühlungsborn, Heiligendamm oder Heringsdorf machen mehr her. Aber Schleswig-Holstein ist wieder da, Grömitz auch.
Zu den Neuheiten zählt in diesem Jahr die OstseeLounge, die am 24. Mai eröffnet wird und pünktlich zum Saisonbeginn die relaxte Stimmung einer Strandbar, die man bisher fast nur in Großstädten genießen konnte, bietet. Ein kühles Getränk unter Sonnensegeln schlürfen und dabei mit anderen Urlaubsgästen Erlebnisse austauschen oder einfach die Seele auf den gepolsterten Liegen und Bänken baumeln lassen und dem Rauschen der Ostsee lauschen. Bei sanfter Musik und einer leichten Brise wird der Strandbesuch zu einem besonderen Erlebnis und sicher eine bleibende Erinnerung.
Auch an einem Klassiker – und das mit Recht – wurde festgehalten. “Ostsee in Flammen” ist das spektakulärste Höhenfeuerwerk der Küste mit gleißend-hellen Feuerwerksfiguren, malerisch-kunstvoll arrangiert im Gleichklang mit einer Musikkomposition, die Gänsehaut entstehen läßt. Am 11. Juli steigt es in den Himmel über Grömitz.
Foto: Tourismus-Service Grömitz