Freitag, 12. Oktober 2007

dsc03856_154323.jpgElbsandsteingebirge – Eigentlich ist diese für die Sächsisch-Böhmische Schweiz gebräuchliche Bezeichnung ein Schwindel. Was manchem wie ein Gebirge erscheinen mag, ist eigentlich der Grund eines 100 Millionen Jahre alten Kreidemeeres. Doch ob Schwindel oder nicht – was die Elbe und ihre Nebenflüsse in Jahrmillionen geschaffen haben, ist eine beeindruckende bizarre Ruinenlandschaft aus Quadersandstein.

Die Schroffheit des obersten Stockwerks und Höhenunterschiede bis zu 450 Metern auf engem Raum prägen den besonderen Charakter der Sandsteinlandschaft. Kegelförmige Basaltberge und angrenzende Hanglagen aus Granit ergänzen das Landschaftsbild.

Ist der Nationalpark Elbsandsteingebirge auch ein geschütztes Gebiet, so ist das Betreten dennoch erlaubt. So gibt es 400 Kilometer markierte Wanderwege mit Stiegen und Brücken sowie sondermarkierte Bergpfade für versierte Bergwanderer. An 745 Kletterfelsen gibt es fast 12.000 Wege verschiedener Schwierigkeitsgrade. Zahlreiche Aussichtspunkte mit Panoramablick sorgen für ebenso beeindruckende Erlebnisse in Sachsens einzigem Nationalpark wie eine Bootsfahrt auf der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf oder eine Fahrt mit der historischen Kirnitzschtalbahn.

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